Beznau I, II und Mühleberg liefern zusammen etwa 1085 MW und lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs. Ein einziges neues AKW hat aber mit 1600 MW weit mehr Leistung als die 3 Alten zusammen. Das heisst:
Ein neues AKW ist nur eine Option, wenn wir konsequent auf Effizienz und erneuerbare Energie verzichten. Das ist aber absurd, weil erneuerbare Energie und Effizienz Marktanteile gewinnen und Atomenergie trotz massiver Subvention weltweit Markanteile verliert (selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jedes Jahr Millionen von Steuergeldern an die Euratom und die IAEA zu schieben).
Schweizer Firmen schaffen Schweizer Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Schweiz, entwickeln, produzieren und bauen:
Effiziente Wärmekraftkopplungsanlagen:
www.iwk.ch
www.turbomach.com/marcos.htm
Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken. Schweizer WKKs sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs günstig, schnell gebaut, schnell amortisiert, flexibel, reduzieren die Netzbelastung, reduzieren die Verluste, produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Schweizer Strom- und Wärmebedarf auch am höchsten ist.
Effiziente Wärmepumpenboiler zum Ersatz von verschwenderischen Heizwendelboilern:
www.satagthermotechnik.ch
Biogasanlagen:
www.alphaut.ch/de/
www.pyroforce.ch/
Holzverstromungsanlagen:
www.ctu.ch
www.dasagren.ch/
Photovoltaikfabriken:
www.oerlikon.com/solar/
Ein neuer Französische EPR Reaktoren kostet mindestens 7 Milliarden Franken. Mit 7 Milliarden Franken kann man von Oerlikon rund 22 Dünnschicht Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren. Nach lediglich 10 Jahren haben diese Schweizer Solarfabriken eine Gesamtleistung von 35'200 MW produziert! Das ist 22 mal mehr Leistung als das ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte neue AKW.
Wechselrichter:
www.solarmax.com/
Solarsysteme:
www.3-s.ch/
Solarzellen-Produktionsanlagen:
www.meyerburger.ch
Frequenzumwandler für Windturbinen:
www.abb.ch
Windanlagen und Komponenten für Windturbinen:
www.aventa.ch
www.gurit.com/
www.enflo-windtec.ch/
Kleinwasserkraftanlagen:
www.kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/
www.entegra.ch
www.mueller-turbinen.ch
Tatsächlich existierten in der Schweiz vor etwa 100 Jahren 10 mal mehr Kleinwasserkraftwerke als Heute.
Solarwärmekollektoren:
www.amk-solac.com/
Isolationsmaterial:
www.swisspor.ch/wcms/index.php
Die Schweiz hat keine Uranminen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische, steuerzahlerabhängige, verstaatlichte Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.
Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!
Was hat Dir eigentlich die Schweizer Volkswirtschaft angetan, dass Du auf Teufel komm raus, hartverdientes Schweizer Kapital ausländischen Staatskonzernen mit sinkendem Marktanteil nachwerfen willst anstatt in zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen investieren?
PS : Und mach Dir keine Sorgen: Gösgen und Leibstadt werden übrigens nicht ersetzt und Du kannst Dich auch weiterhin über eine 30% Schweizer Uranstromabhängigkeit, zwei Klumpenrisiken und das ungelöste Endlagerproblem erfreuen.