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Weltwoche-Artikel über Sozialhilfe hat juristisches Nachspiel

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Chata
Mitglied
#31 ° Gesendet: 03.03.2007 22:43
vollmi, ich kann dich bald vollni-cht mehr ernst nehmen!!!!!!

Es geht hier bei diesen 5000.- nicht um ein Einzeleinkommen, sondern damit muss eine 4-köpfige Familie versorgt werden!!!

Hast dus jetzt endlich kapiert, oder muss man dir den Scheiss noch per Einschreiben zuschicken??????

Halt doch einfach deine Klappe, wenn du nicht mal weisst, worüber du blabla machst!
roedfugl
Mitglied
#32 ° Gesendet: 04.03.2007 01:07
driver/james:
tatsächlich komme ich von da, wo zürich nicht ist. und ich wohn auch nicht in rüschlikon. ich wusste nicht einmal dass es rüschlikon gibt. ;-)

allerdings ändert dieses nichts am vergleich den ich vorgeschlagen habe.
und erst recht nichts daran, dass ein jeder meint von schwächern ausgesaugt und hintergangen zu werden- und ganz besonders beim hartverdienten hab und gut.
ich bleibe dabei: der erfolg ist sicht-und spürbar.
denn schlägt "das volk" sich die köpfe ein und beschuldigt sich gegenseitig, ist es gut unter kontrolle und keine gefahr für die obrigkeit.

james: ich beziehe keine sozialhilfe. ich beziehe sozialhilfe. zähls doch an einer margerite ab!
vollmi: sozialhilfe soll wohl nur helfen aber nicht sozial sein.

5'000.- für ein vierköpfige familie = luxus pur. schon nur dass die sich vermehren.

wie sagte nicht schon b.brecht: zuerst kommt das fressen- und dann die moral.
nur, dass die, die den ranzen schon längst voll oder zumindest gesättigt haben ,und das geldsäckel auch, weiterhin im beschaffungsstress leben und darum den satz auch für sich pachten ,als bestünde der satz nur aus dem ersten teil.

und wie chata klar konstatiert:
ungerechtigkeiten im system werden nicht mit anderen ungerechtigkeiten verbessert. wenn der lohn zu tief ist wird er nicht besser durch noch tiefere sozialhilfe.
Richard
Mitglied
#33 ° Gesendet: 04.03.2007 01:13
so, seid ein bisschen nett zueinander. ;-)
Ich bin schon auch der Ansicht, dass Sozialhilfe (dummer Ausdruck, eigentlich wäre es besser von negativer Steuer, staatlichen Zuschüssen etc zu reden) mehr sein muss, als nicht zu verhungern. "Sozialhilfe" sollte einen anständigen Betrag ausmachen damit was auch noch was übrigbleibt für die Teilnahme am öffentlichen Leben, Zugang zur Kultur etc.

4000 Fr. für eine 4köpfige Familie in Zürich reichen da auf jeden Fall nicht sehr weit, Fr. 5000.-- sind sicher angebracht.

Ich weiss nicht, was die Weltwoche mit diesem und ähnlichen Artikeli eigentlich bezwecken will. Einerseits verstehe ich, dass die WeWo sich abgrenzen will vom journalistischen Mainstream, andererseits spielt sie natürlich direkt auf die Mühlen der SVP, ist also journalistisch nicht viel differenzierter als beispielsweise die Postillen von Schlüer und Konsorten.
Schade, früher war das Blättli besser
Xeno
Mitglied
#34 ° Gesendet: 04.03.2007 03:10
Ich finde 5000 Franken / Monat als Sozialhilfe zum Leben für eine vierköpfige Familie in der Stadt Zürich spontan auch nicht total übertrieben. Wünschbar wäre möglicherweise, dass die Ansätze etwas transparenter gehandhabt würden. Störend erscheint mir, dass gewisse Sozialämter zu sehr vom Bedürfnisprinzip ausgehen, denn das belohnt in der Tendenz die Frechen und bestraft die Zurückhaltenden. Anders gesagt: Lieber vereinheitliche Ansätze statt Endlosabklärungen und -streitereien darüber, ob Ausgabe x jetzt zum "Grundbedarf" gehören soll oder nicht. Hier wären die kantonalen Politiker gefordert, in der Schweiz ist die ganze Sozialhilfegesetzgebung abschliessend Kantonssache.

Zu angeblichen oder tatsächlichen Problemen in den Stadtzürcher Sozialbehörden kann ich mich absolut nicht äussern.

