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Lohnt es sich überhaupt noch wählen zu gehen?

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agathon
Mitglied
#1 ° Gesendet: 09.10.2007 10:14 ° Bearbeitet von: agathon
Letzte Chance: Wahlkampf per Mail

Das ganze Polittheater, hauptsächlich durch die SVP verursacht, macht einen ohnmächtig. Ausländische Medien bezeichnen die Schweiz als "heart of darkness" in Europa. Die New York Times verzeichnet stark rassistische Tendenzen in der Schweiz - dies alles wegen Blocher und Co.
Inhaltliche Anliegen gehen in diesem peinlichen Wahlkampf unter.

http://www.nytimes.com/2007/10/08/world/europe/08swiss.html
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/das_schwarze_schaf_europ as_1.566354.html

Fühlt man sich durch Bundesbern überhaupt noch vertreten? Will man mit diesem Theater überhaupt noch was zu tun haben - oder nicht viel lieber aufs Sofa hängen und nochmals die "Twin Peaks" von Lynch in den DVD-Player schieben, statt sich über Wahlkampfsendungen zu nerven?

Das Problem ist dies: Wenn wir nicht wählen gehen, geht die Wahlkampfstrategie der SVP auf. Deren Zumutungen haben genau dies bewirkt: Die SVP-Stammwähler gehen auf jeden Fall zur Urne, während viele anders Denkende angewidert zuhause bleiben. Genau so erhöht sich der Wähleranteil der SVP.

Wer nicht wählen geht, gibt seine Stimme indirekt der SVP!
Gegen das gigantische Wahlbudget der SVP gibt es nur ein Rezept: Den Stimmzettel in die Urne legen und möglichst viele Freunde, Bekannte und Verwandte dazu aufzurufen, es ebenfalls zu tun!

Erinnert Eure Leute daran, wenn ihr sie sieht! Verschickt Rundmails an alle, die euch irgendwie nahe stehen!

Hilf mit, diese schweizweite Mailaktion weiter in Gang zu halten
Nur so können wir gegen die Millionen des SVP Wahlbudgets ankommen.
Folgenden Mustertext kann man kopieren, den eigenen Bedürfnissen anpassen und verschicken.
Für eine schweizer Politik mit Inhalten statt mit Blocher!



Mustertext
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WAHLAUFRUF FÜR DEN 21. OKTOBER - WEITERLEITEN!
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Für eine schweizer Politik mit Inhalten statt mit Blocher!

Es ist verständlich, dass das Polittheater um den Fall Blocher / Roschacher, wie auch die jüngsten Ereignisse in Bern vielen die Lust am demokratischen System genommen haben. Damit geht die Rechnung der SVP-Politstrategen auf. Denn es ist klar, dass die SVP ihr Wählerpotenzial ausgeschöpft hat. Nun kann sie ihren Stimmenanteil nur noch dadurch erhöhen, dass sie die anderen Wähler, die an politischen Inhalten interessiert sind, davor abschreckt, am 21. Oktober an die Urne zu gehen.

Wer an den bevorstehenden nationalen Parlamentswahlen nicht teilnimmt, erhöht indirekt den Wähleranteil der SVP. Deren Stammwähler werden nach den peinlichen Ereignissen der letzten Wochen ihren Stimmzettel auf jeden Fall einwerfen.

Es mag banal erscheinen, an das Wahlrecht zu erinnern. Doch jeder bis zum 21. Oktober eingelegte Wahlzettel, der einer anderen Partei die Stimme gibt, setzt ein Zeichen dafür, dass mit Personenkult und billigem Populismus keine Wahl gewonnen werden kann.

Deshalb denk daran, den Wahlzettel einzuwerfen, am besten noch heute per Post - für eine offene, sozialgerechte und wertliberale Schweiz!

Und schicke diesen Aufruf an deine Freunde, Bekannten und Verwandten weiter!! Mit nur einem Klick lässt sich im Internet-Zeitalter Politik machen!
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etosha
Mitglied
#2 ° Gesendet: 09.10.2007 10:28
Ja, genau das ist wohl die Strategie der SVP. Wenn alle anderen jedoch wählen gehen, wird die SVP keine Prozente dazugewinnen, weil mit der Farce haben sie sicherlich, oder hoffentlich, keine effektiven Stimmen dazugewonnen.

Also ihr Schweizer, lasst euch nicht veräppeln und schon gar nicht erpressen, denn diese Drohung, die SVP gehe in die Opposition, wenn Blocher nicht bestätigt werde; was würde sich da schon ändern? :-)

Ich jedenfalls übernehme deinen Aufruf sehr gerne, obwohl mein Bekanntenkreis sicher sowieso an die Urne geht. Aber das mans ja nicht vergisst.
Xeno
Mitglied
#3 ° Gesendet: 09.10.2007 16:32
@etosha

...denn diese Drohung, die SVP gehe in die Opposition, wenn Blocher nicht bestätigt werde; was würde sich da schon ändern? :-)

Richtig erkannt. Ich werde es FDP und CVP immer übel nehmen, dass sie das schon 2003 nicht gesehen haben. Ein Rauswurf der SVP aus dem BR ändert an deren Positionen keinen Millimeter, brächte aber das Land vorwärts.

X.
Gart
Mitglied
#4 ° Gesendet: 09.10.2007 16:53
Nicht zu wählen ist doch die übelste Tour. All die Menschen, die nicht wählen dürfen, würden den Kopf schütteln.
seabream
Mitglied
#5 ° Gesendet: 09.10.2007 17:35
@ XENO

Immer wenn sich die FDP nach links bewegt gehen Wählerstimmen verloren. Den "Schulterschluss" mit der SVP finde ich taktisch klug. Die FDP wird die Erbin sein dieser Stimmen, wenn die Blocher-Ära zu Ende ist.

