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Krebs wegen AKW: Mühleberg abschalten!

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globi1
Mitglied
#141 ° Gesendet: 24.05.2009 00:40 ° Bearbeitet von: globi1
AdiB:
DIese Technologien werden zwar vermutlich nie den gesamten Energiebedarf der Schweiz decken können, da muss man realistisch sein. Aber längerfristig könnten sie mindestens ein AKW ersetzen - wenigstens sollte man auf dieses Ziel hinarbeiten.

Wie kommst Du denn darauf?
Tatsächlich gewinnt die Schweiz bereits jetzt 55% seines Stroms mit erneuerbarer und flexibler Wasserkraft und der Rest kann selbstverständlich und nachweisbar problemlos mit Photovoltaik, Kleinwasserkraft, Wind und Biomasse in der Schweiz gedeckt werden:

FAKT 9: Alleine mit Wind kann knapp 40% mehr Strom in der Schweiz generiert werden als mit dem AKW Mühleberg:
www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=de&name= de_710567766.pdf

FAKT 10: Wärmekraftkopplungsanlagen sind innert 1 Jahr installiert. Ein neues AKW von einem ausländischen Atomkonzern braucht demgegenueber bis zu 20 Jahren. WKKs decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken. Schweizer WKKs sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs günstig, schnell gebaut, schnell amortisiert, flexibel, reduzieren die Netzbelastung, reduzieren die Verluste, produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Schweizer Strom- und Wärmebedarf auch am höchsten ist.
http://www.youtube.com/watch?v=klooRS-Jjyo
http://www.iwk.ch
http://www.turbomach.com/marcos.htm

FAKT 11: Ein neuer Französische EPR Reaktoren kostet mindestens 7 Milliarden Franken. Mit 7 Milliarden Franken kann man von Oerlikon rund 22 Dünnschicht Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren. Nach lediglich 10 Jahren haben diese Schweizer Solarfabriken eine Gesamtleistung von 35'200 MW produziert! Das ist 22 mal mehr Leistung als das ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte neue AKW.
www.solarserver.de/news/news-6200.html

FAKT 12: Die halbe Flaeche eines Parkplatzes pro Person reicht aus um die alten AKWs alleine durch Photovoltaik zu ersetzen. 2.5 m * 7 m ergibt bei 30 Grad Anstellwinkel 20.2 m2. Das entspricht gut 150 km2. Bei lediglich 12% photovoltaischen Wirkungsgrad sind das: 18.2 GW (18200 GWh bei 1000 Sonnenstunden gegenüber 8000 GWh der 3 alten Meilern)
http://www.oerlikon.com/ecomaXL/index.php?site=OERLIKON_EN_overview_so lar

FAKT 13: Weniger als ein zehntel der Flaeche eines Parkplatzes pro Person reicht aus um die Heizwendelleistung der 3 alten AKWs alleine durch Solarthermie zu ersetzen. 2.5 m * 7 m ergibt bei 30 Grad Anstellwinkel 20.2 m2. Das entspricht gut 150 km2. Bei 80% solarthermischem Wirkungsgrad sind das: 121 GW (121'200 GWh bei 1000 Sonnenstunden gegenüber 8000 GWh der 3 alten Meilern).
http://www.amk-solac.com/
http://www.jenni.ch

FAKT 14: Die Schweiz ist ein Alpenland wie Österreich und Österreich hat bereits JETZT 995 MW Windleistung installiert (Mühleberg hat 355 MW).
http://www.igwindkraft.at/

FAKT 15: Kleinwasserkraft ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Schweiz hat vor 100 Jahren nahezu 10 mal soviel Kleinwasserkraftwerke betrieben wie Heute.
http://kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/kwkch/index.html

FAKT 16: Geothermie kann bereits jetzt in jeder Gemeinde installiert werden:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs-4-aktuell/5728.sh10039857 .html

