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Atomkraft Diskussionsforum Politik / Atomkraft /

Wie können wir uns wehren?

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globi1
Mitglied
#21 ° Gesendet: 16.07.2008 23:11 ° Bearbeitet von: globi1
Französischen Atomstrom werden wir so oder so importieren, ob jetzt erneuerbare Energie und Effizienz in der Schweiz verhindert wird (und somit zukunftsträchtige Schweizer Arbeitsplätze verhindert werden) oder nicht.

AKWs lassen sich nicht regeln und da die Franzosen dummerweise auf nahezu 80% nicht regelbaren Atomstrom hocken, sind sie zwingend auf unsere Pumpspeicherkraftwerke angewiesen, welche ihren nahezu wertlosen Atomstrom während der Nacht importieren.

Es gibt garantiert kein neues Schweizerisches AKW, da es keinen Schweizer Atomkonzern gibt.
Wenn wir ein neues ausländisches AKW in der Schweiz bauen lassen sollten, dann fliessen leider mehrere Milliarden Franken in einen ausländischen Staatskonzern anstatt in zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen.

Lies mal:
http://www.newsweek.com/id/137501
Renewable energy is attracting Wall Street but nuclear power isn't. Why? Simple economics.
Kein privater Investor interessiert sich für AKWs obwohl sie weltweit nach wie vor massiv subventioniert werden.

http://atomenergie.googlepages.com
erdnanu
Mitglied
#22 ° Gesendet: 17.07.2008 22:35
"Kein privater Investor interessiert sich für AKWs obwohl sie weltweit nach wie vor massiv subventioniert werden"

Schwache Argumentation. Die übrigen Energiewerke der Schweiz gehören ja auch nicht den privaten Investoren.

Wir machen es wie üblich in der Schweiz. Augen zu, Problem nicht lösen und weiterhin Atomenergie aus Frankreich importieren. Mir selbst wäre hier ein neues schweizerisches AKW viel lieber. Dann könnten wir auch Mühleberg etc. beizeiten abstellen.
globi1
Mitglied
#23 ° Gesendet: 17.07.2008 22:51 ° Bearbeitet von: globi1
Sag mal, hast Du Leseschwierigkeiten?

Französischen Atomstrom werden wir so oder so importieren, ob jetzt erneuerbare Energie und Effizienz in der Schweiz verhindert wird, neue ausländische AKWs in der Schweiz gebaut werden (und somit zukunftsträchtige Schweizer Arbeitsplätze verhindert werden) oder nicht.

AKWs lassen sich nicht regeln und da die Franzosen dummerweise auf nahezu 80% nicht regelbaren Atomstrom hocken, sind sie zwingend auf unsere Pumpspeicherkraftwerke angewiesen, welche ihren nahezu wertlosen Atomstrom während der Nacht importieren.

Es gibt garantiert kein neues Schweizerisches AKW, da es keinen Schweizer Atomkonzern gibt.
Wenn wir ein neues ausländisches AKW in der Schweiz bauen lassen sollten, dann fliessen leider mehrere Milliarden Franken in einen ausländischen Staatskonzern anstatt in zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen.
globi1
Mitglied
#24 ° Gesendet: 17.07.2008 22:53 ° Bearbeitet von: globi1
Beznau I, II und Mühleberg liefern zusammen etwa 1085 MW und lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs. Ein einziges neues AKW hat aber mit 1600 MW weit mehr Leistung als die 3 Alten zusammen. Das heisst: Ein neues AKW ist nur eine Option, wenn wir konsequent auf Effizienz und erneuerbare Energie verzichten. Das ist aber absurd, weil erneuerbare Energie und Effizienz Marktanteile gewinnen und Atomenergie trotz massiver Subvention weltweit Markanteile verliert (selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jedes Jahr Millionen von Steuergeldern an die Euratom und die IAEA zu schieben).

