FEW things Mitglied
#19 ° Gesendet: 21.11.2006 18:09 |
[u]Xeno:] "Ich bin eher für echt politische Massnahmen als Pippifax wie Kleber oder Briefe."
Kleber oder Briefe ist eine kostengünstige und kreative Art für jene, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Solche demokratischen Möglichkeiten als "Pippifax" zu bezeichnen, ist arrogant.
"Man müsste die Benzinsteuern massiv erhöhen...
Erhöhung der Benzinsteuern trifft gleichzeitig auch immer die Schwächsten im Verkehr, jene die ihre Fahrzeuge beruflich brauchen (z.B. KMU). Wer von Anwaltshonoraren lebt, muss man sich um solches natürlich nicht kümmern...
...dann nimmt die Zahl solcher überdimensionierter Penisverlängerungen automatisch ab.
Aber auch die Zahl der kleinen Betriebe (z.B. Dienstleister), die auf ihre Fahrzeuge angwiesen sind. Übrigens: Offroader werden überproportional auch von Frauen gefahren, während ihre Penisträger bei der Arbeit sind...
Gut ist auch Dein Ansatz über die (allerdings kantonalen! unterschätz den Punkt nicht, keine Bundeskompetenz!) Motorfahrzeugsteuern, wobei ein möglichst einfache Kenngrösse zu nehmen wäre (Hubraum z. B.). Der Weg über die Benzinsteuer wäre aber nicht nur das einfachste, sondern auch mit Abstand das ökologischste Steuerungsinstrument zur Reduktion des MIV.
Ja, aber es geht hier ja um die "Eliminierung" der Offroader von den Strassen. Und da ist die Benzinsteuer das schlechteste Mittel, um sie zu vertreiben. Aus meiner Sicht ist nur ein Verbot für jene, die ein solches Fahrzeug nicht beruflich brauchen oder nicht in Berggebieten wohnen, das wirksamste Mittel.
Hier ist es nur eine Frage des politischen Willens, sonst geht es um gar nichts.
Der "politische Wille" wird von Männern vertreten, die eine solche "Penisverlängerung" selber besitzen oder wünschen. Und diese Herren haben meistens nicht nur unter dem Arsch, sondern auch im Kopf eine lange Leitung...
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