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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Erbärmliche Arbeit der Asylrekurs-Kommission

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worldtraveller
Mitglied
#11 ° Gesendet: 20.01.2006 23:37
Der Fall Rüschlikon illustriert deutlich, dass die Schweiz noch nicht genug Sozialfälle hat. Das zweifellos vorhandene Geld aus dem Sack von arbeitsamen Schweizern muss unter die Leute gebracht werden: Iuristen, Staatsbeamte und sonstige Stiefellecker der herrschenden Klasse wollen auch gelebt haben, und bitte nicht zu bescheiden. Wer in der Schweiz noch arbeitet und davon auch noch Steuern zahlt, ist schliesslich selber schuld. Steuern kann man ja schon etwas zahlen, aber bitte ohne Arbeit, und dann in Zug oder in Schwyz. Und damit der Preis der Arbeit nicht zu hoch wird, gibt man sich halt - äh das ist ja schon Tradition - liberal und macht die Grenzen auf, mit dem Segen des Volkes. Dann steigt der Preis der Arbeit nicht, sondern er sinkt rascher, und aus dem Mittelstand werden einheimische Sklaven. Hauptsache, es gibt Sklaven und sie arbeiten billig, ob einheimisch oder per Asylrekurskommission importiert, spielt doch keine Rolle. FDP oder CVP oder SP oder SVP - alles die gleiche üble Mafia.
Sozial
Mitglied
#12 ° Gesendet: 22.01.2006 08:51
Die gefährlichen Aussagen und Handlungen (Schützen von Kriminellen) der rotgrünen Brigade machen klar, dass ich mich verstärkt für das verschärfte Asylgesetz einsetzen muss.
Bettina
Mitglied
#13 ° Gesendet: 22.01.2006 10:57
Zu Sandro: "Wenn die zwei in Albanien keinen fairen Prozess kriegen sind sie tatsächlich politisch verfolgt."

Was dazu führt, dass sie auch in der Schweiz kriminell werden, danach durch Helfer der Justiz entzogen werden und somit hier auch keinen fairen Prozess kriegen.

Was letztlich dazu führt dass die - gemäss Sandro - "politisch verfolgt im Quadrat" sind.
Sandro
Admin
#14 ° Gesendet: 24.01.2006 13:31 ° Bearbeitet von: Sandro
Schade nur, dass es keine Beweise gibt für die Schuld der Männer. Eure pauschalen Vorurteile gegen Menschen aus Albanien sind einfach widerlich.

Immer schön nachplappern was Papa Blocher und Onkel Mörgeli vorkauen, dann muss man sich keine eigene Meinung bilden, gell?

Schade nur, dass 10vor10 gestern aufgedeckt hat, dass die Asylrekurskomission saubere Arbeit geleistet hat und sich von den Branstiftern nicht hat einspannen lassen.

Christoph Blocher, Christoph Mörgeli und Ulrich Schlüer lassen sich vom Albanischen Staat veräppeln!
Xeno
Mitglied
#15 ° Gesendet: 24.01.2006 17:12
@Bettina

<<Zu Sandro: "Wenn die zwei in Albanien keinen fairen Prozess kriegen sind sie tatsächlich politisch verfolgt."<<

Hier ja (es ging beim Rechtshilfeersuchen der Republik Albanien in Strafsachen nicht um den Vorwurf des Falschparkierens,so am Rande!)

<<Was dazu führt, dass sie auch in der Schweiz kriminell werden, ...<<

WAS führt ganz genau dazu, dass die beiden ANGEKLAGTEN in der Schweiz kriminell werden (ob sie in Albanien je kriminell waren, ist eine reine Parteibehauptung der albanischen Anklagebehörde, von einem rechtskräftigen Urteil war das Verfahren noch unbeachtlich der verweigerten Rechtshilfe der Schweiz sowieso noch LICHTJAHRE entfernt!).

Inzwischen wird die ganze Geschichte zunehmend zu einem ganz lauten Rohrkrepierer des Foreneröffners und Konorten (siehe auch den Artikel im Blog - zwar etwas krampfhaft Anti-SVP, aber in der Sache schlicht richtig!!).

Ich würde allmählih zum Rückzug blasen, wenn ich Foreneröffner wäre.

X.
RonaldCH
Mitglied
#16 ° Gesendet: 02.02.2006 20:20
@Sandro
Ich habe schon gesehen, dass du alle, die mit dem Vorgehen der Asylrekurskommission nicht einverstanden sind, versucht hast als widerliche Menschenrechtsgangster anzuschwärzen. - Ich hatte ja zu jenem Zeitpunkt auch nicht mehr Informationen als du. Der Unterschied zwischen uns zwei liegt aber wohl darin, dass du den Mist, den dir die Gesellen von "10 vor 10" vorgesetzt haben als wahrscheinlicher betrachtet hast, als was Blocher und Schlüer vertreten haben. Was die Beiden, von dir total verachteten Persönlichkeiten, verlauten lassen, scheint mir hundert mal vertrauenswürdiger zu sein, als was die Pumpe Klapproth von sich gibt. - Musst du nicht zugeben, dass, was dieser hektische Schwätzer am WEF von sich gegeben hat, wieder einmal mehr äusserst peinlich war?