FAKT 17: Holzstrom funktioniert bereits jetzt.
http://www.holzstrom.ch

FAKT 18: Tatsächlich erhöht ein neues AKW durch seine enorme Kosten und durch seine extrem lange Bauzeit den CO2-Ausstoss, weil das Geld für wesentlich effektivere Investitionen im schnellen, dezentralen Energie und Effizienzbereich, welche den CO2-Ausstoss nahezu sofort reduzieren können, fehlt.
Das wurde längst mehrmals - selbst im Nuclear Engineering International - belegt:
www.newsweek.com/id/137501
http://tinyurl.com/nei-article
http://tinyurl.com/nuke-illusion
www.tinyurl.com/co2-wkk

FAKT 19: Trotz massiver Atomenergiesubvention, ist der Atomstromanteil in der EU von 24% (1995) auf 16% (2008) geschrumpft.
http://www.ewea.org/fileadmin/ewea_documents/documents/publications/st atistics/European_Wind_Map_2008.pdf

FAKT 22: In der EU wurden innerhalb eines Jahres die Windkraftleistung von 24 Mühlebergs installiert:
www.tinyurl.com/windchampion

FAKT 23: In Spanien wurde letztes Jahr die Leistung von 7 Mühlebergs an Photovoltaik installiert. www.solarserver.de/news/news-9915.html
7 Mühlebergs in einem Jahr.

FAKT 24: Jedes Jahr wird 29 km2 neu verbaut. Das entspricht 3.5 GW maximaler PV Leistung bei 12% Wirkungsgrad (3.5 mal Gösgen). Oder über 20 GW an Solathermischer Leistung um verschwenderische Heizwendeln ersetzen zu können.
http://www.swissinfo.org/ger/Diese_Woche/detail/Die_Schweiz_wird_zubet oniert.html?siteSect=107&sid=4718149&cKey=1078298132000

FAKT 25: Im Jahr 2006 hat die global addierte Atomkapazität lediglich 3% der addierten dezentralen Stromkapazität betragen.
Das heisst: Neue AKWs sind selbst mit massiven staatlichen Förderungen immer noch zu teuer.

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=89169837

FAKT 26: Solare Heizenergie ist bereits jetzt günstiger als mit Atomstrom betriebene Heizwendeln, ansonsten hätte das atomfreundliche, atomfördernde China nicht weit mehr Solarwärmeleistung als Atomleistung installiert. http://www.ren21.net/pdf/RE2007_Global_Status_Report.pdf

FAKT 27: Schweizer Staatskonzerne setzen auf ausländische Kohlekraftwerke anstatt zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen und zukunftsträchtige Schweizer Arbeitsplätze und Schweizer Stromerzeuger. Im sonnigen Süditalien http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/891893.html
genauso wie im windigen Norddeutschland: http://www.nachrichten.ch/detail/297162.htm

Ich wehre mich nur dagegen, dass man glaubt die Kernenergie von heute auf morgen beerdigen zu können.
Lüge im Gegensatz zu Dir, welcher sich leidenschaftlich und voller Lügen gegen alternative Energie einsetzt und sich gleichzeitig mit der Beteiligung an einem PV-Kraftwerk ganz pervers eine goldene Nase verdient, bin ich nicht gegen Atomenergie oder die baldige Abschaltung von Leibstadt und Gösgen, sondern nur gegen den Bau von neuen ausländischen AKWs und zwar aus rein Volkswirtschaftlicher Sicht. Wir müssen auf die Technologien setzen, welche ein hohes Wachstum aufweisen und auf dem Weltmarkt gefragt sind und nicht auf die einzige Technologie, welche seit 60 Jahren von einem riesigen Beamtentropf abhängt und trotz massiver staatlicher Subvention Marktanteile verliert.

Der schädliche Abfall eines AKW's ist inhaltlich so viel ein Kofferraum eines Autos und wird tendenziell immer weniger. Insofern ist es sicher kein Mengenproblem.
Und diesen Schwachsinn glaubst Du noch?
Tatsächlich sprengt ein Endlager jeden vernünftigen Kostenrahmen: Gemäss dem Amerikanischen Department of Energy kostet das mögliche Endlager im Yucca Mountain gemäss neuester Schätzung inzwischen 96.2 Milliarden Dollar (das sind über 100 Milliarden Schweizer Franken und das sind über 100'000 Millionen Schweizer Franken). Und diese Schätzung ist bereits 67% höher als die letzte Schätzung des Department of Energy.
http://gregornot.wordpress.com/2008/08/05/yucca-mountain-project-cost- jumps-to-96-billion/

