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Schwulenhetze in Zürich

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Thomas
Mitglied
#361 ° Gesendet: 19.10.2009 23:52
Zitiert aus Posting 1328 aus folgendem Thread:
http://www.ignoranz.ch/forum/12_2670_132.html

seabream:
Ideologie der Homosexualität

Selbst vor Kindern und Schulen machen die schwulen Pressure-Groups nicht halt. «Die Schule ist ein Ort, an dem Homosexualität nur beschränkt Zutritt hat – vielleicht eine letzte heterosexuelle Bastion?», klagten die Initianten der Euro-Pride. «Die Thematisierung von Fragen zur sexuellen Orientierung» müsse «sowohl mit der allgemeinen Sexualerziehung als auch fächerübergreifend im jeweiligen Kontext in allen Altersstufen behandelt werden». Von der Unterstufe bis zum Militär, vom Erstklässler bis zum Armeeoffizier: «Homosexualität» soll lebensbegleitender Pflichtstoff werden.

Solche Forderungen unterscheiden sich von der rechtlichen Gleichstellung, eine Selbstverständlichkeit in jedem liberalen Gemeinwesen. Es geht auch längst nicht mehr darum, ob Schwule und Lesben ihre Sexualität praktizieren dürfen. Was hier zum Ausdruck kommt, ist etwas anderes. Wir haben dem Phänomen religiöse Züge attestiert, der konservative amerikanische Autor Dinesh D'Souza spricht von einer «Ideologie».

Ein Vergleich mit der Antike erhellt, was damit gemeint ist. Unter den alten Griechen gab es viele Schwule, darunter so berühmte wie Sokrates. Doch das bedeutete nicht, dass der Philosoph die Welt durch eine rosa Brille betrachtete. Sokrates war auf selbstverständliche Weise schwul, aber er hätte nie beabsichtigt, die Schule, den Staat, die Armee daran zu messen.

Wo ist der Punkt, an dem der berechtigte Protest gegen Unterdrückung, Verkennung und Diskriminierung umschlägt in peinliche Propaganda für persönliche Vorlieben? Wie sehr interessiert es uns eigentlich, wer welchen sexuellen Praktiken nachgeht und warum? Kommt als Nächstes die Latexfraktion? Oder beglücken uns die Tierliebhaber mit ihren Vergnügungen? Exhibitionismus wird zum Massenphänomen.

1. Es braucht Leute, die Druck auf die Schule ausüben, damit Homosexualität zum Thema gemacht wird. Schliesslich sensibilisieren die Lehrkräfte seit Jahren für alles Erdenkliche: Rassismus, Faschismus, Blasphemie, gesunde Ernährung, Umgang mit Taschengeld etc. Und ausgerechnet die Sexualität soll Tabu sein? Das ändert sich zum Glück, wie man kürzlich in den Zeitungen lesen konnte. Abgesehen davon, dass dies mit dem Zuwachs von Familien aus fremden Kulturen und dem Wiedererstarken fundamentalistischer Strömungen in den Religionen (im Plural!) bitter nötig ist, kann man nicht etwas totschweigen, wovon eine starke Minderheit ca. 7 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Dies zum einen, weil man Kindern beibringen muss, dass man der "Schwuchtel" auf dem Pausenplatz nicht einfach die Faust in die Fresse haut, zum anderen, weil homosexuelle Kinder ein Anrecht darauf haben, von den Lehrkräften zu hören, dass es okay ist, so zu sein, wie man ist.
Was daran soll also ideologisch sein? Ideologisch ist wohl eher, solche Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen.

2. Dass den Forderungen der Schwulen- und Lesbenverbände "religiöse Züge" attestiert werden, ist völlig unverständlich. Niemand fordert hier Heterosexuelle dazu auf, sich zur Homosexualität zu bekehren. Es wird auch gar keine Werbung dafür gemacht. Wie soll das nämlich gehen? Kann man denn für eine Hautfarbe Werbung machen? Wer hier von einer "Ideologie" spricht, hat sich mit sexuellen Orientierungen überhaupt nicht auseinandergesetzt, sondern hantiert mit absurden Unterstellungen.

3. In der Antike gab es keine Schwule - Aristophanes verspottet die "Arschficker" in den "Wolken". Sokrates war nicht schwul im heutigen Sinne - vermutlich eher, wie im antiken Griechenland üblich, Päderast. Aber nicht mal das - im Symposion geht es gerade nicht um eine Verteidigung der Sexualität. Auch wurde Sokrates der Prozess gemacht wegen "Verführung der Jugend" - womöglich gerade deshalb, weil man befürchtete, er würde mit seinen Ideen die Schule, den Staat und die Armee zersetzen. Davon, dass Sokrates auf "selbstverständliche Weise" schwul im heutigen Sinne gewesen sein soll, ist also in mehrfacher Hinsicht falsch. Es handelt sich - wie beim ebenfalls im Artikel bemühten Thomas Mann - um ein an den Haaren herbeigezogenes Beispiel. Von einer Auseinandersetzung mit der Materie seitens des Autors kann keine Rede sein.

