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5.te IV Revision - 25% noch unentschlossen

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Murcielago
Mitglied
#1 ° Gesendet: 11.05.2007 21:03
Laut einer Umfrage sind

43% für ein JA

32% für ein NEIN

25% unentschlossen

Umfrage

wenn man diese 25% noch zur NEIN Stimme bewegen könnte wären dies 57%.
Zocker
Mitglied
#2 ° Gesendet: 11.05.2007 21:11
Noch besser wäre es, dass man die 43% JA Stimmenden richtig informiert, sodass die Vernünftigen unter ihnen, dann doch Nein stimmen. Es bleiben dann immer noch die ideologisch verbohrten wie z.B. viele SVP-Mitseckler die sich der Vernunft stadhaft verweigern.
roedfugl
Mitglied
#3 ° Gesendet: 11.05.2007 21:14 ° Bearbeitet von: roedfugl
NEIN zur 5. IV-Revision

30% der Menschen mit HIV/AIDS, in der Schweiz, leben mit einer IV-Rente, etwa 20% arbeiten Teilzeit und rund 50% sind voll erwerbsfähig und integriert in die Arbeitswelt. Allein diese Zahlen zeigen, dass eine HIV-Infektion unterschiedliche gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen hat.
Nicht alle sind zum Beispiel freiwillig und „nur“ durch die Folgen der gesundheiltlichen Einschränkungen in Rente, sondern durch die Folgen von Stigma und Diskriminierung unfreiwillig in die IV abgeruscht oder abgeschoben worden. Viele HIV-positive ArbeitnehmerInnen werden trotz ihrer Arbeitsfähigkeit im Bewerbungs-und Arbeitsprozess mit spezifischen Problemen konfrontiert: Unrechtmässige Fragen der Arbeitnehmer nach dem HIV-Status bei der Anstellung, Datenschutzverletzungen des Vertrauensarztes, Ausschluss aus der Taggeldversicherung und dem überobligatorischen Bereich der 2. Säule des BVG, missbräuchliche Kündigung, Mobbing und Erwähnung von HIV im Arbeitszeugnis. Die Lockerung des Datenschutzes, die in der 5.IV-Reviosion vorgesehen ist, setzt Menschen mit HIV und AIDS verstärkt unter Druck, z. B. weder mit Arztbesuchen oder Tabletteneinnahme aufzufallen, geschweige sich denn eine Erkältung pro Jahr zu leisten. Die Angst vor Diskriminierung, stellt eine Belastung dar, die wiederum zu einer zweiten Krankheit werden und den Infektionsverlauf negativ beeinflussen kann. Denn die gesellschaftlichen Vorurteile können bei Bekanntwerdung des HIV-Status zu schwerwiegenden existenziellen Folgen führen. Mit der 5. IV-Revision sind vermehrtes Mobbing, Stellenverlust und Langzeitarbeitlosigkeit vorraussehbar.
Die vereinfachte Weitergabe von sensiblen Daten im Sinne der Früherfassung ist deshalb Grund genug die 5. IV-Revision grundsätzlich abzulehnen.
Durch die moderne HIV-Therapie haben viele Menschen mit HIV ihre vollständige Arbeitsfähigkeit erreicht; nur: sie bekommen keine Stelle, denn krankheitsbedingte Lücken im CV bilden häufig unüberwindbare Hindernisse trotz guter Qualifikationen.

Der Vorwurf des IV-Missbrauchs trifft teil-oder ganzberentete Menschen mit HIV und AIDS schwer. HIV allein birgt schon genug Entwertung, Schuld und Stigmatisierung und niemand schätzt es in-valid zu sein. Wir müssen uns verwehren gegen jegliche Diskriminierung und iäusserst besorgt sein über die schleichende Entsolidarisierung allen (vermeintlich) Schwächeren gegenüber.
Die 5. IV-Revision schafft weder Stellen noch fördert sie die Integration. Im Gegenteil: Sie wird viele von uns in die Berentung schicken oder zu Sozialgeldbezüger machen. So müssen die Einen damit rechnen früh, sehr früh „erkannt“ und abgeschoben zu werden, ohne Taggeldversicherung, Zusatzrente oder Lebensversicherung, wohlbemerkt. Und die Anderen, die eine Rente haben, können herausfallen, ohne Aussicht auf Reintegration, und vorallem ungeachtet des individuellen Befindens, denn an der Messlatte von Überwindbarkeit und Zumutbarkeit gemessen, spielt sowohl eigenes Empfinden und Leiden, als auch soziokulturelle Beeinträchtigung keine Rolle. Wer stellt denn jemanden nach 10 Jahren IV ,mit bekannter HIV-Infektion, ohne einen Cent Pensionskasse übrig bei sich ein? Welche Übergangslösungen sind vorgesehen?
Die 5. IV-Revision bringt nur Nachteile für alle Beteiligten- und kostet, anstatt einzusparen. Nein zu dieser Scheinlösung, Nein zur schleichenden Entsolidarisierung und Nein zur vereinfachten Einsicht in sensible Daten.
quadour1
Mitglied
#4 ° Gesendet: 11.05.2007 21:26
Super, das sieht gut aus für diese Zwängerei. Ich stehe immer noch dazu: 65 % Ja für die Revision!