Ich weiss, dass die Berner und Welschen dies ein bisschen anders sehen als Zürich. Das macht aber nichts, am Schluss haben immer die Zürcher Recht. Aus der Masse kommt die Klasse.
Robert1
Mitglied
#6 ° Gesendet: 09.10.2007 17:50 ° Bearbeitet von: Robert1
Ein Rauswurf der SVP aus dem BR ändert an deren Positionen keinen Millimeter, brächte aber das Land vorwärts.
Ja genau, wenn die wählerstärkste Partei den Bundesrat verlässt und Opposition macht, kommt unser Land vorwärts. Messerscharf erkannt.

Hier wird auch immer wieder, die "Drohung" der SVP, den Bundesrat zu verlassen verurteil. Das einzig verurteilungswürdige an der Geschichte ist die Haltung der Linken Seite, die sich weigert der stärksten Partei ihren Sitz zuzugestehen.
Jede Bundesratspartei muss das Recht haben, selber zu bestimmen wer in den Bundesrat geht und die andere Parteien müssen diesen wählen, egal ob die Person ihnen passt oder nicht.

Das die SVP sagt: Wenn unser Mann nicht in den Bundesrat gewählt wird, haben wir dort nichts mehr verloren, ist die einzig richtige Entscheidung. Alles andere wäre völlig verkehrt und hätte nen zweiten Sämi Schmid zur Folge.
sudsy
Mitglied
#7 ° Gesendet: 09.10.2007 17:56
http://nytimes.com/2007/10/08/world/europe/08swiss.html?pagewanted=1

Guantanamo ist der Preis für die Vergangenheits Deluxe Hasen Politik
der Idioten in Europa - sie schauen zu uns - schaut mal dass Guantanamo
endet.

Ohne Europas Unfähigkeit hätte es nie Guantanamo gegeben, wenn es
nicht bald Geschichte wird, geht diese Schande weiter ....schweizer wirtschaft ist auch über china in burma am statusquo erhalten !

Folterübung nr 1 eine halbe stunde bewegungslos mit ausgestreckten armen stehen........... wenn die zürchermasse das nicht checkt. kann sie
ihren tag und nacht rhytmus noch gegenseitig gewaltsam durcheinanderbringen.

viele die ausländische arbeitnehmer leiden unter konstitutioneller Folterung
working poors too .....Weg mit Guantanamo ! an die arbeit massenklasse !
amos
Mitglied
#8 ° Gesendet: 09.10.2007 18:02
Es tut mir nicht leid wenn ich jetzt von mir gebe, dies Gejammere über die SVP geht mir gehörig auf den Senkel!


Und Ja, es lohnt sich immer an die Urne zu gehen!



Erklärung:
weshalb geht mir das Gejammere über die SVP gehörig auf den Senkel!


Man muss in Distanz gehen um zu verstehen, weshalb die Menschen sich von der SVP einspannen lassen …
Erst dadurch wir das versagen der anderen Parteien ersichtlich! Ohne diese Einsicht ist eine Umkehr nicht möglich.

Ich könnte auf Anhieb keine Partei nennen, die sich wahrhaftig für die Stärkung der in der Bundesverfassung verbuchten Grundrechte einsetzt. Die sich für die Einhaltung der Menschenrechte in der Schweiz stark macht, usw. …

Zu viele wurden und werden von Behörden und der Justiz hintergangen … diese Enttäuschung der Bürger macht sich die SVP geschickt zu Nutzen … nur merken die meisten nicht, dass sie einem fatalen Trugschluss aufsitzen.

Aber so lange es keine alternativen gibt, wird sich die Spirale der Gewalt weiter drehen!

Es hilft nichts, gegen die SVP zu jammern, und sie zu verdammen, was von Nöten ist, ist Wahrhaftigkeit, und die Rückkehr zur rechtsstaatlich-freiheitlichen Demokratie … denn diese hat die Schweiz schon längst verlassen.
Hanspeter
Mitglied
#9 ° Gesendet: 09.10.2007 18:03
Also sich zu fragen, ob es noch wert hat zu wählen, wenn so ein widerlicher Wahlkampf über Monate geführt wird wäre ja eine Kampitulation.
Geht an die Urne[b][/b]
- Zuviel steht auf dem Spiel. Denkt mal nur wie geht es weiter mit unseren Sozialwerken; sollen wir diese den Demogagen überlassen. Also fleissig Leistungen abbauen, dass man schlussendlich sich privat versichern muss um Leistungen auch im Alter zu erhalten.
- Soll man einfach immer die Steuern senken und gewisse Infrastrukturaufgaben vernachlässigen, damit der Staat mit der Zeit handlungsunfähig wird.
- Soll man einfach der Umweltverschmutzung weiterhin Tür und Tor öffnen, damit wir, also auch unsere Nachkommen, immer mehr verschmutzte Luft einatmen muss.

Diese Liste könnte natürlich x-beliebig verlängert werden. Wir in der Schweiz haben gewiss dringendere Probleme zu lösen, als Schäfchen auszugrenzen oder von Komplotten zu reden, die es nicht gibt zu reden.
Robert1
Mitglied
#10 ° Gesendet: 09.10.2007 18:07
Diese Liste könnte natürlich x-beliebig verlängert werden. Wir in der Schweiz haben gewiss dringendere Probleme zu lösen, als Schäfchen auszugrenzen oder von Komplotten zu reden, die es nicht gibt zu reden.
Ich bin sicher das würdest du auch der Mutter von Nicky ins Gesicht sagen

http://www.blick.ch/news/schweiz/mutter-mein-nicky-hat-doch-gar-nichts -getan-71218
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