Und dann sollte vorwärts gemacht werden mit der Erhöhung der Grimselstaumauer.
Die Erhöhung der Grimselstaumauer wird allerdings nicht zu mehr Stromproduktion führen sondern erhöht lediglich deren Speicherkapazität.
globi1
Mitglied
#142 ° Gesendet: 24.05.2009 01:17 ° Bearbeitet von: globi1
Apropos teurer Atomstrom ganz ohne Abbau- und Endlagerkosten:

Strompreise ohne MWSt für Industriekunden (2007):
Dänemark (0% Atom, 20% Wind): 7.06 cents/kWh
Belgien (55% Atom): 9.69 cents/kWh
http://tinyurl.com/EU-elecricity

Strompreis ohne MWst für Industriekunden (2004)
Schweiz (40% Atom): 10.5 cents/kWh
Österreich (0% Atom): 7.5 cents/kWh
http://www.enerprice.ch/pages/news2_2005_01.pdf

Der Verkauf der Beteiligung der SBB an AKWs, hat die SBB -275 Millionen Franken gekostet:
http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=200811 28
Nach Anpassung ihrer Energiestrategie auf die Herstellung und Bewirtschaftung von Bahnstrom hat die SBB in den Jahren 2001 bzw. 2002 ihre Beteiligungen an den Kernkraftwerken Gösgen-Däniken und Leibstadt sowie an der Enag wieder verkauft....
In der Summe entstand den SBB aus den Transaktionen in Zusammenhang mit den Beteiligungen an den Kernkraftwerken Leibstadt und Gösgen-Däniken sowie an der Enag ein Verlust im Umfang von rund 275 Millionen Franken.


Auch für den Verkauf dieser Beteiligung am AKW-Leibstadt musste der Verkäufer tief in die Tasche greifen:
http://www.strom-magazin.de/strommarkt/naturenergie-muetterunternehmen -verkaufen-letzte-kernkraftbeteiligung_7455.html
Die Schweizer Watt AG hat den 7,5-Prozent-Anteil an Leibstadt gekauft. Bei dem Verkauf sind für KWL zusätzliche Kosten entstanden, da im Atomkraftwerk Leibstadt Strom oberhalb der derzeitigen Beschaffungspreise für Energieversorger produziert wird. Der Abschied von der eigenen Kernenergieproduktion der beiden Mütter war daher nicht kostenneutral, sondern erfolgte mit negativem Verkaufspreis.

Die Initianten des AKWs in Graben (BE) haben den Steuerzahler wegen Nichterteilung einer Rahmenbewilligung belangt und sind anschliessend mit ganzen http://www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=d e&name=de_273599029.pdf 227 Millionen Franken Steuergeldern abgespiesen worden.
Wohlgemerkt In Graben (BE) ist absolut nichts gebaut worden - es sind nicht einmal Bagger vorgefahren. Angenommen man rechnet pro Arbeitsplatz mit ganzen 200'000 Franken und man stellt 100 topverdienende Ingenieure an, dann können diese Ingenieure während nahezu 12 Jahren rumplanen. 100 Ingenieure während 12 Jahren vollzeitlich am Rumplanen, für ein Objekt welches zudem von zahlreichen Firmen kommerziell angeboten wird!

Österreich ohne AKWs zahlt mehr Geld für Euratom als für Windkraft:
Österreich ohne AKWs zahlt wegen seiner Mitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM jährlich 40 Millionen Euro für die europäische Atomindustrie. Die österreichische Windkraft, die schon Strom für 18% aller österreichischen Haushalte liefert, wird heuer aber nur mit 24 Mio. Euro gefördert:
http://www.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1009697

Alleine die Abbaukosten eines AKWs mit bis zu $1100 pro kW sind inzwischen teurer als die Kosten von modernen Photovoltaikmodulen.
http://www.webwire.com/ViewPressRel.asp?aId=55119
Als Vergleich FirstSolar hat bei seinen Dünnschichtmodulen inzwischen Kosten von $930 pro kW erreicht.
http://www.firstsolar.com/company_overview.php

