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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Die schweizerischen Zeitungen im Wandel

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Loser
Mitglied
#181 ° Gesendet: 24.08.2010 11:15
Im Fall Street Parade bin ich der meinung eines Leser, die Gebühren dem Verein, dann braucht es kein Geld von der Stadt. Ich bin Mitte vierzig und bei den ersten Anlässen dabei gewesen. Das letzte Mal vor drei Jahren und für mich ist das ganze ein lustiger, farbenprächtiger Anlass, der auch ein wenig Unterstützung verdient hätte.
Thomas
Mitglied
#182 ° Gesendet: 24.08.2010 14:19
Es ist hier überhaupt nicht das Thema, was man von der Unterstützung der Streetparade halten soll, sondern dass der TA Politik macht, anstatt sich auf seinen Kernauftrag zu konzentrieren. Das ist genau das, was Kurt Imhof und seine Gruppe bemängelt haben: Die Zeitungen ersetzen zunehmends die Information des Lesers in Sachen Wirtschaft, Politik und Kultur durch Soft News und Who's Who. Dafür brauche ich kein Zeitungsabonnement; da kann ich mich geradesogut mit Gratiszeitungen und Online-Angeboten eindecken. Was sich der TA leistet, ist eine Frechheit gegenüber dem zahlenden Bürger. Wenn Herr Strehle der Meinung ist, die Zeit des belehrenden Journalismus sei vorbei, dann behandelt er den Leser wie ein kleines Kind, das sich nur von Unterhaltung einlullen lassen möchte. Die Kaufzahlen des TA werden im Ggs. zur NZZ hoffentlich weiter sinken.
Loser
Mitglied
#183 ° Gesendet: 24.08.2010 15:21
Ich weis nicht, wo Dein Problem liegt, ich seh hier keine Meinungsmache, jedenfalls nicht bei Deinen Beispielen.

Thomas:
Sachen Wirtschaft, Politik und Kultur

Stell Dir vor, das Internet soll ja schneller sein..........
Thomas
Mitglied
#184 ° Gesendet: 24.08.2010 15:51
Loser:
Stell Dir vor, das Internet soll ja schneller sein..........

Mit Verlaub, solche Kommentare sind überflüssig und zeigen dass du meinen Beitrag #182 nicht gelesen hast. Würdest du bitte auf solche Spass-Kommentare künftig verzichten? Zudem ist "Schnelligkeit" kein Kriterium für das, was ich von Zeitungen erwarte: Fachwissen, Analyse & fundierte Meinung.

Loser:
Ich weis nicht, wo Dein Problem liegt, ich seh hier keine Meinungsmache, jedenfalls nicht bei Deinen Beispielen.

So? Du findest es nicht problematisch, wenn Zeitungen Kampagnen gegen BundesratskandidatInnen lancieren? Du findest es nicht problematisch, wenn Journalisten statt Personen zu interviewen Politikern vorschreiben, welche Subventionen sie zu sprechen haben? Dann sind wir aber tief gesunken...
Loser
Mitglied
#185 ° Gesendet: 24.08.2010 18:21
Thomas:
Würdest du bitte auf solche Spass-Kommentare künftig verzichten?

Würdest Du gefälligst von Deinem hohen Ross runterkommen, sonst schubs ich Dich.

Thomas:
Zudem ist "Schnelligkeit" kein Kriterium für das, was ich von Zeitungen erwarte: Fachwissen, Analyse & fundierte Meinung.

Ja, von einer Zeitung, das Netz aber ist schnell und nicht selten ist man besser informiert, als der gemeine Zeitungsleser.

Thomas:
Du findest es nicht problematisch, wenn Zeitungen Kampagnen gegen BundesratskandidatInnen lancieren?

Nein, ich mach mir mein Bild selber...

Thomas:
Du findest es nicht problematisch, wenn Journalisten statt Personen zu interviewen Politikern vorschreiben, welche Subventionen sie zu sprechen haben?

