Xeno Mitglied
#10 ° Gesendet: 02.01.2006 23:06 |
Na, das Post von Steinberger reizt mich schon noch zu einer Antwort:
<<Höhere Steuern füllen ohne Zweifel die Staatskasse...<<
Meines Wissens wäre die CO2-Abgabe gerade keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe, d. h sie würde nicht auf Einkommen, Vermögen, Umsatz oder ähnlichen allgemeinen ökonomischen Grössen erhoben, sondern gezielt auf den problematischen (fossilen) Energieträgern, und der Ertrag würde ausschliesslich für die Förderung enicht-fossiler Energienträger verwendet. So dumm tönt das nicht. In iner platten Steuererhöhung sehe ich auch nicht eine Lösung, da Steuererträge ja für irgendwas verwendet werden können (genauer: für das, was die Politik entscheidet). Eine platte Steuererhöhung sieht niemand als Lösung der Klimaprobleme an, den ich kenne (natürlich kenne ich nicht alle Leute :)
<<...und lassen die Politiker noch mehr Geld verschwenden,...<<
Kannst du so sehen - die Polemik sei Dir gegönnt - nur wählst ja Du (jaja, DU!) diese Politiker und nicht der liebe Gott, also mal schön halblang!
<<...aber zum Schutz der Umwelt tragen sie leider überhaupt nichts bei...<<
siehe dazu oben
<<Veränderungen der Umwelt muss man akzeptieren und sich entsprechend anpassen.<<
Das ist seit Langem das Dümmste, was ich zum Thema Klimapolitik gelesen habe. Ich deutsche es Dir (nur) auf Verlangen gerne aus. Nur soviel: Du kannst ja der nächsten oder jedenfalls übernächsten Generation (Deinen Kindern und Grosskindern) zurufen, sie müssten sich eben an die Scheisse anpassen, die Deine Generation hinterlassen hat, aber mach es dann erst unmittelbar vor Deinem Abgang!
<<Wieso eigentlich haben ausgerechnet die Linken und Grünen häufig ein Problem damit, dass unsere Umwelt nicht statisch ist, sondern sich ständig verändert?<<
Von diesem Problem weiss ich ichts, frag doch "die Linken und Grünen", wenn Du Antworten nicht scheust!
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