Heute im Tagi online über das AKW Gösgen:
Im Juni 2008 sind beim Wiederanfahren des Reaktors gleich zwei sicherheitsrelevante Geräte ausgefallen. Nach der Behebung der Störung setzte das AKW Gösgen das Anfahren des Reaktors fort, obwohl die Ursache des doppelten Ausfalls nicht bekannt war. Das Inspektorat kritisiert nun diese Sorglosigkeit scharf. Aufgrund des Vorfalls in Gösgen hat das Ensi nach eigenen Angaben die Inspektionstätigkeit vor Ort in den letzten Monaten intensiviert.
Sollte es zur Strafklage kommen, riskiert Alpiq eine Busse bis zu 10'000 Franken.
Das ist ja absolut lächerlich. Derartige Minibussen haben für die milliardenschweren Stromkonzerne ja höchstens symbolischen Charakter. Bei gravierenden Vorfällen müssten Bussen in Millionenhöhe möglich sein die auch wirklich weh tun.