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Atomkraft Diskussionsforum Politik / Atomkraft /

Sicherheitsleck bei Atommüll-Entsorgung

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Sandro
Admin
#1 ° Gesendet: 07.08.2008 09:35
Die Pannenserie in der zweitgrößten Atomanlage Frankreichs reißt nicht ab: Auf dem Gelände des Kernkraftwerks Tricastin ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Diesmal trat bei der Entsorgung von Atommüll radioaktives Material aus. Es ist bereits die dritte Störung binnen kurzer Zeit.

Erneut atomarer Zwischenfall in Frankreich.. Die Pannenserie in unserem Nachbarland reisst nicht ab. Aber ist auch klar, in der Schweiz sind die Werke viel besser geschützt und die Mitarbeiter viel besser ausgebildet und so weiter und so fort...
gumbyman
Mitglied
#2 ° Gesendet: 08.08.2008 00:51
Eigentlich ist der Titel schon irreführend - bei der Atommüll-Entsorgung besteht nicht nur ein Leck in der ansonsten gewährleisteten Sicherheit, sondern die vorgebliche Entsorgung (welch irreführendes Wort! Mit der sog. "Entsorgung" beginnen ja die Sorgen erst richtig...) entbehrt per se jeglicher Sicherheit !

g.
seabream
Mitglied
#3 ° Gesendet: 08.08.2008 14:51
Das Wichtigste an dieser Information wird bewusst nicht erwähnt. Nähmlich:

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Behörden jedoch nicht.......
krokodil
Mitglied
#4 ° Gesendet: 08.08.2008 15:07
Zwei Jahre lang Radioaktivität aus U-Boot bei Japan ausgetreten
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/zwei_jahre_lang_radioaktiv itaet_aus_u-boot_bei_japan_ausgetreten_1.801047.html

Die Kommunikationsstrategien der Atomlobby sind eigentlich durchschaubar. Sie spekulieren im Moment darauf mit möglichst vielen kleinen Zwischenfällen von den gravierenden grossen Desastern abzulenken. Dass bei uns in den Medien nichts über die anlaufende Sanierung in Sellafield berichtet wird, insbesondere über die exorbitanten Kosten, ist bezeichnend, dabei geht es bereits um 75 Milliarden Pfund. Von der 10 mal höheren Leukämierate bei Kindern und drei mal höheren bei Erwachsenen, von den mutationen, deformationen bei den Fischen, von Protestnoten von Irland und neuerdings auch von Norwegen, weil die verseuchte Wasser schon bis dorthin reicht ganz zu schweigen. Immerhin sind auch die Schweizer Atomkraftwerke Kunden von Sellafield.
gumbyman
Mitglied
#5 ° Gesendet: 08.08.2008 15:49
seabream:
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Behörden jedoch nicht

Das muss auch nicht extra erwähnt werden, dieser Standardsatz gehört quasi implizit zu Atomunfällen - auch die ersten Meldungen nach Tschernobyl, übrigens...er wird frühestens dann weggelassen, wenn hieb' und stichfest das Gegenteil bewiesen wurde.

Ein schönes Beispiel zu dieser Praxis ist auch Windscale/Sellafield

g.
globi1
Mitglied
#6 ° Gesendet: 08.08.2008 18:09 ° Bearbeitet von: globi1
Kommt dazu, dass man die Einwirkungen von radioaktiver Strahlung erst etwa 20 Jahre später feststellen kann. (Eine Krebserkrankung kommt niemals unverzüglich.)

Insofern sind deshalb eben solche Zwischenfälle für die AKW-Betreiber kein Problem:
http://www.blick.ch/news/schweiz/aargau/leibstadt-mitarbeiter-atmen-at omluft-ein-97471
(Und was die Betroffenen betrifft: Das kann jedenfalls den Betreibern egal sein.)
Bünzli
Mitglied
#7 ° Gesendet: 08.08.2008 22:28
AKW Leibstadt: Zwei Arbeiter verstrahlt
seabream:
Die Sicherheitsstandards der SCHWEIZER Atommüllager sind eiwandfrei. Was gackert ihr da für Lügen?

Klingt da noch in meinen Ohren .....
Zocker
Mitglied
#8 ° Gesendet: 08.08.2008 22:35
Ein paar Krebskranke mehr, die erst in 20 Jahren auftreten, stellen natürlich keine (unmittelbare) Gefahr für die Bevölkerung dar.

Wie lautet die Definition, was eine Gefahr darstellt und was nicht? Die Aussagen der Atomlobby und der Behörden sind sind sehr zweifelhaft.
seabream
Mitglied
#9 ° Gesendet: 09.08.2008 14:04
@Bänzli

Alles zitieren!

Die beiden Männer werden radiologisch untersucht, nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten.......

Wenn ich jeden linken Furz einatmen würde, wäre ich schon längst gestorben.
Bünzli
Mitglied
#10 ° Gesendet: 09.08.2008 14:09
seabream:
Alles zitieren!

Typisch, du stehst nicht einmal zu deinem Wort.

Du armseliger Hosentaschennazi.
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