Schweizer Firmen schaffen Schweizer Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Schweiz, entwickeln, produzieren und bauen:
Effiziente Wärmekraftkopplungsanlagen:
www.iwk.ch
www.turbomach.com/marcos.htm
Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken. Schweizer WKKs sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs günstig, schnell gebaut, schnell amortisiert, flexibel, reduzieren die Netzbelastung, reduzieren die Verluste, produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Schweizer Strom- und Wärmebedarf auch am höchsten ist.

Effiziente Wärmepumpenboiler zum Ersatz von verschwenderischen Heizwendelboilern:
www.satagthermotechnik.ch

Biogasanlagen:
www.alphaut.ch/de/
www.pyroforce.ch/

Holzverstromungsanlagen:
www.ctu.ch
www.dasagren.ch/

Photovoltaikfabriken:
www.oerlikon.com/solar/
Ein neuer Französische EPR Reaktoren kostet mindestens 7 Milliarden Franken. Mit 7 Milliarden Franken kann man von Oerlikon rund 22 Dünnschicht Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren. Nach lediglich 10 Jahren haben diese Schweizer Solarfabriken eine Gesamtleistung von 35'200 MW produziert! Das ist 22 mal mehr Leistung als das ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte neue AKW.

Wechselrichter:
www.solarmax.com/
Solarsysteme:
www.3-s.ch/
Solarzellen-Produktionsanlagen:
www.meyerburger.ch

Frequenzumwandler für Windturbinen:
www.abb.ch

Windanlagen und Komponenten für Windturbinen:
www.aventa.ch
www.gurit.com/
www.enflo-windtec.ch/

Kleinwasserkraftanlagen:
www.kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/
www.entegra.ch
www.mueller-turbinen.ch
Tatsächlich existierten in der Schweiz vor etwa 100 Jahren 10 mal mehr Kleinwasserkraftwerke als Heute.

Solarwärmekollektoren:
www.amk-solac.com/

Isolationsmaterial:
www.swisspor.ch/wcms/index.php


Die Schweiz hat keine Uranminen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische, steuerzahlerabhängige, verstaatlichte Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!


Was hat Dir eigentlich die Schweizer Volkswirtschaft angetan, dass Du auf Teufel komm raus, hartverdientes Schweizer Kapital ausländischen Staatskonzernen mit sinkendem Marktanteil nachwerfen willst anstatt in zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen investieren?


PS : Und mach Dir keine Sorgen: Gösgen und Leibstadt werden übrigens nicht ersetzt und Du kannst Dich auch weiterhin über eine 30% Schweizer Uranstromabhängigkeit, zwei Klumpenrisiken und das ungelöste Endlagerproblem erfreuen.
erdnanu
Mitglied
#25 ° Gesendet: 17.07.2008 23:01
Vielen Dank für die eindrückliche Aufzählung der alternativen Energiemöglichkeiten. Diese sind sehr gut und sollen gefördert werden.

Trotzdem kann man nicht wegdiskutieren, dass wir strommässig in der Schweiz auf eine Stromlücke zusteuern. Der Verbrauch steigt und die blödsinnigen Gaskombis stehen vor der Tür. Der französische Atomstrom wird leider halt nicht nur für das Füllen der Speicherseen sondern auch in einem grossen Umfang für unsere Strom-Grundversorgung eingesetzt.

Angesichts dieser Ausgangslage ist für mich der Entscheid klar:
- Alternative Angebote fördern
- auf Gaskombikraftwerke verzichten
- Energie-/Stromsparmassnahmen fördern
- die alten AKW's beizeiten abschalten
- die ausgewiesene Stromlücke mit einem neuen AKW in der Schweiz (gebaut mit ausländischem know how) schliessen
globi1
Mitglied
#26 ° Gesendet: 17.07.2008 23:06 ° Bearbeitet von: globi1
- die ausgewiesene Stromlücke mit einem neuen AKW in der Schweiz (gebaut mit ausländischem know how) schliessen

Also Du willst ganz einfach aus Atomreligiösen Gründen Schweizer Kapital ausländischen, versagerhaften Staatskonzernen schenken und die Anzahl Klumpenrisiken und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen unnötig erhöhen?

