@ felix
danke
Bünzli:
Scheinbar ist die Bezeichnung "Spinnerverein", wenn es gegen unliebsame und linke geht nicht mehr eine Beleidigung.
Das haben sie inzwischen gelöscht. Ich dachte ein solch schlechter Diskussionsstil, wie bei den Tagi-Leserkommentaren, gäbe es nur auf ignoranz.ch.
Hier ein anderes Beispiel um bei der Einfallslosigkeit und Blödheit der Tagi-Journalisten zu bleiben: Die Berichterstattung zum Zürcher Knabenschiessen.
Da titelt der Tagi vom 13-jährigen Schützenkönig:
»Ich mag Blochers Partei sehr!«Link: tagesanzeiger.chWas bitte hat die SVP mit einem 13-jährigen Schützenkönig zu tun? Offenbar ist für die Tagi-Jouralisten die Berichterstattung erfüllt, wenn sie den Namen Blocher im Artikel haben.
Der
Tagi macht daraus:
Nur zwei Politiker schaffen es, die halbrunde Journalistenmauer um den Meisterschützen zu durchbrechen. Der erste ist Regierungsrat Hans Hollenstein, der sich sogleich neben den Sieger stellt und in die Kameras lächelt. Etwas später kämpft sich auch Alt-Bundesrat Christoph Blocher durch die Belagerer, schüttelt dem Jungen die Hand und sagt: «Ich gratuliere.» Und: «Kommst du nächstes Jahr wieder, gell!»
Robin strahlt übers ganze Gesicht. «Ich mag seine Partei sehr», vertraut er Sekunden später dem Mikrofon eines Radiosenders an. Der Sekundarschüler bereitet gerade einen Vortrag über die SVP vor. Da komme es ihm sehr gelegen, den Herrn Blocher zu treffen. Zum Vergleich lesen wir bei der
NZZ:
Er gewann das Duell dann mit 31 gegen 27 Punkte.
Bald darauf hörte man Regierungspräsident Hans Hollenstein, der sich im Glanz des Siegers sonnte, die Mikrofone von Radioreportern mit Plattheiten füttern: Dieser Bub sei durch seinen Erfolg ein Vorbild für die Jugend. Immerhin hatte der Politiker das Stechen selbst miterlebt. Stadtpräsidentin Corine Mauch indes hatte sich über eine Viertelstunde nach der Entscheidung nach dem Weg zum Schiessstand erkundigt, um dieser beizuwohnen. Den Weg konnten wir ihr weisen, doch die Zeit liess sich nicht mehr zurückdrehen.
[...]
Lokalpatriotisches Flair beweist der König vor den Bankettgästen, deren Reihen politisch geprägt sind, von Christoph Blocher bis zu Ständerat Felix Gutzwiller: Als der Moderator Waltalingen als Herkunftsort nennt, stellt Robin klar, aus Guntalingen zu stammen. Das bilde mit Waltalingen eine gleichnamige Gemeinde, sei aber ein eigenes Dorf. In dessen Schiessverein übt er seit drei Jahren, im FC Stammheim tschuttet er.Immerhin schafft es die NZZ noch etwas Witz in die Berichterstattung dieses alljährlichen und immer gleichen Anlasses zu bringen: z.B. dass die Zürcher SP-Stadtpräsidentin nicht weiss, wo genau das Stadtzürcher Schützenhaus ist!!! – Und dass Hollenstein (wie immer) seine nichts sagenden Statements von sich gibt.