Endlich fertig mit diesen miesen Abzockern. Wegen denen müssen wir Normalos immer höhere Steuern zahlen. geht arbeiten, auch wenn euch mal der grosse Zehen weht tut!
McMuller
Mitglied
#5 ° Gesendet: 11.05.2007 21:39
Jetzt übetreibst du aber. Die IV-Bezüger sind doch keine Abzocker, jedenfalls die mehrheit nich. Du kannst doch nich einem Aidskranken im endstadium sagen nein, du kriegst jetzt weniger zu essen, du stirbst sowieso. Oder einem Körperlich behinderten: Nee, du bekommst jezt weniger geld weil ich keine Lust habe dir dein Mittagessen zu zahlen.

Bitte, liebe Leute: Stellt euch zuerst einmal vor, selber krank zu sein, bevor ihr über andere entscheidet. Mag sein dass die IV müll ist im Moment, aber die reform ändert nix, wie roedfugl sagte:

"Die 5. IV-Revision bringt nur Nachteile für alle Beteiligten- und kostet, anstatt einzusparen. Nein zu dieser Scheinlösung, Nein zur schleichenden Entsolidarisierung und Nein zur vereinfachten Einsicht in sensible Daten."

Du wilst doch nich die diskriminierung der behinderten fördern, das tun schon genug (SVP + co)!
FEW things
Mitglied
#6 ° Gesendet: 12.05.2007 01:20 ° Bearbeitet von: FEW things
quadour1: Endlich fertig mit diesen miesen Abzockern. Wegen denen müssen wir Normalos immer höhere Steuern zahlen. geht arbeiten, auch wenn euch mal der grosse Zehen weht tut!

Wie kann man nur so dumm sein. Die IV-Renten werden nicht aus Steuergeldern, sondern aus Versicherungsgeldern der AHV/IV finanziert. Nicht ein Nein, sondern ein Ja wird zu Steuererhöhungen führen:

Der verschärfte Zugang zu IV-Leistungen, wie er in der 5. IV-Revision neben zahlreichen Leistungskürzungen vorgesehen ist, hat zur Folge, dass zehntausende eingeschränkt Erwerbsfähige nicht mehr durch die IV-Versicherung, sondern durch die Sozialhilfe versorgt werden müssen. Und da die Sozialhilfe aus Steuergeldern der Kantone und Gemeinden finanziert werden muss, werden die kantonalen und kommunalen Steuersätze erhöht werden müssen.

Dazu kommt, dass mit dem neuen Finanzausgleich mit Wirkung ab 1. Januar 2008 die Pflegeheime (auch die für Behinderte), die Behinderten-Werkstätten und die Spitex (auch für die Pflege der Behinderten, die zu Hause leben) in die Verantwortung der Kantone übergehen und weitere kantonale und kommunale Steuererhöhungen zur Folge haben werden.

Wer also sicher nicht mehr Steuern bezahlen will, muss die 5. IV-Revision ablehnen und mit einem NEIN stimmen. Nur wer blöd genug ist, dies nicht zu verstehen, wird (aus Steuergründen) ein Ja zur 5. IV-Revision in die Urne legen.

