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Burson-Marsteller und die PR-Profis

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krokodil
Mitglied
#61 ° Gesendet: 05.10.2009 18:28
seabream:
Nein, er hat ein Sport-Stadtion ERFOLGREICH privatisiert!

Aha, seabream kann kein französisch?

"Un nouveau bâtiment appartenant à Philip Morris SA devrait voir le jour en lieu et place du stade de football de Serrières. Le cigarettier américain souhaite agrandir son secteur Recherche et développement et créer près de 200 emplois pour un personnel hautement qualifié. Les équipes du FC Serrières et de Audax-Friul évolueront sur un nouveau terrain, construit par la Ville à Pierre-à-Bot."
seabream
Mitglied
#62 ° Gesendet: 06.10.2009 13:47
krokodil:
Le cigarettier américain souhaite agrandir son secteur Recherche et développement et créer près de 200 emplois pour un personnel hautement qualifié

Was gibt es dagegen einzuwenden. PM investiert in Arbeitsplätze und erst noch in die Forschung und Entwicklung. Ist doch Klasse, wie Didier diesen Deal eingefädelt hat!
krokodil
Mitglied
#63 ° Gesendet: 06.10.2009 17:15 ° Bearbeitet von: krokodil
seabream:
PM investiert in Arbeitsplätze und erst noch in die Forschung und Entwicklung.

Klar, die entwickeln auf dem schönen Terrain am See sicher ganz neue gesunde Zigaretten... und können auch noch mehr Lobbyisten schulen, damit weiterhin demokratische Entscheide missachtet werden. Didier geschäftete mit den Feinden der Demokratie – das ist ein grober Vertrauens-Missbrauch.
seabream
Mitglied
#64 ° Gesendet: 06.10.2009 17:41
krokodil:
Klar, die entwickeln auf dem schönen Terrain am See sicher ganz neue gesunde Zigaretten

PM geht sorgfältig mit ihren Genussmitteln um.
Dazu:

We support a clear and consistent public health message about smoking, disease and addiction wherever we sell our products. We also support laws calling for cigarette manufacturers to place health warnings on cigarette packaging and advertisements. In countries where no such laws exist we voluntarily place warnings on our packs, cartons and adverts. We want the facts to continue to be widely known.

http://www.philipmorrisinternational.com/PMINTL/pages/eng/smoking/S_an d_H.asp
krokodil
Mitglied
#65 ° Gesendet: 08.10.2009 22:26
Jaja, Klar, auch die SVP und die Banken wollen nur das Beste für das Volk... ;-)

Burson Marsteller, the tobacco industry and campaigns on secondhand smoke
http://www.no-smoke.org/document.php?id=257
Bünzli
Mitglied
#66 ° Gesendet: 13.05.2011 10:36
Georg Meier:
- Burson-Marsteller rührt Werbetrommel für AKW-Neubau in der Schweiz.

Das amerikanische PR-Unternehmen Burson-Marsteller betreute schon Bophal, Exxon Valdez, heute versucht die Agentur der US-Regierung zu einem besseren Image im Irak zu verhelfen..
In der Schweiz betreut BM neben der Pharmabranche, dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse auch das Nuklearforum:
600 Mitglieder aus Stromkonzernen, Elektroindustrie, Forschung, Lehre sowie Privatpersonen. Geschäftsführer: Roland Bilang.
Roland Bilang arbeitet für das amerikanische PR Büro Burson Marsteller, das die Geschäfte für das Nuklearforum seit einem Jahr führt.

Dass die und Andere das machen wird zwar auch von den üblichen Verdächtigen in diesem und anderen Schweizer Onlineforen vehement in Abrede gestellt,
nicht desto trotz ist die Beeinflussung der Meinung über Leserbriefe, Kommentare und Forumsbeiträgen deren Arbeitsgebiet, für das sie sich gut und gerne bezahlen lassen.
Mark Zuckerbergs PR-Desaster
Kürzlich berichtete die Tageszeitung «USA Today» von einer gezielten Schmutzkampagne gegen Google. (GOOG 535.05 -0.07%) Burson Marsteller, eine der weltweit führenden PR-Agenturen, habe Blogger und Zeitungen mit gezielten Gerüchten zu negativer Berichterstattung über Google bewegen wollen.

Die Medien, darunter die «Washington Post» und die «Huffington Post», wurden mit «Informationen» gefüttert, wonach der Suchmaschinenkonzern sich keinen Deut um die Privatsphäre der Nutzer kümmern solle.

Nun steht fest, wer der Auftraggeber der Schmierenkampagne ist. Laut einem Bericht des «Newsweek»-Blogs «The Daily Beast» hat ein Facebook-Sprecher bestätigt, Burson Marsteller einen entsprechenden Auftrag gegeben zu haben.
Bünzli
Mitglied
#67 ° Gesendet: 13.05.2011 11:24
Der Suchbegriff "Kernenergie ist nachhaltig, praktisch gefahrlos, klimaneutral und umweltschonend" in google zeigt sehr schön die flächendeckende Verbreitung (in Variationen) dieses Werbeslogans der Atomlobby.
Wie kommt es, dass die Schlagwörter "nachhaltig, praktisch, gefahrlos, klimaneutral" in jeder Diskussion wiederholt auftauchen?
... und sagt jetzt nicht, weil das Fakten seien.
gumbyman
Mitglied
#68 ° Gesendet: 15.05.2011 01:13
Bünzli:
die Schlagwörter "nachhaltig, praktisch, gefahrlos, klimaneutral"

...tönt extrem nach aalglatt kalkulierter PR-Fuzzi-Sprache.

Wäre weiter nicht schlimm, wenn damit nicht hochgradig gefährliche, umweltverseuchende, nachhaltige Technologie verhindernde Radioaktiv-Kraftwerke gemeint wären...

g.
leonforte
Mitglied
#69 ° Gesendet: 16.05.2011 14:47
und jetzt, ist deswegen im kanton bern der energiegesetzvorschlag in die knie gegangen, oder warum spielt das hier eine rolle???
gumbyman
Mitglied
#70 ° Gesendet: 16.05.2011 22:25 ° Bearbeitet von: gumbyman
leonforte:
warum spielt das hier eine rolle

???

Es ist zumindest unredlich, mit Wahrheitsverdrehungen zu arbeiten, welche eigentlich platte Lügen sind. Die Zielgruppe wird gezielt ver*****t, im Sinne des Auftraggebers. Sofern damit Schlimmes bewirkt wird, ist es sogar verwerflich, wenn auch leider nicht strafbar.

Das ist die Quintessenz der Burson-Marsteller-PR-Causa.

g.
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