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Die verschärfte IV-Praxis hat ihre Kehrseite !!! (Schein)-Revision??

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Ibarra
Mitglied
#41 ° Gesendet: 13.04.2007 03:31
@ Few things

Ich habe dich lediglich anständig um etwas gebeten, deswegen muss du mich nicht gleich fragen ob ich denn dein Sekretär sei.

Du bist total aggressiv und beschimpfst die anderen User als menschenverachtend und als Deppen, als krank und zurückgeblieben!

Warum tust du das in einem Forum? Es geht hier um die Folgen der 5. IV-Revision.

@Chata

Warum feindest du mich an?
ringgi
Mitglied
#42 ° Gesendet: 13.04.2007 08:20
@ibarra

Wäre Dir dankbar wenn Du gezielt auf meine Fragen in Zusammenhang mit den Berichten des Tagesanzeigers eine Antwort hier posten würdest, bzw. Deine Postings aus den Threads hier reinkopieren könntest.

Besten Dank

Ibarra


frag doch dein Mami, vielleicht liest sie es dir sogar vor !

Wäre dir dankbar wenn du gezielt die Klappe hälst und zwar so lange bis du in der Lage bist zum Thema mitzudiskutieren.
Oldie-48
Mitglied
#43 ° Gesendet: 13.04.2007 11:53 ° Bearbeitet von: Oldie-48
@Ibarra/Gumbyman/Ninatest

Ich antworte Euch gerne was ich mit "bald wird zurückgeschossen" meinte allerdings wird dies ein längerer Post.

Gumbyman fragt:

Menschen, die in Behindertenwerkstätten arbeiten, können bei einer Vollzeitstelle etwa einen Viertel ihres Existenzminimums selber erwirtschaften. Der Rest muss durch die Sozialhilfe der Gemeinden (Steuergelder) abgedeckt werden
Wo ist der substanzielle Unterschied zur Abdeckung durch die IV?


Antwort:

Habe mich bei einer Behindertenwerkstatt erkundigt welche mir folgende Auskunft gab:

Auf Grund meiner Behinderung könnte ich 25% arbeiten in einer "geschützten Arbeitsstelle" ABER ohne Garantie diese bis zur meiner regulären Pensionierung mit 65 innezuhaben.

Auf Grund dieser 25% Beschäftigung wird meine IV Rente entsprechend gekürzt, sollte ich den geschützten Arbeitsplatz verlieren besteht kein Anspruch mehr auf eine IV Rentenerhöhung da ich ja 25% arbeiten konnte bisher. Der IV ist es egal ob ich wieder eine Beschäftigung finde oder nicht, die Rentenkürzung bleibt bestehen.

Nach dieser Information habe ich meinen ehemaligen Arbeitgeber kontaktiert da ich noch eine kleine PK Rente erhalte wie es denn sei sollte wenn ich "aus der IV falle".

Antwort ehemaliger Arbeitgeber:

Sollte ich aus der "IV fallen" wird auch die PK Rente ersatzlos gestrichen, der PK sowie der IV ist es egal ob ich in der Sozialhilfe lande, ich müsse selber schauen wie ich durchkomme.

Das heisst im Klartext dass ich und viele andere ins unterste Netz falle, die Sozialhilfe.

Aber genau wie FEW Things habe ich mich vor 4 Jahren vehement gewehrt in die IV abgeschoben zu werden, genau wie FEW Things wurde mir beschieden dass eine Rente für die IV günstiger wäre als Wiedereingliederungsversuche gestützt auf mein Alter (damals 44) sowie meine diversen Krankheiten.

4 Jahre nach diesem Entscheid und 2 Revisionen durch die IV bin ich immer noch zu 82% invalid, es fragt sich nur wie es bei der nächsten Revision aussieht wenn man im verlinkten Artikel des Tagesanzeiger liest dass Menschen nach 20 Jahren aus der IV fallen.

Dass sind meine existenziellen Sorgen welche mich aufs äusserste belasten und fast durchdrehen lassen ob der Ungewissheit was noch alles auf mich zukommt.
Wie ich schon an anderer Stelle hier im Forum gepostet habe waren meine Bemühungen eine Teilzeitstelle zu finden bis heute erfolglos und genau hier ist doch der Knackpunkt:
Es wird Arbeit vor Rente verlangt, der IV ist es egal ob man was findet, nur wie soll man Arbeit finden wenn niemand bereit ist einem eine Chance zu geben? Nur die div. geschützten Arbeitstellen welche sehr dünn gesät und meist zeitlich befristet sind reichen da nicht, zudem diese Stellen gem. Auskunft unweigerlich eine dauernde Rentenkürzung zur Folge haben ohne dass bei Verlust derselbigen die Rente wieder nach oben korrigiert wird.

Fazit:

Was weg ist, ist unwiderruflich weg und genau da ist mein Zorn und Resignation, keine Chance sich wieder, wenigstens teilzeitlich, in den 1.ten Arbeitsmarkt zu integrieren sondern nur ein paar wenige geschützte Arbeitsplätze, zeitlich befristet sowie einer Rentenkürzung welche bestehen bleibt.
Schweizer
Mitglied
#44 ° Gesendet: 13.04.2007 12:44
@Oldie -48
Es ist schon so dass kaum ein Arbeitgeber eine kranke Person einstellen würde die in der Arbeitsleistung eingeschränkt ist.

So wie ich dein Fall mitgekriegt habe, gäbe es meines erachtens einige Tätigkeiten die du machen könntest. Schwarzarbeit könnte ich mir auch vorstellen.
Oldie-48
Mitglied
#45 ° Gesendet: 13.04.2007 13:30
Es ist schon so dass kaum ein Arbeitgeber eine kranke Person einstellen würde die in der Arbeitsleistung eingeschränkt ist.