Alleine die Endlagerkosten pro AKW haben in den USA inzwischen knapp $1000 pro kW erreicht und sind damit teurer als die Kosten von modernen Photovoltaikmodulen.
http://www.world-nuclear-news.org/WR-Yucca_Mountain_cost_estimate_rise s_to_96_billion_dollars-0608085.html
Als Vergleich FirstSolar hat bei seinen Dünnschichtmodulen inzwischen Kosten von $930 pro kW erreicht.
http://www.firstsolar.com/company_overview.php
seabream
Mitglied
#143 ° Gesendet: 24.05.2009 21:15
globi1:
FAKT 9: Alleine mit Wind kann knapp 40% mehr Strom in der Schweiz generiert werden als mit dem AKW Mühleberg:
www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=de&name= de_710567766.pdf

Dies ist natürlich reine Propaganda von der Lobby. Die Windenergie kann nicht im Entferntesten eine AKW ersetzen. Es sei denn, wir verbauen den halben Alpenraum mit diesen unsäglichen Dinger. Ganz davon abgesehen ist der Strom nicht verlässlich zur Verfügung.

globi1:
FAKT 12: Die halbe Flaeche eines Parkplatzes pro Person reicht aus um die alten AKWs alleine durch Photovoltaik zu ersetzen. 2.5 m * 7 m ergibt bei 30 Grad Anstellwinkel 20.2 m2. Das entspricht gut 150 km2. Bei lediglich 12% photovoltaischen Wirkungsgrad sind das: 18.2 GW (18200 GWh bei 1000 Sonnenstunden gegenüber 8000 GWh der 3 alten Meilern)

Wir können aber die Autos nicht auf den Solarmodulen parkieren!

globi1:
FAKT 17: Holzstrom funktioniert bereits jetzt.
http://www.holzstrom.ch

Alles funktioniert mit CO2 Ausstoss. Wollen wir das?

globi1:
Strompreis ohne MWst für Industriekunden (2004)
Schweiz (40% Atom): 10.5 cents/kWh
Österreich (0% Atom): 7.5 cents/kWh
http://www.enerprice.ch/pages/news2_2005_01.pdf

Nehme die neue Zahlen, welche eben nun sich in den Fehlern von Österreich langsam niederschlägt. Du belügst uns absichtlich.

Industrie protestiert gegen höhere Strompreise
31.10.2008 | 17:22 | (DiePresse.com)

Die Diskussion um ständig steigende Energiepreise reißt nicht ab. Gewerbe und Industrie protestieren: "Strom ist für Österreich ein Standortnachteil". Aufgrund fehlenden Wettbewerbs sei die Situation wie vor der Libralisierung in den Jahren bis 2001.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/427039/index.do
joggeli34
Mitglied
#144 ° Gesendet: 24.05.2009 21:52
seabream:
Die Diskussion um ständig steigende Energiepreise reißt nicht ab. Gewerbe und Industrie protestieren: "Strom ist für Österreich ein Standortnachteil". Aufgrund fehlenden Wettbewerbs sei die Situation wie vor der Libralisierung in den Jahren bis 2001.

Wie ist das in der Schweiz mit den Strom preisen? hat irgend jemand einen Finger Krum gemacht um die Strompreis Erhöhung zu rechtfertigen????? Wo ist da die Logik??
safado
Mitglied
#145 ° Gesendet: 24.05.2009 22:04
@joggeli34

Wie ist das in der Schweiz mit den Strom preisen? hat irgend jemand einen Finger Krum gemacht um die Strompreis Erhöhung zu rechtfertigen????? Wo ist da die Logik??
Ja, bei uns wurden die Preiserhöhungen erklärt. Und zwar mit den neuen Vorschriften aus dem UWEK. Interessant vielmehr ist aufzuzeichnen, wer mit seinen Entscheiden dafür besorgt war, dass die Strompreise in die Höhe schnellten: Leuenberger. Aber mit seinem Lohn gerät er ja auch nicht in Gefahr, nächsten Winter an den Arsch zu frieren.
joggeli34
Mitglied
#146 ° Gesendet: 24.05.2009 23:23
safado:
Ja, bei uns wurden die Preiserhöhungen erklärt. Und zwar mit den neuen Vorschriften aus dem UWEK. Interessant vielmehr ist aufzuzeichnen, wer mit seinen Entscheiden dafür besorgt war, dass die Strompreise in die Höhe schnellten: Leuenberger. Aber mit seinem Lohn gerät er ja auch nicht in Gefahr, nächsten Winter an den Arsch zu frieren.

