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Krebs wegen AKW: Mühleberg abschalten!

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leonforte
Mitglied
#181 ° Gesendet: 13.01.2010 13:35
Bünzli:
The present study confirms that in Germany there is a correlation between the distance of the home from the nearest NPP at the time of diagnosis and the risk of developing cancer (respectively leukaemia) before the 5th birthday.

die aussage der studie scheint ja ziemlich umstritten zu sein, wenn man sich so im netz umsieht. die fragestellung ist an sich ganz einfach, nämlich wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass ein kind bis zum 5. altersjahr an krebs erkrankt.

die ist relativ klein. die studie selber konnte übrigens keine signifikante abweichung im statistischen sinne nachweisen, sondern musste sich aufgrund des engen datenmaterials auf die feststellung beschrenken, dass eine signifikante abweichung wahrscheinlich wäre ......

man kann nun natürlich daraus folgern, dass da ein zusammenhang besteht. bewiesen jedoch ist auch mit dieser studie nichts.

schon das macht klar, dass die laienaussage etwas wäre, verglichen mit meiner laienaussage, dass diese fälle auch anderen ortes wären, die vermutung des zusammenhanges völlig relativieren.

wenn die dinge so einfach zu erklären werden wie die dame folgert, könnte man akw's vermutlich per richterlichen beschluss schliessen lassen. da dies bis anhin auch ansatzweise nicht versucht wurde, ist klar, dass die sachlage eben nicht so eineindeutig klar ist, wie es zuweilen den anschein haben mag!
Bünzli
Mitglied
#182 ° Gesendet: 13.01.2010 15:08
leonforte:
die aussage der studie scheint ja ziemlich umstritten zu sein, wenn man sich so im netz umsieht.

Belege? Aber nicht solche wie tibles wie Schweizerzeit oder biokurs.de.

leonforte:
die ist relativ klein. die studie selber konnte übrigens keine signifikante abweichung im statistischen sinne nachweisen, sondern musste sich aufgrund des engen datenmaterials auf die feststellung beschrenken, dass eine signifikante abweichung wahrscheinlich wäre ......

Das ist Nonsens im wahrsten Sinn des Wortes.

leonforte:
man kann nun natürlich daraus folgern, dass da ein zusammenhang besteht. bewiesen jedoch ist auch mit dieser studie nichts.

Im Sinne der SVP kann man niemals etwas beweisen (ausser, dass alle Muslime Terroristen sind natürlich und dass die Linken die Schweiz zerstörren) und das ist auch eine Aussage der Studie:
"This study is not able to state which biological risk factors could explain this relationship. Exposure to ionising radiation was neither measured nor modelled"

leonforte:
schon das macht klar, dass die laienaussage etwas wäre, verglichen mit meiner laienaussage, dass diese fälle auch anderen ortes wären, die vermutung des zusammenhanges völlig relativieren.

Aha! Das Ausschlussverfahren darfst nur du anwenden.

leonforte:
wenn die dinge so einfach zu erklären werden wie die dame folgert, könnte man akw's vermutlich per richterlichen beschluss schliessen lassen. da dies bis anhin auch ansatzweise nicht versucht wurde, ist klar, dass die sachlage eben nicht so eineindeutig klar ist, wie es zuweilen den anschein haben mag!

Den juristischen Beweis zu erbringen erfordert Ressourcen, die keine Privatperson erbringen kann, die für Verbände kaum zu erbringen sind. Eine unabhängige Studie in der Schweiz würde da ein kleiner Schritt in diese Richtung bedeuten und wird deshalb von der Atomlobby unterminiert.

Die Atomkraftwerke in der Schweiz sind sowieso illegal, da die Betreiber für eine Betriebserlaubnis den Entsorgungsnachweis hätten erbringe müssen.
Dieser fehlt bis dato.
leonforte
Mitglied
#183 ° Gesendet: 13.01.2010 15:23
Bünzli:
Den juristischen Beweis zu erbringen erfordert Ressourcen, die keine Privatperson erbringen kann, die für Verbände kaum zu erbringen sind.

das soll wohl ein witz sein ...... verbände die eine migro oder ikea in die knie zwingen sollen vor ein paar akw betreibern machtlos sein .... daran glaubst du ja selber nicht!