So wie ich dein Fall mitgekriegt habe, gäbe es meines erachtens einige Tätigkeiten die du machen könntest. Schwarzarbeit könnte ich mir auch vorstellen.


schön dass Du erkennst "wer krank ist wird kaum eingestellt" aber genau dass wird verlangt von uns: einen Job suchen und somit die IV entlasten.

Schwarzarbeit könnte ich mir auch vorstellen
Ironie an= Drogendealer? unglaubliche Verdienstmöglichkeiten allerdings nicht erwischen lassen..))Ironie aus
Schweizer
Mitglied
#46 ° Gesendet: 13.04.2007 13:45
Was willst du mehr?
Ich gehe mal davon aus, ein Arbeitnehmer wird Krank und kann wegen einem Rückenleiden seinen Bisherigen Job nicht mehr machen. Der kann sich auf Kosten der IV umschulen lassen z.b. Maurer zum Kaufmann. Ich glaube es hat viele die davon nur Träumen können sich zu einem Technischen Kaufmann umschulen zu lasssen und das ganze noch bezahlt erhält.

Aber wer noch etwas machen kann, z.b. Internetverkauf, Schwarzarbeit, Kinderhüten usw. der soll doch die Chance nutzen. Sicher wird man im Normalfall nicht den König feiern können, aber zu Leben reicht es doch.
Sindbad
Mitglied
#47 ° Gesendet: 13.04.2007 13:53
"Zugegeben: ninatest drückte sich ungeschickt aus."

icn denke nicht, dass dies etwas mit geschick zu tun hat. eher mit angewendeter rhetorik.

Sindbad
FEW things
Mitglied
#48 ° Gesendet: 13.04.2007 13:57
Schweizer: So wie ich dein Fall mitgekriegt habe, gäbe es meines erachtens einige Tätigkeiten die du machen könntest. Schwarzarbeit könnte ich mir auch vorstellen.

Da haben wir ja wieder einen. Die gleichen Leute, die dauernd von Missbrauchsbekämpfung schnorren, sind die, die uns Missbrauchsideen liefern...

FEW things
rlarsson
Mitglied
#49 ° Gesendet: 13.04.2007 14:36 ° Bearbeitet von: rlarsson
@FEW things
Hör nun mal gut zu, mein Lieber! Seit Jahren erhalten Familienväter in gewissen Wirtschaftskreisen real kaum mehr gewichtige Lohnerhöhungen mehr und gehen trotzdem täglich ihrer Arbeit nach. Deren Leben und das ihrer Familien werden von Tag zu Tag teurer. Die Krankenkassenprämien steigen, die Steuern und viele staatliche Gebühren und Zwangsabgeben steigen stetig an. Viele dieser Menschen stempeln sich nun aber nicht einfach ab und wandern zur IV ab und lassen sich umsorgen. Sie tragen mit Sorge zum Ausgleich unserer sozialen Systeme und sorgen in Eigenverantwortung für sich und ihre Familien! So raffen sich hunderttausende morgens früh aus dem Bett und gehen zur Arbeit. Wir müssen hier nun nicht die Diskussion führen, „Ist es sinnvoll zu arbeiten?“, „Abzockende CEOs“, „Steuerhinterziehung von Reichen“ etc..

Ich vermute fasst, dass du wohl noch nie den Unmut von tausenden von ArbeitnehmerInnen gehört hast, die es schon längst nicht mehr begreifen, wie manch ein IV- oder Sozialhilfebezüger ein viel schöneres Leben führen kann, da der Staat ihm die Alimente bezahlt und vieles mehr. Ich bin mir durchaus bewusst, dass was von der einen Seite als schön empfunden wird, das die andere Seite nicht so sieht. Die Solidarität fängt aus meiner Sicht aber dann an zu wanken, wenn der Bogen überspannt wird. Die 5. IV-Revision kann nicht das Ende sein, es wird eine 6. und auch noch weitere Revisionen geben müssen. Am Schluss wird Geld, oder ein Stück vom Kuchen verteilt. Der Kuchen wird wohl auch zukünftig nicht üppiger ausfallen, ausser man steckt sehr viel mehr Geld hinein (was ich nicht glaube, das Volk würde dies an der Urne ablehnen und wohl nur der Schuldensanierung zustimmen). Leider bezogen in der jüngeren Vergangenheit immer mehr Menschen eine IV-Rente, was das Problem nun zusätzlich anheizt.

Sorry, weder eine Grundrente noch Geldspritzen oder sonst welche linken Ideen werden die Probleme im Sozialwesen oder speziell bei der IV lösen. Die 5. Revision ist aber erstmals ein richtiger Schritt viele Rentner wieder in das Erwerbsleben rückführen zu wollen. Dafür wird Geld investiert und die Wirtschaft wird mit auch in die Verpflichtung genommen.

Das schreibt ein Familienvater und stinknormaler Arbeiter.

rlarsson
Schweizer
Mitglied
#50 ° Gesendet: 13.04.2007 15:43
Ich finde eine Famillie die auch jammert es würde nur gerade knapp reichen, die hätten es sich vorher überlegen sollen. Schliesslich erhalten Familienväter Staatlich verordnete Kinderzulagen und die Mami Muterschaftsurlaub. Dazu noch wegen seinen Nachkommen Steuerabzüge gemacht werden.

Natürlich erhalten Familien auch ein schönes Stück von den Sozialleistungen. Aber gleich Erwerbstätige Familienväter mit IV Renter zu vergleichen und sagen IV Rentner hätten es quasi ja schön, das empfinde ich auch nicht gerade als eine sachlich überlegte Aussage.

Wenn schon Sozialabbau betrieben wird dann sollte das fair sein und bei allen gemacht werden.
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