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Das Allerneuste Bildanalysen !

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FEW things
Mitglied
#21 ° Gesendet: 20.05.2007 11:53 ° Bearbeitet von: FEW things
Ich finde dieses Bild abscheulich verlogen. Behinderte haben in der Schweiz nichts zu lachen...

Was steckt hinter der 5. IV-Revision? Geld, nichts als Geld. Es geht nur um Geld. Niemand ist bereit, einmal über Ethik zu sprechen.

Wir haben in der Schweiz hunderttausend gesunde Stellenlose. 100'000 Personen finden keine Arbeit. Und die Arbeitgeber machen immer wieder und konsequent darauf aufmerksam, dass diese "Sockelarbeitslosigkeit" kaum abgebaut werden kann; Sie holen die qualifizierten MitarbeiterInnen nämlich lieber aus dem EU- und dem erweiterten EU-Raum hierher, weil diese zu günstigeren Bedingungen angestellt werden können als SchweizerInnen.

Und nun kommen unsere PolitikerInnen mit einer 5. IV-Revision, mit der sie 50'000 behinderte, kranke und gebrechliche Personen in den Arbeitsmarkt "integrieren", respektive zwingen wollen.

Wenn unsere Arbeitgeber 100'000 stellenlose und gesunde SchweizerInnen nicht brauchen können und nicht haben wollen, ist es hirnverbrannt und äusserst naiv zu glauben, die Arbeitgeber würden 50'000 behinderte, kranke, gebrechliche und erwerbseingeschränkte Personen brauchen können und einstellen wollen. Solange Gesunde billig importiert und auch noch 100'000 gesunde SchweizerInnen Schlange stehen, wird kein Arbeitgeber dumm genug sein, Kranke Behinderte einstellen zu wollen (es sei denn ohne Lohn und wenn die IV weiter die Renten sichert).

Die 5. IV-Revision ist eine Mogelpackung; Sie macht uns vor, dass damit die Menschen mit einer Behinderung zum Lachen glücklich gemacht werden können (wie auf dem Plakat). In Wirklichkeit geht es nur um Geld, um Sozialabbau und eine Politik mit sozialdarwinistischer Gesinnung mit dem Ziel, die Schwächsten unserer Gesellschaft zu massregeln und die Stärksten unserer Gesellschaft zu entlasten. Mit der 5. IV-Revision werden Behinderte noch weniger zu lachen haben.

Alle Menschen mit einer Arbeit müssen sich bewusst sein: Jede Teil- oder Vollzeitstelle, die nach einer Annahme der 5. IV-Revision von einer behinderten, kranken und gebrechlichen Person besetzt wird, könnte einem gesunden Mitarbeiter den Teil- oder Voll-Arbeitsplatz gefährden. Alle Stellenlosen müssen sich bewusst sein: Jede Teil- oder Vollzeitstelle, die nach einer Annahme der 5. IV-Revision von einer behinderten, kranken und gebrechlichen Person besetzt wird, steht für gesunde Stellenlose nicht mehr zur Verfügung. So jedenfalls argumentieren schliesslich auch gerade bürgerliche Kreise (allen voran die SVP), wenn es um Arbeitsplätze für Ausländer geht. Wenn es um Arbeitsplätze für Behinderte geht, macht diese Argumentation plötzlich keinen Sinn mehr?

Auch Herr Bortoluzzifer ist ein tief in die Abgründe der SVP gestürzter Engel und will keine Menschen mit einer Behinderung in seinem Betrieb einstellen, weil Arbeit bei Herrn Bortoluzzifer nach seiner eigenen Aussage "eine gefährliche Tätigkeit" ist. Ob er sich an diesem heissen Eisen nicht die Finger verbrennt?

FEW things
ringgi
Mitglied
#22 ° Gesendet: 20.05.2007 12:27
Ich finde dieses Bild abscheulich verlogen. Behinderte haben in der Schweiz nichts zu lachen...

Das ist das Lachen von Ueli Maurer.

Was ist für dich die Bildbotschaft ?

Natürlich haben Behinderte in der Schweiz auch was zum Lachen, über solche Politiker beispielsweise.
Zocker
Mitglied
#23 ° Gesendet: 20.05.2007 21:22
Jeder der die 5. IV-Revision gutheisst muss sich im Klaren darüber sein, dass er faktisch eine private IV-Versicherung abschliessen muss, um das Invaliditätsrisiko tatsächlich zu decken. Als Arbeitnehmer zahlt er trotzdem die IV-Beiträge, nur falls er die IV nötig hätte, wird er dankend abgeleht und an die Sozialhilfe verwiesen.

Es kann doch nicht sein, dass die Versicherung die Prämie beibehält ihre Leistungen jedoch erheblich rduziert und für Neurenten die Hürden so erhöht, dass nur noch eine lückenhafte IV-Versicherung besteht. Jeder Arbeitnehmer muss sich mit diesem System beschissen vorkommen. Dass ein SVP-Mitseckler dieses Eigentor nicht bemerkt ist klar, jedoch alle anderen sind in der Lage dieser Tatsache Rechnung zu tragen.
quadour1
Mitglied
#24 ° Gesendet: 20.05.2007 21:37
Das ist wirklich voll daneben!