Bünzli:
Das ist Nonsens im wahrsten Sinn des Wortes.

er reichte aber dazu aus die studie in deutschland dahingehend zu relativieren, dass die akw weiter betrieben werden dürfen ..... wäre die studie stichfest und statistisch stabil, dann wäre ein betrieb nach deutschem recht nicht möglich .......

Bünzli:
Im Sinne der SVP kann man niemals etwas beweisen

das problem ist nicht politisch sondern mathematisch. die fälle von krebskranken kinder sind sehr selten. die abweichung vom mittel in der umgebung von akw's ist feststellbar, ihre gründe sind aber statistisch nicht eindeutig zuordnungsbar, weil die datenbasis zu schmal ist und die abweichungen nicht mit genügend höher wahrscheinlichkeit als zufallsabweichungen ausgeschlossen werden können.
Bünzli
Mitglied
#184 ° Gesendet: 13.01.2010 17:40
leonforte:
das soll wohl ein witz sein ...... verbände die eine migro oder ikea in die knie zwingen sollen vor ein paar akw betreibern machtlos sein .... daran glaubst du ja selber nicht!

Der Witz bist du - Herr Doktör.
Parkplätze nachzählen und mit der im Gesetz angegebenen Höchstzahl vergleichen ist in der Tat nicht gleich schwierig wie den Nachweis zu erbringen, dass eine Strahlung auch unter einem Grenzwert schädlich ist oder eine Strahlung die noch gar nicht direkt gemessen werden kann (ausser mit der Anzahl Krebserkrankter Menschen - "Nach der Forderung des Umweltministers Sigmar Gabriel, eine Kausalität nachzuweisen, spitzt Werner Bartens dieses Problem in der Süddeutschen Zeitung zu: „Wie stellt er sich denn das vor? Soll man Kitas in den Vorgärten der Kernkraftwerke bauen und mit Kitas vergleichen, die mindestens 100 km vom nächsten KKW entfernt sind? Oder soll man Babys im Labor bestrahlen und verschiedene Dosierungen und Abstände ausprobieren?") und zu denen es gar keinen Gesetzesartikel gibt.

leonforte:
er reichte aber dazu aus die studie in deutschland dahingehend zu relativieren, dass die akw weiter betrieben werden dürfen ..... wäre die studie stichfest und statistisch stabil, dann wäre ein betrieb nach deutschem recht nicht möglich

Blödsinn!
Das ist der Blutzoll der die Politiker und die Gesellschaft wie beim Strassenverkehr bereit sind zu zahlen.
Ob die Bereitschaft immer gleich bleiben wird ist fraglich, das sie seit den Anfängen der Atomtechnologie schon massiv abgenommen hat.


leonforte:
das problem ist nicht politisch sondern mathematisch.

Rein politisch ist das Problem.
Wenn etwas aussieht wie Hundescheisse, stinkt wie Hundescheisse, am Schuh klebt wie Hundescheisse, hinten aus einem Hund rauskommt, dann ist es höchstwahrscheinlich auch Hundescheisse. Aber eben nur höchstwahrscheinlich, denn es könnte auch Hundescheisseimitat aus Fernost sein, das jemand dem Hund vorher hinten rein gestopft hat. Ich weiss du argumentierst für die zweite Variante.

leonforte:
die fälle von krebskranken kinder sind sehr selten

http://www.youtube.com/watch?v=a_FI2alBpBY
Aber das hat ja alles nicht mit der ach so sauberen Atomkraft zu tun.
Das ist doch die Strafe des christlichen Gottes für die ungläubigen Kommunistenbälger.
leonforte
Mitglied
#185 ° Gesendet: 14.01.2010 08:19
Bünzli:
"Nach der Forderung des Umweltministers Sigmar Gabriel, eine Kausalität nachzuweisen, spitzt Werner Bartens dieses Problem in der Süddeutschen Zeitung zu: „Wie stellt er sich denn das vor? Soll man Kitas in den Vorgärten der Kernkraftwerke bauen und mit Kitas vergleichen, die mindestens 100 km vom nächsten KKW entfernt sind? Oder soll man Babys im Labor bestrahlen und verschiedene Dosierungen und Abstände ausprobieren?")