Ja safado da sieht man deutlich wie du Lügst, sei doch einmal ehrlich, und sag was Leuenberger mit der Stromlobby ausgehandelt hat, sei ehrlich und sag wie viel % diese Lumpen zurückkrebsen mussten.
Das sind keine Vorschriften vom UVEK das hat das Schweizervolk den Bürgerlichen zu verdanken, aber das weisst du ganz genau wie das gelaufen ist mit der neuen Firma die, die Hochspannungsleitungen noch einmal als neu verrechnen wollte. Ehrlich sein safado.
globi1
Mitglied
#147 ° Gesendet: 24.05.2009 23:24 ° Bearbeitet von: globi1
Dies ist natürlich reine Propaganda von der Lobby. Die Windenergie kann nicht im Entferntesten eine AKW ersetzen. Es sei denn, wir verbauen den halben Alpenraum mit diesen unsäglichen Dinger. Ganz davon abgesehen ist der Strom nicht verlässlich zur Verfügung.
LÜGE, das ist nicht die Propaganda von einer Lobby - sondern die Aussage des BFE.
http://www.bfe.admin.ch/php/modules/publikationen/stream.php?extlang=d e&name=de_710567766.pdf

Zudem benötigt man für diese Energiemenge, 1000 mal weniger Windturbinen als die Schweiz bereits heute über Strommasten verfügt.
Abgesehen davon redet auch der von Dir kopierte Beitrag von über 4000 GWh für Wind:
seaspam:
Experten rechnen damit, dass man in der Schweiz langfristig maximal Mio 4500 kWh Strom aus Windenergie erzeugen kann

Ganz davon abgesehen ist der Strom nicht verlässlich zur Verfügung.
LÜGE: Er ist verlässlicherlicher als ein AKW: Es gibt keine erneuerbare Kraftwerke, welche wie Leibstadt 15% des Schweizer Strombedarfs decken und während 6 Monaten keine einzige kWh Strom produziert haben, was mit erneuerbaren Energieoptionen noch nie passiert ist und gar nicht passieren kann.
http://tinyurl.com/systemschlamperei

Und vernetzte Windfarmen generieren im Gegensatz zu einem AKW immer Grundlaststrom.
www.stanford.edu/group/efmh/winds/aj07_jamc.pdf

Und im Winter wird mehr Windstrom produziert, wenn die Wasserkraftwerke weniger Strom genieren: http://tinyurl.com/windwinter
www.tinyurl.com/elektrizit-tsstatistik

Und Windfarmen liefern am Tag, wenn der Strombedarf ohnehin bis zu 3 mal höher ist, mehr Strom als während der Nacht. Ein AKW liefert dummerweise stets die gleiche volle Leistung (wenn's mal nicht abgeschaltet ist) auch am Sonntagmorgen um 3 Uhr wenn der Strom alles andere als benötigt wird.
http://www.windpower.org/de/tour/wres/variab.htm

Und wenn der Wind weht wird die Leistung der Speicherkraftwerke entsprechend reduziert, so werden in Spanien seit Jahren die Speicherkraftwerke/Wasserreserven geschont:
http://tinyurl.com/spain-hydro

Und gebäudeintegrierte Photovoltaikkraftwerke liefern im Gegensatz zu einem ausländischen AKW JEDEN Tag Strom und liefern im Gegensatz zu einem ausländischem AKW niemals während der Nacht Strom wenn er kaum gebraucht wird und für teures Geld die Berge raufgepumpt werden muss.

Aber eben heiliger Atomstrom darf natürlich die Berge raufgepumpt werden aber wehe das gleiche würde mit bösem Windstrom gemacht...

