gumbyman:
Das ist allerdings richtig. Rein methodisch gesehen.
genau das bemühte ich mich zum ausdruck zu bringen ......
das fazit ist eigentlich folgendes, wir wissen, dass um die akw's herum eine sehr kleine erhöhung der radioaktiven strahlung besteht, das ist bewiesen. was diese strahlung bewirkt, ob sie etwas bewirkt oder eben nicht, das ist mit den exakten wissenschaften nicht beweisbar. studien die sowas behaupten sind eigentlich nur sammlungen von anomalien, aber deren zahlengrösse erreicht statistisch gesehen keine relevanz. wie gesagt, das gilt sowohl für wie gegen die behauptung. die käferstudie in ehren, aber ihre wissenschaftliche aussagekraft beschränkt sich darauf, dass es in der umgebung von akw's anomalien gibt. wie die sich bezogen aufs gesamte verhalten erklärt die studie nicht und damit fällt sie als indiz (leider oder eben nicht leider, wie man's sieht...) weg.
gumbyman:
Für den gesamten "Stoffwechsel" eines AKW's inklusive Brennstoff-Gewinnung, radioaktiver Abfall und - natürlich - eines allfälligen Unfalls gilt er wiederum mit absoluter Sicherheit, woraus wiederum die Abschalt-Forderung verständlich wird.
gerade deswegen ist es übrigens wichtig solche studien zu machen, auch wenn sie wissenschaftlich gesehen weder den nachweis für die schädigung erbringen, noch den beweis, dass es die schädigung nicht gibt innehaben. es geht einfach darum sicherzustellen, dass wenn sich da statistisch etwas nachweisen liesse das zu versuchen. klüger werden wir in diesen fällen wahrscheinlich nicht, aber wenigstens haben wir es versucht.