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Zürich: Weniger Einnahmen aus Verkehrsbussen

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Sandro
Admin
#1 ° Gesendet: 02.03.2006 16:25
Zürich: Weniger Einnahmen aus Verkehrsbussen
Im vergangenen Jahr hat die Stadt Zürich 69,9 Millionen Franken mit Bussen beim Verkehr eingenommen, das sind acht Prozent oder 5,8 Millionen Franken weniger als ein Jahr zuvor. Die Geschwindigkeitsübertretungen nahmen um 12 Prozent ab.

Na bitte, nix mit mutwilliger Abschröpfung, die Einnahmen sinken, der gewünschte Effekt wird erzielt. Weiter so.
Dino Bravo
Mitglied
#2 ° Gesendet: 02.03.2006 17:54
@ Sandro

Die Geschwindigkeitsübertretungen nahmen um 12 Prozent ab.


Als ob man jeden überall kontrolliert hätte, dass man dies so schreiben kann.
Hanspeter
Mitglied
#3 ° Gesendet: 02.03.2006 18:48
Dass ist doch ein gutes Zeichen. Unter anderem dürfte auch die Diskussion über die sogenannte Abzockerei ihre Auswirkungen gehabt haben.
driv3r
Mitglied
#4 ° Gesendet: 02.03.2006 19:21
"69,9 Millionen Franken"

Das sind meiner Meinung nach immer noch etwa 69,9 Millionen Franken zuviel durch Abzockerei unbescholtener Bürger entstandene Einnahmen.

Aber ja, die Meinungen in dieser Frage sind eh gemacht und die Fronten verhärtet, so dass sich weitere Diskussionen wohl erübrigen.
Xeno
Mitglied
#5 ° Gesendet: 02.03.2006 23:07
@driv3r

Mein Lieber, wer eine Verkehrsbusse bezahlt, ist kein "unbescholtener Bürger", sonder hat ein Delikt begangen. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist lustig, dass Dein Rechtsverständnis selektiv ist, ich bin nämlich nahezu sicher, dass Du andere Delikte (mir fallen gerade ein paar ein!) niemals so ignorieren würdest. "Unbescholtener Bürger", dass ich nicht lache. Du sagst nicht nur die Unwahrheit, sondern Du lügst, da Du hargenau weisst, dass es so ist, wie ich schreibe.

DAS hat auch gar nichts mit "Meinung" zu tun, und auch das weisst Du. Wen Dir das Strassenverkehrsrecht nicht passt, musst Du für höhere Geschwindgkeitlimiten plädieren, was absolut Dein Recht ist. Wenn Du jedoch Delinquenten freilügst, trägst Du nichts zur Meinungsbildung bei.

X.
felixkohl
Mitglied
#6 ° Gesendet: 03.03.2006 02:13
...ich werde von mir NIE mehr behaupten, ein unbescholtener Bürger zu sein......Asche auf mein Haupt und Schande über mich.. ;-)

Die Diskussionen in der Öffentlichkeit sensiblisierten die Unsensiblen, so dass sie sich zum Club der anonymen Raser vereinigten und nunmehr Zürichs Strassen meiden.
driv3r
Mitglied
#7 ° Gesendet: 03.03.2006 04:26
@xeno:

Es gibt Verbrechen, die diese Bezeichnung verdienen und solche, die es meiner Meinung nach nicht tun. Eine marginale Geschwindigkeitsübertretung oder Parkieren auf einem Parkplatz ist in meinem Rechtsverständnis kein Verbrechen, da kannst du meinetwegen noch so viele Abzock-Paragrafen zitieren wie du willst; das hat für mich auch nichts mehr mit Rechtstaatlichkeit zu tun. Es ist vielmehr eine Perversion desselben. Diese Mechanismen wurden installiert um Einnahmen zu generieren und nicht um die Welt zu verbessern. Eine Gesetzesänderung ist leider leichter gesagt als getan. Solange werde ich mich wohl für derartige Lächerlichkeiten schikanieren lassen müssen, während der Staat bei Schwerverbrechern, Mördern und Kinderschändern gerne ein Auge zudrückt. Lieber früher als später werde ich glücklicherweise die Möglichkeit haben, mich anderswo niederzulassen, wo hoffentlich wichtigere Probleme diskutiert werden als Individualverkehr.
Hanspeter
Mitglied
#8 ° Gesendet: 03.03.2006 09:50
@driv3r

Also eine marginale Geschwindigkeitsübertretung oder Parkieren auf einem unberechtigen Parkplatz ist auch kein Verbrechen oder wird als solches geahndet, sondern es wird als Uebertretung behandelt. Gerade beim Parkieren sind es doch sehr häufig Private die die Uebertretung zur Anzeige bringen. Notfalls müssen falsch parkiere Fahrzeuge durch den Pannendienst abgeholt werden damit der rechtmässige Besitzer sein Fahrzeug parkieren kann.
Einen Vergleich anzustellen mit anderen Verbrechen ist einfach jenseits. Der Staat drückt sicher keine Augen zu wenn es um Kinderschänder und Mörder handelt.
Scipio
Mitglied
#9 ° Gesendet: 03.03.2006 10:52
Na bitte, nix mit mutwilliger Abschröpfung, die Einnahmen sinken, der gewünschte Effekt wird erzielt. Weiter so.


Der Staat ist und bleibt der grösste aller Abzocker. Die Einnahmen sinken also. Nach jahrelangen Rekordergebnissen musste ja irgendwann mal die Spitze erreicht werden.
Wie sagte Dürrenmatt so schön : Die Schweiz ist ein Gefängnis, und jeder ein Wärter. Kontrollieren, verbieten, bestrafen, regulieren ... und der Beifall ist gewiss.
observer
Mitglied
#10 ° Gesendet: 03.03.2006 10:56
Weil wir so brav waren, belohnen uns die Vögte mit neuen und/oder erhöhten Strafen.

http://www.astra.admin.ch/html/de/news/neuerungen/index.php
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