Ich werbe jetzt in meiner Nachbarschaft aktiv für ein JA! Und das werden wir auch erreichen, wie gesagt, um die 60%!!
roedfugl
Mitglied
#25 ° Gesendet: 20.05.2007 22:14
na dann lasst mal eine mit deformation professionelle ran:

ueli maurer steht im zentrum, im jetzt, am eigentlichen ich-punkt sein nackter bauch.
der abgedrehte körper weist in den linken bildraum, in die vergangenheit, dort findet sich auch die verletzung, im unteren teil, im unbewussten, übrigens zielsicher am vaterpunkt. seine hand ist im handeln eingeschränkt und zugleich mit dem haken eine waffe/ ein werkzeug. zusammen mit der intakten arm/hand am protesen-träger ergibt es von hand zu hand eine diagonale- und was für eine: die vater- oder animus-diagonale. am ende der diagonale durch den ganzen bildraum hängt etwas schwer das logo. im bewussten teil.
nichts an ueli deutet auf zukunft, körper richtung vergangenheit,gesicht und blick im jetzt; kein boden, kein umfeld, blosses oder blankes ich im luftleeren raum, überbetonung des vaters, der denk-achse. einizg die farbe blau weist auf angst, ausgerechnet : die hose! es fehlen beine, füsse: bodenkontakt und beweglichkeit. der oberkörper ist extrem dominant: füllt über die hälfte des raumes.
der angehobene kinnladen lässt auf übermut bis ablenkung schliessen, blick und kopfhaltung passen nicht zum gesamtbild- es gibt beim betrachten eine irritation, man wechselt zwischen dem gesicht und dem rest hin-und-her, während es scheint als sei dies der zweck: ablenken, verwirren und grinsen.
genauso hin-und her ist die betonte und verletzte (denk-vater-animus-)diagonale und das torso....
ringgi
Mitglied
#26 ° Gesendet: 21.05.2007 06:02
@quadour1

Das ist wirklich voll daneben!

ein Volltreffer !

Ihr habt einen "Übervater" an den die Verantwortung abgeben wird. Das ist eine traurige und potentiell gefährliche Konstellation.


Ich werbe jetzt in meiner Nachbarschaft aktiv für ein JA! Und das werden wir auch erreichen, wie gesagt, um die 60%!!


das ist nicht die Lösung für dein Problem.
ringgi
Mitglied
#27 ° Gesendet: 22.05.2007 15:14
nichts an ueli deutet auf zukunft, körper richtung vergangenheit,gesicht und blick im jetzt; kein boden, kein umfeld, blosses oder blankes ich im luftleeren raum, überbetonung des vaters, der denk-achse. einizg die farbe blau weist auf angst, ausgerechnet : die hose! es fehlen beine, füsse: bodenkontakt und beweglichkeit. der oberkörper ist extrem dominant: füllt über die hälfte des raumes.

der angehobene kinnladen lässt auf übermut bis ablenkung schliessen, blick und kopfhaltung passen nicht zum gesamtbild- es gibt beim betrachten eine irritation, man wechselt zwischen dem gesicht und dem rest hin-und-her, während es scheint als sei dies der zweck: ablenken, verwirren und grinsen.


hochinteressante Analyse, sehr treffend.

Ich kann das bestätigen, so wirken solche Leute. Man spürt, es stimmt was nicht und die beschriebene Irritation tritt ein. Heutzutage gibts viele Leute von diesem Typus, das ist unerfreulich. Die reaktionäre politische Haltung dazu kennen wir ja bereits zur Genüge, mit Bezügen in die 30iger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Schweizer
Mitglied
#28 ° Gesendet: 22.05.2007 23:50
Nur ein genaues Studium der IV Statistik zusamen mit den anderen Statistiken klärt über die üblen Propagandaaktionen der SVP auf.
gumbyman
Mitglied
#29 ° Gesendet: 23.05.2007 00:29
Nur ein genaues Studium der IV Statistik zusamen mit den anderen Statistiken klärt über die üblen Propagandaaktionen der SVP auf.
Nee, dazu ist das Studium der SVP-Plakate sehr viel geeigneter. Selbst ungeübte Augen erkennen darin sofort das schäbige Schindluder welches mit den Stimmbürgern getrieben werden soll.

g.
FEW things
Mitglied
#30 ° Gesendet: 23.05.2007 08:24 ° Bearbeitet von: FEW things
Die abgebildeten Herren würden sich lieber in den KlaMotten von Napoleon und dem Preussenkönig Friedrich sehen. Dumm gelaufen. Die Schneider des SGB haben den Armseligen Secondhand-Kleider angepasst.

FEW things
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