ist aber der einzige weg um es wirklich wissenschaftlich zu bestätigen ..... und damit den kausalen zusammenhang offenzulegen. du kannst da lamentieren wie du willst. gabriel ist zum selben schluss gekommen und damit ist es eben so wie ich aufgezeigt habe. wie in vielen medizinischen fragen ist es ausserordentlich schwierig mit statistischen methoden aussagen zu verifizieren. vielfach sind nämlich die untersuchten fallzahlen derartig klein, dass zufällige schwankungen sich kaum von jenen die man nachweisen möchte unterscheiden. das problem liegt zudem darin, dass neben den akw auch noch andere einflussfaktoren bestehen, die alle isoliert werden müssen um den nachweis zu erbringen, dass akw auch bei einhalten der vorschriften zu einer nachweislich höheren krebsrate führen.....
Bünzli
Mitglied
#186 ° Gesendet: 14.01.2010 10:35
leonforte:
du kannst da lamentieren wie du willst.

Ich lamentier ja nicht, ich sage das ja die ganze Zeit.

leonforte:
vielfach sind nämlich die untersuchten fallzahlen derartig klein, dass zufällige schwankungen sich kaum von jenen die man nachweisen möchte unterscheiden. das problem liegt zudem darin, dass neben den akw auch noch andere einflussfaktoren beste ...

Das nennt man lamentieren.

Dass man den Beweis nicht 100% erbringen kann versuchst du als Beweis für die Unrichtigkeit für jeden dir nicht genehmen Fakt darzustellen.
Dieses Verhalten ist höchst unseriös und verdient eigentlich keine Beachtung.
Ich werde versuchen mich daran zu halten.
(Wenn doch bloss Sandro rigoroser gegen bezahlte Lügenpropagada vorgehen würde 8-( )
leonforte
Mitglied
#187 ° Gesendet: 14.01.2010 13:16
Bünzli:
Dass man den Beweis nicht 100% erbringen kann versuchst du als Beweis für die Unrichtigkeit für jeden dir nicht genehmen Fakt darzustellen.

es geht nicht um 100% ..... im gegenteil, es würde wahrscheinlich ausreichen, wenn statistisch nachgewiesen werden könnte, dass die abweichungen, falls es solche sind, im vertrauensintervall liegen ..... genau das können die studien aber nicht! dazu reichen ihnen einfach die fallzahlen nicht aus. sie sind zu klein für statistische methoden und modelle! dieses verhalten nennt sich schlicht wissenschaftlich und alles andere ist unseriös um bei deinen worten zu bleiben. mit lügenpropaganda hat es auch nichts zu tun, sondern vielmehr mit wissenschaftlicher machbarkeit.
krokodil
Mitglied
#188 ° Gesendet: 17.03.2010 22:08
Also wenn gehäuft um AKW's Frauen und Männer an Krebs sterben,
kann man wohl kaum von einem Placeboeffekt sprechen.

Vielmehr kann man davon ausgehen, dass Radioaktivität leider Gottes nunmal gentoxisch ist.

Darum: Mühleberg sofort abschalten!
leonforte
Mitglied
#189 ° Gesendet: 18.03.2010 18:37
krokodil:
Also wenn gehäuft um AKW's Frauen und Männer an Krebs sterben,
kann man wohl kaum von einem Placeboeffekt sprechen.

leider oder nicht leider spielt keiner rolle, die aussage die du da machst kann in ihrer absolutheit nicht bewiesen werden ....

ergo laufen die akw's fröhlich weiter ............
krokodil
Mitglied
#190 ° Gesendet: 25.03.2010 17:40
leonforte:
die aussage die du da machst kann in ihrer absolutheit nicht bewiesen werden ....

Du weichst wieder mal aus. Radioaktivität ist nun mal gentoxisch und die tritt nun mal auch während des Betrieb eines AKWs auf – die Deformierungen bei Käfern kannst Du natürlich auch versuchen auf andere gentoxische Verschmutzungen zurückzuführen, aber da sie eben gerade im Umkreis von AKWs gehäuft auftreten ist der Zusammenhang gegeben. Dass es dann Studien gibt, die sagen es gäbe keinen Zusammenhang oder irgendwelche Mäuler gibt die dann sagen "in ihrer absolutheit nicht bewiesen" spielt dabei eine untergeordnete rolle.

Es gibt auch Diebe, die mit dem Diebesgut konfrontiert sagen, es sei nicht "in ihrer absolutheit bewiesen" dass er das gestolen hat, es könne ebensogut jemand anderes gewesen sein. Du siehst also, mit deiner Schlauheit ist es nicht weit her.
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