4. Das Wort "Propaganda" sowie das - offenbar nicht ironisch gemeinte - Zitat des Begriffs "Homosexualisierung" (Christian Waber, EDU) - deuten darauf hin, dass der Autor des Pamphlets Homosexualität als etwas freiwillig gewähltes betrachtet, was heute nur noch religiöse Fundamentalisten behaupten. Somit hat das Pamphlet eine eindeutig stigmatisierende und diskriminierende Absicht. Es will den rechtskonservativen Mainstream darin bestärken, dass man Schwulen, Lesben und Intersexuellen mit Verachtung und Abscheu begegnet bzw. mit "Mitleid und Takt" (Joseph Ratzinger).

Fazit: Ein typischer Köppel-Woche-Artikel: unsachlich, rein ideologisch, unkritisch den rechtskonservativen Mainstream verteidigend, mit haarsträubenden Klischees und Unterstellungen bestückt, Homo-Bashing der dümmeren Art...
Thomas
Mitglied
#362 ° Gesendet: 20.10.2009 23:46
Das ganze Pamphlet der Köppel-Woche ist in etwa so intelligent wie diese Frau hier:
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Wie-eine-Kolumne-ein-ganze s-Land-erzuernt/story/29039492
Hexxe
Mitglied
#363 ° Gesendet: 24.10.2009 15:35 ° Bearbeitet von: Hexxe
Thomas:
Es wird auch gar keine Werbung dafür gemacht. Wie soll das nämlich gehen?

Ganz einfach mann reiche ein Gesuch ein und akzeptiere dann den baurechtlich geprüften Entscheid nicht und jammer was von "sexuellen Diskriminierung"

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/unterland/Zu-wenig-Parkplaetze-fue r-schwule-SaunaclubBesucher/story/30599785

Thomas:
Kann man denn für eine Hautfarbe Werbung machen?

akzeptiere doch endlich, dass die sexuelle Präferenz nichts mit der Hautfarbe zu tun hat

und deshalb wurde auch die Motion von NR Jositsch
http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=200933 95
abgelehnt.
Thomas
Mitglied
#364 ° Gesendet: 24.10.2009 15:37
Hexxe:
Ganz einfach mann reiche ein Gesuch ein und akzeptiere dann den baurechtlich geprüften Entscheid nicht und jammer was von "sexuellen Diskriminierung"

Was hat das mit Werbung für Homosexualität zu tun?

Hexxe:
akzeptiere doch endlich, dass die sexuelle Präferenz nichts mit der Hautfarbe zu tun hat

Ich verwende diese Analogie deshalb, weil beides keine freiwillig gewählten Merkmale sind...
Wilhelmtell
Mitglied
#365 ° Gesendet: 24.10.2009 23:31 ° Bearbeitet von: Wilhelmtell
seabream:
NR Mörgeli hatte offenbar doch recht:

Demagoge Mörgeli hat prinzipiell nie Recht, da nützt es auch nicht, dass er für die SVP im Nationalrat sitzt. Zudem muss Herr Mörgeli mal vor der eigenen Türe groben Unrat entfernen: Es ist noch kein Jahr, seit er in gröbstfahrlässiger Weise einen schweren Verkehrsunfall auf der Seestrecke Zürich-Rapperswil baute. Der Drogen- und Alkoholbefund liegt mir leider nicht vor, doch müssen solche Verkehrsteiler aus dem Verkehr gezogen werden, egal ob mit oder ohne Drogen und Alkohol. Sie sind eine Gefährdung für die Bevölkerung.
Thomas
Mitglied
#366 ° Gesendet: 31.10.2009 13:53
http://www.ignoranz.ch/forum/12_2670_148.html#msg170326
Vielleicht ist es abc_def auch einfach peinlich, diesen Thread nochmals hervorzuholen, weil ich hier den Artikel aus der Köppel-Woche so brilliant zerzaust habe ;-)
Hexxe
Mitglied
#367 ° Gesendet: 31.10.2009 16:25 ° Bearbeitet von: Hexxe
Thomas:
http://www.ignoranz.ch/forum/12_2670_148.html#msg170326
Vielleicht ist es abc_def auch einfach peinlich, diesen Thread nochmals hervorzuholen, weil ich hier den Artikel aus der Köppel-Woche so brilliant zerzaust habe ;-)

Peinlich ist eigentlich nur wie Du wiedereinmal die Fakten verdrehst! Öffentliche Personen zu Beleidigen (Köppel = Stalin) ist nicht brilliant sondern schlicht und einfach dumm!