X.
Richard
Mitglied
#35 ° Gesendet: 04.03.2007 10:56
ist halt schon so, dass mit der Sozialhilfe und de ganzen drum und dran in den letzten Jahren (Jahrzehnten) ein riesiger aufgeblasener bürokratischer Apparat geworden ist. Wie halt so manches in unserem lieben Staat. Würden sich die Kantone auf das Wesentliche beschränken, nämlich die Auszahlung des monatlichen Geldbedarfs pro Person /pro Familie (Pauschale) könnte man bei den Ämtern einen Haufen Leute einsparen. Nur - was würden diese Leute machen, wenn sie nach Bezug von 400 Tagen ausgesteuert würden ? Müssten halt ebenfalls Sozi'hilfe beziehen ;-)
mack
Mitglied
#36 ° Gesendet: 04.03.2007 14:03 ° Bearbeitet von: mack
Es ist eine Schande!
Ich bezahle als Working Poor so hohe Steuern, dass ich überhaupt nichts sparen kann.
Alles geht für die Steuern drauf.
Wenn ich dann das von Zürich mit den Sozialhilfebezügern so lese - und natürlich alles steuerfrei?!......
Ist ja einer saudoof, der hier überhaupt noch Steuern zahlt!!!
roedfugl
Mitglied
#37 ° Gesendet: 04.03.2007 14:20
ja es ist eine scjhande wie jeder meint er komme zu kurz und schuld daran sei ein anderer schwacher.
Nemesis
Mitglied
#38 ° Gesendet: 04.03.2007 15:20
Vor allem finde ich es ein wesentlicher Teil: Was hat die Familie vorher verdient? Weshalb kam es zur Abhängigkeit? (Selbstverschulden bez. Führerschein verloren etc., oder ist es wegen einer körperlichen Einschränkung).
James
Mitglied
#39 ° Gesendet: 04.03.2007 15:46
Chata
Vielleicht bin ich etwas doof darum hoffe ich dass du meine Ansichten korrigierst.
Wenn z.B ein KMU Betrieb, eine Autogarage oder eine Bäckerei ,kann aber auch eine Schreinerei usw. sein,spielt keine Rolle, fünf Festangestellte hat die ein Einkommen von Fr.5´000 netto verdienen sind das 25´000.-- Mtl. zuzüglich die Sozialabgaben wie Arbeitgeberbeiträge an AHV,ALV. Pensionskasse, Versicherungen usw. was nochmals ca. 35% ausmacht sind wir schon bei einer Lohnsumme von Fr.33´750.- Nicht zu vergessen die Steuern,Miete ,Energie, Werbung und noch vieles mehr.Schliesslich muss er selber ja auch noch Leben.Da muss schon etwas hereinkommen um die Kosten decken zu können.Wer glaubt dass man sich als KMU heute noch eine goldene Nase verdienen kann beweisst nur dass er keine Ahnung hat.
Selbstverständlich gibt es Grossbetriebe, Banken,Versicherungen die im Geld schwimmen. Nur, 80% der Betriebe in der Schweiz sind KMU und somit die Stütze unseres Staates und unserer Sozialwerke.

Wie schon gesagt,ich bin keineswegs gegen Sozialhilfe nur gegen Missbrauch und den gibts halt relativ oft, wie bei der IV eben auch.
vollmi
Mitglied
#40 ° Gesendet: 04.03.2007 15:54
@Chata: Ob du mich ernst nimmst oder nicht ist mir egal. Ich sage nur das 5000.- Franken auch für eine 4 Köpfige Familie ausreichen sollte umd vernünftig zu leben.
Wie gesagt ich hab mit 5000.- Franken (Brutto) alleine sehr gut gelebt. Meine Luxusgüter haben im monat gut 2000.- Franken gekostet. Will heissen mit 2000 Franken müsste man dann noch die zwei kinder und ein Elternteil mit Essen versorgen sowie die Versicherung bezahlen.
Man spart ja als Sozialempfänger ja auch noch die Steuern oder? Also nochmal 500 Franken die ein Arbeitnehmer bezahlen müsste die 4Köpfige Familie aber nicht.

Ich bin immernoch der Meinung 5000.- Franken im Monat sind mehr als ausreichend für eine 4 Köpfige Familie. Wieviel sagst denn du müsste eine 4 Köpfige Familie bekommen? Und wofür?

mfG René
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