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Atomkraft Diskussionsforum Politik / Atomkraft /

Zürichs Ausstieg aus der Atomenergie besiegelt

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globi1
Mitglied
#21 ° Gesendet: 01.12.2008 22:39 ° Bearbeitet von: globi1
Obwohl die Schweiz mit günstigem Wasserkraftwerksstrom gesegnet ist, waren die Strompreise in der Schweiz tatsächlich nicht besonders tief im europäischen Vergleich:
http://www.enerprice.ch/pages/news2_2005_01.pdf

Zudem war es den Stromkonzernen ohne Liberalisierung nicht möglich, die Strompreise einfach auf gut dünken festzulegen.
Da die Liberalisierung allerdings vorerst ausschliesslich die Grossabnehmer betreffen wird, haben wir keine andere Möglichkeit als die höheren Strompreise zu bezahlen. Später werden wir dann zudem mit hohen Netzgebühren belastet, dass es sich für uns nicht lohnen wird den Strom anderweitig zu beziehen.



Wenn die Stromunternehmen massiv in zukunftsträchtige, erneuerbare Stromerzeugungsoptionen investieren würden, so dass die Schweiz in diesem schnellwachsenden Markt am Ball und wettbwerbsfähig bleibt und gleichzeitig seine Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduzieren würde, hätte ich nichts gegen höhere Strompreise. Leider tun sie das aber nicht.

Die Schweiz hat keine Uranminen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager und Atomstrom verliert weltweit Marktanteile und ausgerechnet die Schweiz soll nun dagegen halten? Absurder geht's nicht mehr.
RetoB
Mitglied
#22 ° Gesendet: 01.12.2008 23:11 ° Bearbeitet von: RetoB
agathon:
Was solls? Wenn alle so konservativ und ängstlich drauf wären, dann würden wir heute noch im Mittelalter leben.

25% habens veranwortungsvoll ja nur bis 1999 geschafft.
Husky:
Was ist heute anders als früher, dass wir ausgerechnet jetzt vernünftig werden sollen.

Die Gesetzes-Lage?
Husky:
Aha ... ein Verkäufer von Solarzellen oder Windturbinen ist also ehrlicher als ein AKW-Betreiber? Warum lügt denn ein AKW-Betreiber?

Ehrlicher vielleicht nicht, aber wenigstens verdient er beim Lügen nur einmal, bei AKWs ist dies die Grundlage für einen Stahlenden Sklavenvertrag, bei dem die Sklaven nach Vertragskündigung auch noch selber die Entsorgung über hunderttaussende von Jahren bezahlen müssen.
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