Im Folgenden einige Passagen von Ulrich Schlüers Artikel in der Schweizerzeit, mit dem er die wirklichen Probleme dieses Asyl-Debakels beleuchtet und damit auch klar sagt, wie mies sich diese linken "10 vor 10" Leute von den Karren der linken Anwälte spannen liessen und wie ebenso mies die Anwälte unser Land vertreten. Hier einige Passagen, - wenn du mehr davon lesen willst, kann ich dir problemlos den ganzen Artikel vorführen (die Schweizerzeit selbst in die Hände zu nehmen, wird dich, so wie ich dich kenne, bestimmt ekeln):

...........Ein Gerichts-Urteil - das weiss jedermann, der je mit Gerichten zu tun hatte -präsentiert am Anfang immer in geraffter Form die Standpunkte, welche die Streitparteien im Verfahren eingenommen haben. Diese werden so wiedergegeben, wie sie von den Parteien vorgebracht und als Ausgangspunkt einer Verhandlung vom Gericht in Betracht gezogen worden sind. Diese Standpunkte bilden also den Ausgangspunkt, nicht das Ergebnis des Verfahrens. Die von Albanien 2004 - zu dieser Zeit war Berisha in der Opposition - anbegehrte Auslieferung hätte die beiden Albaner einem Gerichtsverfahren zuführen sollen, das sowohl die Anklagen als auch die Entlastungsargumente bezüglich der den beiden Albanern zur Last gelegten Taten hätte beurteilen müssen.

Die vom Schweizer Verteidiger der beiden Albaner gewählte Taktik zielte indessen darauf, eine solche Untersuchung um jeden Preis zu verhindern. Laut Bundesgerichts-Urteil argumentierten die Albaner und ihr Verteidiger in den in der Schweiz ablaufenden Verfahren ausschliesslich zukunftsbezogen: würden die beiden Albaner je ausgeliefert, hätten sie in Albanien politische Verfolgung zu befürchten. Und zwar weil sie Roma seien..........

......... Aus dem Bundesgericht-Urteil geht nicht einmal hervor, ob wenigstens überprüft worden ist, dass es sich bei den beiden Albanern tatsächlich um Roma handelt.

Das Bundesgericht war, als die Asylrekurs-Kommission den beiden Albanern Asyl gewährte, mit der Tatsache konfrontiert, dass die beiden Albaner in Auslieferungshaft festgehalten wurden. Wer auf Entscheid der Asylrekurs-Kommission Asyl erhält, darf indessen nicht in Auslieferungshaft behalten werden. Weil Auslieferung für jemanden, der hier Asyl erhalten hat, nicht mehr in Frage kommt. Das führte dazu, dass die beiden in Auslieferungshaft festgehaltenen Albaner nach dem Asyl-Entscheid der Asylrekurs-Kommission unverzüglich freigelassen werden mussten - ohne dass der ihnen angelastete kriminelle Sachverhalt irgendwie von irgend jemandem untersucht werden konnte...........

..........Diese zweifellos äusserst wichtige Information unterschlug «1 0 vor 10» den Zuschauern. Es fiel ganz auf die vom Anwalt gewählte Verteidigungs- Taktik herein, jede Abklärung zum kriminellen Hintergrund der beiden Albaner um jeden Preis zu vermeiden. «10 vor 10» war auf diese besonderen Umstände im Verfahren gegen die beiden Albaner ausdrücklich aufmerksam gemacht worden. Trotzdem unterliess es die korrekte Information..........

.........Zurück zur «10 vor 10»-Darstellung: Diese wurde dort zur Manipulation, wo sie die beiden per Interpol gesuchten Albaner kurzerhand und allein mit dem tatsächlich zweifelhaften Regime Berisha in Verbindung brachte, das Mitte der neunziger Jahre Albanien beherrscht hatte.

Das Auslieferungs-Begehren von seiten Albaniens, das die Interpol-Fahndung ausgelöst hatte, erfolgte allerdings erst im Februar 2004, also Jahre nach der Berisha-Zeit. Das heutige Albanien kann keinesfalls unbesehen mit dem Berisha-Albanien in den gleichen Topf geworfen werden. Das Bundesamt für Justiz hat die Rechtsstaatlichkeit des Justizwesens in Albanien abgeklärt. Die Schweiz hat mit Albanien im Rechtsbereich Abkommen abgeschlossen. Unter anderem ein Rücknahme-Abkommen für hier abgewiesene Asylanten. Der Vorsteher der Justizdepartements hat sich anlässlich der Unterzeichnung dieses Rücknahme-Abkommens persönlich ein Bild gemacht über das Funktionieren der Justiz in Albanien. Albaniens heutige Justiz und das heute dort etablierte Polizeiwesen wurde unter massgeblicher Mitwirkung mehrerer europäischer Staaten in den letzten Jahren neu aufgebaut. Justiz und Polizei des heutigen Albanien völlig unbesehen mit der seinerzeitigen Berisha-Herrschaft gleichzusetzen, ist eine journalistische Fehlleistung bedenklichsten Ausmasses.............
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