Wir können aber die Autos nicht auf den Solarmodulen parkieren!
Verlogene Atomideologen, welche schamlos an einer Solaranlage eine goldene Nase verdienen wie Du selbstverständlich nicht. Aber Leute welche die Schweizer Volkswirtschaft unterstützen möchten schon:


Nehme die neue Zahlen, welche eben nun sich in den Fehlern von Österreich langsam niederschlägt. Du belügst uns absichtlich.
LÜGE: Im Gegensatz zur Schweiz, wo die Strompreise bald verdoppelt werden müssen, weil die Strommonopolisten neue, teure ausländische AKWs anschaffen wollen, hat Österreich keine ähnlichen Pläne:
www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/28870297




Zudem sind diese Daten von 2007:
Strompreise ohne MWSt für Industriekunden (2007):
Dänemark (0% Atom, 20% Wind): 7.06 cents/kWh
Belgien (55% Atom): 9.69 cents/kWh
http://tinyurl.com/EU-elecricity


Alles funktioniert mit CO2 Ausstoss. Wollen wir das?
LÜGE: Eine WKK reduziert den CO2-Ausstoss, da es bestehende Ölheizungen sofort ersetzen kann.

Und tatsächlich generiert Altholz im Wald mehr Treibhausgase (insbesondere Methan) als wenn es in einem Holzkraftwerk sauber in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Tatsächlich erhöht ein neues AKW durch seine enorme Kosten und durch seine extrem lange Bauzeit den CO2-Ausstoss, weil das Geld für wesentlich effektivere Investitionen im schnellen, dezentralen Energie und Effizienzbereich, welche den CO2-Ausstoss nahezu sofort reduzieren können, fehlt.
Das wurde längst mehrmals - selbst im Nuclear Engineering International - belegt:
www.newsweek.com/id/137501
http://tinyurl.com/nei-article
http://tinyurl.com/nuke-illusion
www.tinyurl.com/co2-wkk
globi1
Mitglied
#148 ° Gesendet: 24.05.2009 23:26
Österreich zahlt wegen seiner Mitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM jährlich 40 Millionen Euro für die europäische Atomindustrie. Die heimische Windkraft, die schon Strom für 18% aller österreichischen Haushalte liefert, wird heuer aber nur mit 24 Mio. Euro gefördert:
http://www.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1009697
safado
Mitglied
#149 ° Gesendet: 24.05.2009 23:42
@joggeli34

Ja safado da sieht man deutlich wie du Lügst, sei doch einmal ehrlich, und sag was Leuenberger mit der Stromlobby ausgehandelt hat, sei ehrlich und sag wie viel % diese Lumpen zurückkrebsen mussten.
Diese Lumpen mussten auf Anweisung von Leuenberger teilweise zurückkrebsen,
doch
Das sind keine Vorschriften vom UVEK das hat das Schweizervolk den Bürgerlichen zu verdanken, aber das weisst du ganz genau wie das gelaufen ist mit der neuen Firma die, die Hochspannungsleitungen noch einmal als neu verrechnen wollte. Ehrlich sein safado.
Die Erhöhungen der Strompreise sind auf diverse Vorschriften des UWEK zurückzuführen. Nur teilweise kann man dem dem liberalisierten Strommarkt, für den sich auch Leuenberger eingesetzt hatte, zuschanzen. (Ich war übrigens gegen die Liberalisierung des Strommarktes, sowie auch gegen die Aufteilung der PTT in Post und Swisscom, als auch gegen die Liberalisierung dieser beiden Betriebe. Es gibt einfach gewisse Dienste der Grundversorgung, die nicht in die Hände privater Geschäftlimacher gehören.)
joggeli34
Mitglied
#150 ° Gesendet: 24.05.2009 23:54 ° Bearbeitet von: joggeli34
safado:
Nur teilweise kann man dem dem liberalisierten Strommarkt, für den sich auch Leuenberger eingesetzt hatte,

Schon falsch, Leuenberger hat sich im Bundesrat dagegen gewehrt, er musste dann die Meinung des Br. vertreten safado, sag die wahrheit. Du lässt immer das aus was dir nicht passt. Du weisst das ganz genau. Das sin fiese und unehrliche Typen.
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