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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Steuerstreit mit der EU

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gion
Mitglied
#11 ° Gesendet: 26.04.2007 12:51 ° Bearbeitet von: gion
Menon spricht es an: es geht in diesem Streit um die Wahrung von Interessen. Die EU will nicht, dass weiteres Steuersubstrat ins Ausland abwandert, die Schweiz will weitere Firmen anlocken.

Der "Vorwurf", die Schweiz würde nur Rosinen picken wollen, ist lächerlich. Ja, natürlich wollen wir Rosinen picken. Oder gibt sich jemand freiwillig mit ein paar trockenen Brotkrümeln zufrieden? Als selbstloser Altruist ist man immer der Dumme.

Zurück zum Steuerproblem: zuerst soll die EU vor der eigenen Türe wischen, denn auf den Kanalinseln und offenbar auch in gewissen Ländern Osteuropas gibt es ähnliche Steuerpraktiken wie im Kanton Zug. Und wenn die Steuerpraxis nicht zu halten sein sollte, müssen wir uns andere Vorteile aushandeln. Ich bin sicher, dass Bundesrat Merz in dieser Frage genügend Realist ist, um das beste für die Schweiz herauszuholen.
Zocker
Mitglied
#12 ° Gesendet: 26.04.2007 17:43
Die Schweiz muss doch der EU dankbar sein, dass diese den Steuerstreit vom Zaune gebrochen hat. Nun kann es die Schweiz der EU einmal richtig zeigen, dass diese hier nichts zu befehlen hat. Die EU soll in Zukunft wissen was es heisst, wenn die Schweiz mit ihren Muskeln spielt. Die Schweiz kann der EU ein für allemal beibringen wie unsäglich schmerzvoll es ist, wenn die Schweiz Massnahmen gegen die EU ergreift.

Nach diesem Streit wird die EU endlich zahm sein und die Forderungen der Schweiz respektieren.
Menon
Mitglied
#13 ° Gesendet: 27.04.2007 12:12
@rlarsson

Was trägt deine Anspielung hier nun zur Sache bei?

Das will ich dir gerne sagen. Deine Bemerkung

Unsere Haltung kann klarer nicht sein, denn wir sind immer noch ein souveräner Staat und kein EU-Mitglied. Die sollen zuerst vor der eigenen Türe kehren.

ist etwa gleich intelligent wie diese:

Weil Papi in Schaffhausen gut aufgepasst hat.

Das wollte ich damit sagen: Wenn du solches Zeug laberst, leidest du unter demselben Grössenwahn wie gewisse Exponenten der Aktivdienstgeneration.
Zocker
Mitglied
#14 ° Gesendet: 27.04.2007 20:27
@Menon

rlarsson hat nicht physisch sondern nur geistig das Alter der Aktivgeneration nach heutiger Bezeichnug ein Neoaktivdienstler. Diese Typen sind in der Schweiz noch weit verbreitet.

Sie glauben noch an militärische Konfliktlösungen, wollen nicht wahrhaben, dass sie in Europa leben, haben Angst vor Ausländern, die ihnen angeblich die Butter vom Brot klauen, sie betrachten sich als zivilisiertere Wesen als der Rest der Welt, sie sehnen sich nach der guten alten Zeit mit der Frau am Herd usw. und ihre geistige Beweglichkeit ist die einer Betonmauer.
Xeno
Mitglied
#15 ° Gesendet: 27.04.2007 22:50
Na beruhigt Euch mal. Ums Militär geht es definitiv nicht (mehr) im ganzen EU-Raum. Die Wahrung auch fiskalischer Interesse durch eine (unsere) Regierung ist legitim. Allerdings ist Aussenpolitik etwas, was nur pragmatisch funktioniert, in dem Sektor schaden Ideologen noch mehr als anderswo. Konkret bedeutet das, dass sich die Schweiz und die EU in dieser Frage arrangieren müssen (und werden).

X.
Menon
Mitglied
#16 ° Gesendet: 28.04.2007 10:12
@Xeno

Ich wollte eigentlich auch gar nicht sagen, heute sei mit dem Militär bei uns etwas zu wollen (oder rlarsson diese Ansicht unterstellen). Ich brachte das Beispiel nur als vergleichbaren Fall von Grössenwahn.
Pirelli
Blog Autor
#17 ° Gesendet: 28.04.2007 10:31
Wieso wird nicht über den Kern von Gions Fred-Eröffnung diskutiert?

Im Tagi von heute steht ein Trick, wie sich die Schweiz dennoch Steuervorteile bewahren könnte: wenn das Ausländerprivileg fallen sollte, könnte man das zusätzlich eingenommende Geld für eine Senkung der allgemeinen Unternehmerssteuern einsetzen.
rlarsson
Mitglied
#18 ° Gesendet: 28.04.2007 11:03
Ja, ums Militär geht es wirklich nicht bei diesem Thema. Danke Schnüggu, ähmmm, @Xeno.

Lieber, alter und in die Jahre gekommener @Zocker. Mit grossem Bedauern stelle ich fest, dass du ausser der Fähigkeit Gift und Galle gegen die SVP und ihre Mitseckler zu spucken, nichts besseres aus deinem wohl eher wenig erfüllten Leben gelernt hast. Wie langweilig doch, dass du deinem Gegner immer nur geistige Verblendung vorwirfts.
leonforte
Mitglied
#19 ° Gesendet: 28.04.2007 12:39
im grunde genommen hat ja nicht die eu den streit vom zaun gebrochen, sondern die steuerpartei, oder deren exponenten leutenegger oberholzer und ein mitglied des parteisekretariats. damit trägt die sp eine direkte verantwortung für den druck aus der eu. ihr ziel scheint es zu sein, das schweizerische steuerniveau dem europäischen anzugleichen, bei gleichbleibend hohen lebenskosten. der schweizerbürger ist daher gut beraten dieser partei die rote karte zu zeigen. die kritik von herrn daguet an den beiden sp bundesräten, die in dieser frage laut und deutlich gegen den eu druck protestierten und die nichtverhandelbarkeit kantonaler souveränität betonten spricht bände! die steuerpartei freut sich wenn arbeiter und angestellte noch mehr von ihrem einkommen an den staat abliefern müssen, weil damit die jene profitieren, die entweder sp wählen oder kader sind. die profiteure der umverteilung sind nicht nur jene die das geld direkt kriegen, sondern auch die, die überteuerte leistungen, zwecklose therapien/beratungen und dergleichen anbieten.
Menon
Mitglied
#20 ° Gesendet: 28.04.2007 13:35
@leonforte

im grunde genommen hat ja nicht die eu den streit vom zaun gebrochen, sondern die steuerpartei, oder deren exponenten leutenegger oberholzer und ein mitglied des parteisekretariats.

Eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung.

ihr ziel scheint es zu sein, das schweizerische steuerniveau dem europäischen anzugleichen, bei gleichbleibend hohen lebenskosten.

Was haben Steuerfüsse mit den Lebenskosten zu tun, wenn auch das Lohnniveau höher ist?

die steuerpartei freut sich wenn arbeiter und angestellte noch mehr von ihrem einkommen an den staat abliefern müssen, weil damit die jene profitieren, die entweder sp wählen

Kannst du mir erklären, inwiefern diese (eher als andere) profitieren?

oder kader sind.

Sind ja traditionelle SP-Klientel.

die profiteure der umverteilung sind nicht nur jene die das geld direkt kriegen, sondern auch die, die überteuerte leistungen, zwecklose therapien/beratungen und dergleichen anbieten.

Beispiele?
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