Ist Dir vielleicht mal der Gedanke gekommen, dass diese Fragen mit Absicht so provokativ gestellt wurden ?

Thomas:
Dann sind wir aber tief gesunken...

"Wir" nicht, aber Du offenbar...
AdiB
Mitglied
#186 ° Gesendet: 24.08.2010 19:15
Thomas:
So? Du findest es nicht problematisch, wenn Zeitungen Kampagnen gegen BundesratskandidatInnen lancieren? Du findest es nicht problematisch, wenn Journalisten statt Personen zu interviewen Politikern vorschreiben, welche Subventionen sie zu sprechen haben? Dann sind wir aber tief gesunken...

Wenn es ein Problem mit den Medien gibt, dann, dass sich diese mehr und mehr "ökonomisieren". Heisst, dass sie - anstatt eine eventuell nicht so populäre Meinung zu vertreten oder zu einen Bericht zu verfassen, der vielleicht nicht eine allzu grosse Masse anspricht, dafür aber fundiert und lehrreich ist - einfach das schreiben, was am meisten Umsatz verspricht, und das ist wierderum entweder inhaltsleer und/oder hysterisch-verkürzt (Im Jargon "Entertainment- bzw. Soft-News"). Und genau das scheint auch der Kommentar von Res Strehle zu bestätigen, die Medien wollen das offenbar so, des Geldes wegen. Und das ist bedenklich...
Den Zusammenhang mit der Street-Parade sehe ich jedoch überhaupt nicht. Ob die Street-Parade Subventionen erhalten soll oder nicht, ist eine politische Frage, und wenn der Tagi entweder direkt oder indirekt dazu Position bezieht, ist das nichts als normal. Was aber schon auch zu denken gibt, ist der sich verbreitende Kampagnen- respektive Mobbing-Journalismus, den immer mehr auch sog. "seröse" Blätter praktizieren.
Thomas
Mitglied
#187 ° Gesendet: 24.08.2010 20:16
Loser:
Würdest Du gefälligst von Deinem hohen Ross runterkommen, sonst schubs ich Dich.

Im Gegensatz zu den SVPlern ist «elitär» für mich kein Schimpfwort oder anders gesagt: Ich stelle Ansprüche, v.a. wenn man für ein Erzeugnis zahlen muss. Ich reite gerne weiter...

Loser:
Ja, von einer Zeitung, das Netz aber ist schnell und nicht selten ist man besser informiert, als der gemeine Zeitungsleser.

Weil zuuufälligerweise dieselben Artikel, die im Printmedium abgedruckt werden, zugleich online veröffentlicht werden? Auch das ist eine Frechheit.
Und wenn du dich gerne online über Britney, Bligg und Blocher informierst, dann bist du mit TA-Online sicher bestens bedient. Wie ich schon geschrieben habe, gehören aber Soft News und Who's Who nicht zum Kerngeschäft einer Qualitätszeitung.

AdiB:
Den Zusammenhang mit der Street-Parade sehe ich jedoch überhaupt nicht. Ob die Street-Parade Subventionen erhalten soll oder nicht, ist eine politische Frage, und wenn der Tagi entweder direkt oder indirekt dazu Position bezieht, ist das nichts als normal.

Nein, glaub mir, vor 20 Jahren wäre für einen Journalisten eine Forderung wie «Was tun Sie, damit die Street-Parade diesen runden Geburtstag gebührend und gebührenlos feiern kann?» noch Tabu gewesen, weil eine Qualitätszeitung nicht Politik zu machen hat, sondern über die Politik zu berichten. Diese Schranken sind - nach dem Vorbild Weltwoche - leider gefallen, und so muss man über sich ergehen lassen, dass die Journalisten dem mündigen Bürger vorschreiben, was er zu denken hat, weil sie - wie im Falle der Streetparade - vorzugeben heucheln, dass sie wüssten, was das Volk will, und im Namen des Volks eine Politik machen, die (in diesem Beispiel) von der Mehrheit der Leser sogar abgelehnt wird.