Es ist Dir völlig egal, dass wir in der Schweiz über genügend und bessere Alternativen MADE IN SWITZERLAND besitzen, um erwiesenermassen eine Stromflut zu produzieren?

Fakten interessieren Dich also nicht im Geringsten. Hauptsache Du kannst Deine ausländischen Versagerkonzerne welche seit 60 Jahren am Subventionstropf hängen und weiterhin hängen werden, anhimmeln?
globi1
Mitglied
#27 ° Gesendet: 17.07.2008 23:15 ° Bearbeitet von: globi1
"Kein privater Investor interessiert sich für AKWs obwohl sie weltweit nach wie vor massiv subventioniert werden"
http://www.newsweek.com/id/137501

Schwache Argumentation. Die übrigen Energiewerke der Schweiz gehören ja auch nicht den privaten Investoren.

Was heisst das? Ist die Marktwirtschaft schlecht? Findest Du verstaatlichte, subventionsgeschützte Konzerne toll und brauchen wir noch mehr davon? War der Kommunismus besser?
globi1
Mitglied
#28 ° Gesendet: 01.08.2008 18:45 ° Bearbeitet von: globi1
Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, in dem ihr sämtliche Geräte mit Standbyverbrauch an Steckerleisten hängt und die Steckerleisten stets ausschaltet, wenn ihr die entsprechenden Geräte nicht braucht.
http://www.topten.ch/index.php?page=topten
http://www.topten.ch/uploads/images/download-files/topthemen/steckerleiste1.jpg

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, in dem ihr Eure Duschbrausen durch Sparbrausen ersetzt:
http://www.bubble-rain.de/
http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Hausgeraete/site__1519/
http://www.energieverbraucher.de/ew_images/hausgeraete/Bubble-Rain-web.jpg

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, in dem ihr sämtliche Glühbirnen durch Sparlampen ersetzt:
http://www.topten.ch/index.php?page=ratgeber_sparlampen_neu
http://www.obi.at/at/ideenwelt/bauen/Energie_sparen/images/sparlampe151.jpg

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, in dem ihr Eure Wäsche nicht im Tumbler sondern an der Wäscheleine trocknet.

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, wenn Ihr Euren Kühlschrank leert und abstellt, wenn Ihr in die Ferien reist.

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig Geld sparen, wenn Ihr die Heizung abstellt, wenn Ihr in die Ferien reist.

Ihr könnt Euch wehren und Eurer Firma Geld sparen, in dem Ihr konsequent immer alle Lichter löscht und Computer abstellt, welche nicht gebraucht werden.

Ihr könnt Euch wehren und gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützen in dem Ihr Euch für Förderprogramme für Erneuerbare Energie und Effizienz in Eurer Gemeinde einsetzt.

Ihr könnt Euch wehren und die kantonale Wirtschaft unterstützen in dem Ihr Euch für Förderprogramme für Erneuerbare Energie und Effizienz in Eurem Kanton einsetzt.

Ihr könnt Euch wehren und die nationale Wirtschaft unterstützen in dem Ihr Euch für Förderprogramme für Erneuerbare Energie und Effizienz in der Schweiz einsetzt.

Ihr könnt Euch wehren und die lokale, kantonale und nationale Wirtschaft unterstützen in dem Ihr Politiker wählt, welche solche Technologien unterstützen, welche weltweit hohe Wachstumsraten aufweisen und sich gegen die Förderung von ausländischen Staatskonzernen einsetzen - welche trotz massiver Subventionen kontinuierlich Marktanteile verlieren.
Anton
Mitglied
#29 ° Gesendet: 01.08.2008 19:11 ° Bearbeitet von: Anton
Ach hört doch mit Eurer Förderei und "Unterstützung" auf, verdammte Subventionslobby! Das ist doch kriminell.
globi1
Mitglied
#30 ° Gesendet: 01.08.2008 19:15
Genau, also fertig mit der Förderung von ausländischen Atomkonzernen und der Förderung der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen.
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