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Steuerstreit mit der EU

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gion
Mitglied
#1 ° Gesendet: 26.04.2007 10:27
Eigentlich ist die Ausgangsituation klar: die Schweiz ist ein souveränes Land, in dem die Kantone die Steuerhoheit haben. Die Europäische Union hat der Schweiz nichts vorzuschreiben. Auch gibt es keine bilateralen Verträge zu diesem Thema.

Die EU will nun mit der Schweiz über Steuerpraktiken verhandeln, bei welchen äusländische Firmen steuerlich begünstigt werden. Die Regierung in Bern denkt aber nicht daran.

Juristisch hat der Bundesrat sicher recht: die Kantone in der Schweiz dürfen Steuern nach eigenem Gusto festlegen. Aber ist das auch sinnvoll? Wäre es nicht gescheiter, der EU in diesem Punkt entgegenzukommen und dafür einen anderen Vorteil auszuhandeln?

Im Tagi von heute steht ein Trick, wie sich die Schweiz dennoch Steuervorteile bewahren könnte: wenn das Ausländerprivileg fallen sollte, könnte man das zusätzlich eingenommende Geld für eine Senkung der allgemeinen Unternehmerssteuern einsetzen.

Damit hätten wir den Fünfer und das Weggli.
mack
Mitglied
#2 ° Gesendet: 26.04.2007 10:46 ° Bearbeitet von: mack
Die Schweiz will immer und überall nur profitieren. (Rosinenpicker)
Grundsatz:
Steuern nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit!
gion
Mitglied
#3 ° Gesendet: 26.04.2007 10:59 ° Bearbeitet von: gion
@ mack
Jedes Land will nur profitieren. Eine Regierung gehörte sofort in die Wüste geschickt, wenn sie nicht das beste für sich herausholen würde. Dein Vorwurf ist also gar keiner.

Machst du zum Beispiel Spanien einen Vorwurf, dass das Land immer noch Geld aus dem EU-Kohäsionsfonds bekommt, obwohl es schon einen beachtlichen Wohlstand erreicht hat? Machst du Frankreich einen Vorwurf, dass es am meisten EU-Agrarsubventionen abholt?
Menon
Mitglied
#4 ° Gesendet: 26.04.2007 11:02
@gion

Eine Regierung gehörte sofort in die Wüste geschickt, wenn sie nicht das beste für sich herausholen würde.

Radikalmachiavellismus. Auch eine Ideologie.
mack
Mitglied
#5 ° Gesendet: 26.04.2007 11:05
Jedes Land will nur profitieren. Eine Regierung gehörte sofort in die Wüste geschickt, wenn sie nicht das beste für sich herausholen würde. Dein Vorwurf ist also gar keiner.

Die Schweiz aber besonders.
Wie erwähnt - Steuern nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und der Fall ist erledigt!
Was soll das Theater überhaupt?
Menon
Mitglied
#6 ° Gesendet: 26.04.2007 11:08
@mack

Die Schweiz aber besonders.

Also, so jetzt auch wieder nicht. Ist ja klar, dass die EU diesen Streit auch nur aus Eigeninteresse begonnen hat – und nicht aus "Unrechtsbewusstsein" oder etwas derartigem.
rlarsson
Mitglied
#7 ° Gesendet: 26.04.2007 11:21
@mack
Warum soll denn gerade die Schweiz am meisten Rosinen picken? Steuerprivilegien für ausländische Firmen und Kapitalgesellschaften gibt es auch in den Oststaaten der EU (z.Bsp. Tschechien). London ist der grösste Finanzplatz in Europa und profitiert immens von solchen Vorteilen, die EU schweigt laut darüber hinweg. Etliche Länder führten den Euro aus wirtschaftlichen und finanzpolitischen Gründen nicht ein.

Zu den Milliarden Subventionen der EU im Landwirtschaftsbereich hast du laut darüber hinweg geschwiegen. Typisch für einen euphorischen Linken der in die EU will. Sorry, aber du veranstaltest hier ein Theater. Unsere Haltung kann klarer nicht sein, denn wir sind immer noch ein souveräner Staat und kein EU-Mitglied. Die sollen zuerst vor der eigenen Türe kehren.
sudsy
Mitglied
#8 ° Gesendet: 26.04.2007 11:23
die jugend und der internationale bildungsaustausch sollten so wichtig sein , dass die delegierten schon in brüssel sitzen würden und einfach
nicht vergessen woher sie den know-how eigentlich herhaben -
so er den noch abrufbar sei - ansonsten danke der EU für
souveränes jeter un regard /_/_/_/_/_/_/
Menon
Mitglied
#9 ° Gesendet: 26.04.2007 11:38
@rlarsson

Unsere Haltung kann klarer nicht sein, denn wir sind immer noch ein souveräner Staat und kein EU-Mitglied. Die sollen zuerst vor der eigenen Türe kehren.

Genau. Und warum hat die Wehrmacht die Schweiz in Ruhe gelassen? Weil Papi in Schaffhausen gut aufgepasst hat.
rlarsson
Mitglied
#10 ° Gesendet: 26.04.2007 11:48
@Menon
Sicher nicht, weil dein Grossvater zuhause in der Stube hockte ;-)

Was trägt deine Anspielung hier nun zur Sache bei? Weisst du überhaupt, was die Schweiz während den Weltkriegen alles gemacht hat, um nicht in kriegerische Handlungen verwickelt zu werden? Sei doch froh, dass auch du nun von diesem hart erschaffenen Wohlstand profitieren kannst und unser Land nach wie vor souverän und neutral auf der Weltbühne auftritt.
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