Mit der Entschuldung der IV (Schulden, welche die IV bei der AHV hat) hat die Abstimmung am 17. Juni übrigens überhaupt nichts zu tun. Die Entschuldung der IV - darüber sind sich die Räte einig - kann nur durch Mehreinnahmen (Lohnprozente oder Mehrwertsteuerprzente) durchgeführt werden. Und darüber werden die Räte nach der Abstimmung über die 5. IV-Revision palavern und entscheiden müssen. Ursprünglich war bereits im März vorgesehen, dass sich die Räte über die entsprechende Variante entscheiden und zwar so schnell als möglich, weil die Schulden der IV (Schuldzinsen) täglich um 5 Millionen steigen. Die SVP hat dann aber getäubelt und gesagt: Ohne uns, keine Entschuldung der IV ohne die 5. IV-Revision. Die SVP will nur zu einer raschen Entschuldung der IV Hand bieten, wenn die 5. IV-Revision angenommen wird. Und hat deshalb eine rasche Entschuldung der IV blockiert. Es ist also die Blockierungspolitik der SVP, wodurch die Schulden bei der IV weiter anwachsen. Noch nie ist das Volk bei einer Volksabtimmung auf so offene, aber auch plumpe Weise erpresst worden. Kein Volk klässt sich von Politikern erpressen. Auch das muss für jeden freiheitsliebenden und demokratisch handelnden Bürger Grund für ein klares NEIN zur 5. IV-Revision sein.

FEW things
FEW things
Mitglied
#7 ° Gesendet: 12.05.2007 01:51
Leute ich feiere heute jenen Geburtstag, den mir vor ein paar Jahren meine Ärzte als höchste Lebenserwartung bekannt gegeben haben. Und ich sage es allen laut und deutlich: Mit oder ohne 5. IV-Revision, die Schweiz wird noch weitere 30 Jahre lang meine IV-Rente und nachher meine AHV-Rente finanzieren müssen. Ich habe nämlich soeben beschlossen, noch mindestens weitere 30 Jahre lang genussvoll zu leben, zu leiden, zu klagen, zu schimpfen, zu wettern, zu schreiben, zu reden, zu politisieren, zu solidarisieren, zu pflegen, zu hätscheln, zu trösten, zu spinnen, zu chillen, zu zeichnen, zu malen, zu fotografieren, zu gärtnern, zu hämmern, zu sägen, zu gestalten, zu kochen, zu essen, zu üben, zu tanzen, zu musizieren (Orgel), zu freuen, zu träumen, zu realisieren, zu lernen, zu gesunden und zu lieben.

Nach einer eventuellen Annahme der 5. IV-Revision kann es allerdings sein, dass mir all das in der Schweiz nicht mehr möglich sein wird. Ich werde es dann nicht mehr fertig bringen, dieser Gesellschaft nocheinmal in die Augen zu blicken. Ich werde mich - zum Schutz meiner Würde - von der Öffentlichkeit in die Einsamkeit eines buddhistisches Kloster oder einer Einsiedelei zurückziehen müssen.

FEW things
rlarsson
Mitglied
#8 ° Gesendet: 12.05.2007 12:18 ° Bearbeitet von: rlarsson
@FEW things
Solltest du wirklich beabsichtigen auszuwandern, dann habe ich noch ein paar wertvolle Infos für dich gefunden. Eine Auswanderung muss gut vorbereitet sein.

Guckst du hier: http://www.aso.ch/deutsch/320.htm


Nachtrag: Kommt @sudsy eigentlich mit?
sudsy
Mitglied
#9 ° Gesendet: 12.05.2007 12:35
Ciao Caro Amici , Cumpleanos , Gracias al la Vida : D

wie Wir Alle erfahren durften , ist FEWthings in seinem Leben schon oft
ausgewandert , gewandert und hat auch mit uns geteilt . Obwohl ich
aso.ch aso nicht geklickt habe , möchte ich doch FEWthings bitten ob
er das mit dem sofasurfen auch so gut findet .

die auswanderungswebsite mit der einwanderungswebsite koordinieren ,
und der gratis sofasurfen wohnungstausch wegen den blumen organisieren , tiere wieder sozialisiert aufnehmen um change d' idees
change of ideas , auch für Bruno der Mauli und Kalinka die rümänische
Eselsdame .....

FEWthings
rain drops
lurking river
xing xing dong liang le
FEW things
Mitglied
#10 ° Gesendet: 12.05.2007 13:03
Habe ich irgend etwas von "auswandern" geschrieben? Lest ihr wieder alle nur das, was ihr lesen wollt und nicht das, was dasteht?

FEW things
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