AdiB:
Was aber schon auch zu denken gibt, ist der sich verbreitende Kampagnen- respektive Mobbing-Journalismus, den immer mehr auch sog. "seröse" Blätter praktizieren.

Ich glaube damit auch ein repräsentatives Beispiel mit Bundesratskandidatin Fehr contra Sommaruga geliefert zu haben. Aber die Liste lässt sich freilich verlängern: Armeechef Nef, Wetterfrosch Kachelmann, Cervelatgrösse Hirschmann, die Causa Polanski etc. etc.
AdiB
Mitglied
#188 ° Gesendet: 24.08.2010 20:30
Thomas:
weil eine Qualitätszeitung nicht Politik zu machen hat, sondern über die Politik zu berichten.

Nein, das ist doch Blödsinn. Zeitungen haben schon immer Politik gemacht, früher sogar deutlich mehr als heute. Oder was war mit der berühmt-berüchtigten "Springer-Presse", oder der NZZ während den 68er- und 80er-Unruhen?
Die Weltwoche ist nur deshalb ein Problem, weil sie keine ernstzunehmende Konkurrenz von links hat.
Loser
Mitglied
#189 ° Gesendet: 24.08.2010 21:31
Thomas:
Ich stelle Ansprüche, v.a. wenn man für ein Erzeugnis zahlen muss.

Müssen musst Du schon mal gar nichts, es steht Dir frei das Abo zu kündigen.

Thomas:
Auch das ist eine Frechheit.
Und wenn du dich gerne online über Britney, Bligg und Blocher informierst, dann bist du mit TA-Online sicher bestens bedient.

Hmmmmm, eigentlich werd ich hier bestens bedient.

Thomas:
Nein, glaub mir, vor 20 Jahren

Man entwickelt sich.........

Thomas:
Ich glaube damit auch ein repräsentatives Beispiel mit Bundesratskandidatin Fehr contra Sommaruga geliefert zu haben.

Gib mal ihren Namen ein, dann findest Du genug Infos. So mach ich mir mein Bild.
Thomas
Mitglied
#190 ° Gesendet: 24.08.2010 21:51
Loser:
Gib mal ihren Namen ein, dann findest Du genug Infos. So mach ich mir mein Bild.

Ich kann mich nur zum hundersten Mal wiederholen: Meine Kritik betrifft zuerst die Qualitätszeitungen. Ich mach mir mein Bild nach wie vor mit der NZZ. Informationen im Internet sind nicht durch Sachverständige gefiltert und daher belanglos, sofern der Autor keine Kapazität ist.

Loser:
Hmmmmm, eigentlich werd ich hier bestens bedient.

Spass-Kommentar zum ersten!

Loser:
Man entwickelt sich.........

Spass-Kommentar zum zweiten! Blablabla... langweilig & überflüssig, falls du versuchst witzig zu sein...

Loser:
Müssen musst Du schon mal gar nichts, es steht Dir frei das Abo zu kündigen.

Dazu habe ich schon weiter oben Stellung genommen. Nicht nur lesen, auch verstehen müsste man können:
Thomas:
Die Kaufzahlen des TA werden im Ggs. zur NZZ hoffentlich weiter sinken.

AdiB:
Nein, das ist doch Blödsinn. Zeitungen haben schon immer Politik gemacht, früher sogar deutlich mehr als heute. Oder was war mit der berühmt-berüchtigten "Springer-Presse", oder der NZZ während den 68er- und 80er-Unruhen?

Inwiefern soll eine normative Aussage Blödsinn sein? Schon mal etwas vom Unterschied zwischen deskriptiv und normativ gehört? Leute, mit euch kann man nicht diskutieren. Ihr seid schon völlig von Propaganda und Infotainment eingelullt. Träumt schön weiter, aber ohne mich!
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