Thomas:
Du meinst, Tatsachen sind fett?
Witzbold ;-)
Thomas:
Es geht nicht nur um den Konflikt mit dem Tagi, sondern mit der Presselandschaft insgesamt. Der Tagi möge hier als Beispiel dienen, da ich den Blick meide. Natürlich könnte ich auch Gratiszeitungen, die Weltwoche oder die WoZ beobachten, aber ich bin kein Medienwissenschafter, sondern bloss ein um die Qualität der Zeitungen besorgter Staatsbürger.
Aha, Du gibst es wenigstens zu, interessant ,-))) Genau das ist doch Dein Problem, Du weigerst Dich gewisse Zeitungen angeblich zu lesen, willst aber ein besorgter Bürger sein. Dein kindliches mauern und schimpfen gegen den Tagi, bringt dich wohl kein Stück weiter.
Thomas:
Hexxe:
Ganz einfach, sie haben genau so viel "Macht" wie ihre Leser. Ha Du bist mir ja noch ein kleiner Neidteufel, ich denke am Besten wäre wenn Du selbst eine Zeitung verlegen würdest, kannst Dich ja mal zum einarbeiten beim Tagi als Redaktor bewerben.
Thomas:
Ob und wieviel der Verleger bei der Ausrichtung seiner Zeitung mitbestimmen darf, ist eine kontroverse Frage. Und, ja, richtig, der Verleger hat vermutlich so viel Macht, wie all seine Leser zusammen, und schon das wäre bedenklich.
oh entschuldigung, ich meinte natürlich wie jeder einzelne Leser. Nix da mit David gegen Goliath...als lege Deine Bedenken doch bitte gleich wieder ab.
Thomas:
Du machst es dir gar etwas einfach mit psychologischen Zuschreibungen wie "Neid", denn die sagen nichts über die Sache selbst aus; Argumente wären besser.
Du hast das angebliche Machtvakum von den Herren des Tagi angesprochen, also wundere Dich nicht, wenn das Neidteufelchen um die Ecke schaut.
Thomas:
Zum Thema Verleger kann man die Aussagen des Herrn Lebrument unter die Lupe nehmen, die ich für völlig absurd halte:
1. Er hält es für einen Fortschritt der demokratischen Meinungsbildung, wenn sich Leser auf den Online-Portalen in 400 Zeichen einen oberflächlichen Schlagabtausch liefern können.
Thomas:
Zum Thema Verleger kann man die Aussagen des Herrn Lebrument unter die Lupe nehmen, die ich für völlig absurd halte:
1. Er hält es für einen Fortschritt der demokratischen Meinungsbildung, wenn sich Leser auf den Online-Portalen in 400 Zeichen einen oberflächlichen Schlagabtausch liefern können.
2. Er findet es gut, dass - wie Umfragen offenbar belegen - die Gratiszeitungen vor allem vom gehobeneren Milieu, etwa Studenten gelesen werden. Das zeigt aber bloss, dass gar nicht die Lesemuffel mit den Gratiszeitungen erreicht werden, wie man sich das im Sinne der Aufklärung wünscht, sondern die gebildeten Schichten, die sich eigentlich besser über Qualitätszeitungen informieren sollten.
Sofern Du eine Quellenangabe für diese Aussagen verlinkst, werde ich mich bestimmt dazu äussern.
und nun guet nacht, schlaf guet und träum mir um himmelswille nöd von Rösser und dem phöse Tagi...