Zwei Drittel von Lesern des Gay-Magazin "Display" fordern der Epiney muss weg...ich teile die Meinung von Marco Fritschi voll und ganz;

Vielleicht ist ein Mensch der seine Sexualität zur Nebensache erklärt, in der Entwicklung weiter, als ein Gay-Magazin, das sich um den Hosenschlitz von Promis kümmert...
http://www.blick.ch/people/schweiz/sven-ist-zu-wenig-schwul-132228
Thomas
Mitglied
#368 ° Gesendet: 31.10.2009 16:43
Hexxe:
Öffentliche Personen zu Beleidigen (Köppel = Lenin) ist nicht brilliant sondern schlicht und einfach dumm!

Ich beleidige grundsätzlich nur Personen, die mich auch beleidigt haben. Der Stalin-Vergleich wurde im übrigen von einem Artikel einer Konzertbesprechung im Tagi inspiriert, in der der Pianist Keith Jarrett als "Jazz-Stalin" bezeichnet wurde. Somit nehme ich an, dass solche Vergleiche im öffentlichen Raum salonfähig sind, und mache entsprechend Gebrauch davon.

Hexxe:
Zwei Drittel von Lesern des Gay-Magazin "Display" fordern der Epiney muss weg...ich teile die Meinung von Marco Fritschi voll und ganz;

Ich hab das Magazin gestern auch angeschaut - mich hat niemand gefragt. Solche Umfragen sind nicht aussagekräftig (wie übrigens die tägliche Umfrage, die sich neuerdings auch der Tagi als weitere Peinlichkeit leistet). Das Gleiche könnte man von Aeschbi oder WAM fordern. Ich nehme solche "Artikel" mit Humor. Zudem handelt es sich um eine interne Angelegenheit unter Homos - aber vielleicht würden sich auch ältere, heterosexuelle Damen freuen, wenn Epiney mit gebrochenem Handgelenk moderieren würde. Dann könnten sie beim Kaffeekränzchen sagen, wie scharmant doch der junge Mann wieder war...

Hexxe:
Vielleicht ist ein Mensch der seine Sexualität zur Nebensache erklärt, in der Entwicklung weiter, als ein Gay-Magazin, das sich um den Hosenschlitz von Promis kümmert...

Es tut mir leid, aber ich verstehe immer noch nicht, wo die relevante Verbindung zwischen Hosenschlitz und Sexualität besteht. Sexualität und Sex ist nicht dasselbe. Ausserdem warte ich (s.o. #364) noch auf eine Antwort:
Hexxe:
Ganz einfach mann reiche ein Gesuch ein und akzeptiere dann den baurechtlich geprüften Entscheid nicht und jammer was von "sexuellen Diskriminierung"

Thomas:
Was hat das mit Werbung für Homosexualität zu tun?

Hexxe
Mitglied
#369 ° Gesendet: 31.10.2009 17:04
Thomas:
Ich beleidige grundsätzlich nur Personen, die mich auch beleidigt haben. Der Stalin-Vergleich wurde im übrigen von einem Artikel einer Konzertbesprechung im Tagi inspiriert, in der der Pianist Keith Jarrett als "Jazz-Stalin" bezeichnet wurde. Somit nehme ich an, dass solche Vergleiche im öffentlichen Raum salonfähig sind, und mache entsprechend Gebrauch davon.

Wo und Wann hat DICH Herr Köppel beleidigt?

Thomas:
Ausserdem warte ich (s.o. #364) noch auf eine Antwort:

Thomas:
Thomas:
Was hat das mit Werbung für Homosexualität zu tun?

Ich habe nichts von Homosexuell geschrieben sondern es war die Rede von "sexueller Diskriminierung"...

Hexxe:
Ganz einfach mann reiche ein Gesuch ein und akzeptiere dann den baurechtlich geprüften Entscheid nicht und jammer was von "sexuellen Diskriminierung"

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/unterland/Zu-wenig-Parkplaetze-fue r-schwule-SaunaclubBesucher/story/30599785

Thomas
Mitglied
#370 ° Gesendet: 31.10.2009 17:12
Hexxe:
Wo und Wann hat DICH Herr Köppel beleidigt?

Seine Voten in den Mainstream-Medien sind eine Beleidigung für jeden anständigen Menschen.

Hexxe:
Ich habe nichts von Homosexuell geschrieben sondern es war die Rede von "sexueller Diskriminierung"...

Jetzt pass mal auf:

Thomas:
Es wird auch gar keine Werbung dafür gemacht. Wie soll das nämlich gehen?

Hexxe:
Ganz einfach mann reiche ein Gesuch ein und akzeptiere dann den baurechtlich geprüften Entscheid nicht und jammer was von "sexuellen Diskriminierung"

Was du in Eintrag #369 zitierst, ist eine Antwort auf meine Frage, wie es gehen soll, Werbung für Homosexualität zu machen. Also erklärst du mir in der Antwort anhand des Beispiels des abgelehnten Baugesuchs, wie Werbung für Homosexualität geht. Darum ist meine Frage berechtigt. Der Zusammenhang lässt sich unter (2.) im Eintrag #361 nachlesen.

Entweder verstehst du meine Worte nicht oder du willst sie nicht verstehen.
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