Nochmals zum Paper von Freshfield Dehringer und Partner. Die private Anwaltskanzlei arbeitet also für Mandanten aus der Pestizid- und Genmanipulierbranche, die ihr Geld vor allem mit Gentech-Patenten und mit gentoxischen Pestizien-/-Herbiziden macht, die wiederum in Monokulturplantagen im Einsatz sind, wo es wiederum Kinderarbeit gibt und Arbeitsbedingungen die man durchaus als Sklaverei nennen kann. Exponenten dieser Branchen sind zum Beispiel Monsanto und Syngenta.
Nehmen wir einmal an Monsanto und Syngenta wissen logischerweise Bescheid über die problematik der Freisetzung von Gentechnisch manipulierten Pflanzen, da obwohl mit terminator-genen ausgestatt eben Mutationen möglich sind und Kreuzungen mit nichmanipulierten Pflanzen ect. unter anderm auch die Kontamination mit Pflanzen aus biologischer Landwirtschaft und dem verlust der Zertifizierung und damit der wirschaftlichen Schädigung des Bio-Betriebes:
der haarsträubende Fall ist der Fall Percy Schmeisser vs Monsanto:
"Wie Sie sicher wissen, wurden meine Frau und ich von Monsanto wegen Patentverletzung verklagt, nachdem unsere Rapsfelder mit Gen-Raps kontaminiert waren. Wir haben alle Rechtsmittel ausgeschöpft und bis zum Obersten Gerichtshof gekämpft. Erst in dieser Instanz war es möglich, auch grundsätzliche Fragestellungen zu behandeln. Geklärt wurde in diesem Verfahren, dass wir keine Lizenzgebühren an Monsanto zu zahlen haben, da wir die Technologie von Monsanto nie genutzt hatten. Der Supreme Court hat aber auch entschieden, dass alle Lebensformen, die die patentierten Gene von Monstanto enthalten, Eigentum dieses Konzerns sind und von diesem kontrolliert werden. Damit ging unser gesamtes Raps-Saatgut und unsere Pflanzen in den Besitz von Monsanto über."http://www.bioland-bw.de/presse/info_2008_01_14.htmlDer Fall ist aber weitergezogen worden, bzw. Gegenklarge, und zu folgendem Resultat geführt:
Schmeiser pleased with victory over MonsantoIn an out of court settlement finalized on March 19, 2008, Percy Schmeiser has settled his lawsuit with Monsanto. Monsanto has agreed to pay all the clean-up costs of the Roundup Ready canola that contaminated Schmeiser's fields. Also part of the agreement was that there was no gag-order on the settlement and that Monsanto could be sued again if further contamination occurred. Schmeiser believes this precedent setting agreement ensures that farmers will be entitled to reimbursement when their fields become contaminated with unwanted Roundup Ready canola or any other unwanted GMO plants.http://www.percyschmeiser.com/Soweit der Fall in Kanada –
Was versucht mutmasslich Monsanto gleichzeitig in Deutschland?
Mit Hilfe der CDU versuchen Gentech-Konzerne steuerfinanzierte Haftungsfonds zu bekommen... wie ist es möglich, dass angeblich fiskal-konservative Parlamentarier so was promoten? Ganz einfach, wenn sie zum Beispiel zum Aktionariat von Monsanto gehören.
Aus dem Paper von Dehringer Freshfields und Partner (war öffentlich zugänglich auf der Website von Burson Marsteller)
Freshfields:
„Ein entsprechender Gesetzentwurf ist in Vorbereitung", so MdB
Helmut Heiderich (CDU). Im Mittelpunkt stehe dabei die Haftungsfrage. Es würde dabei die Variante einer Versicherungslösung diskutiert. Denkbar seien auch steuerfinanzierte Haftungsfonds.
Gumbyman hat darauf hingewiesen, dass bei den Altlasten-Kraftwerken sicher ähnlich vorgegangen wird und worden ist. Parlamentarier der angeblich fiskal-politisch konservativen Parteien FDP, SVP, CVP vertreten in der Haftungsfrage bezüglich radioaktiven Altlasten-Kraftwerke und auch bezüglich Altlasten das Anliegen der steuerfinanzierten Haftung: Die Gewinne den privaten Konzernen, die Kosten sollen den Steuerzahlern überwälzt werden, natürlich am Besten über die MWST. In Sachen Leukämie und anderen Krebsfällen rund um AKW's wird jeglicher Zusammenhang geleugnet, um die Betreiber-Firmen nicht haftbar zu machen. Im Falle der Luftverschmutzung dasselbe – es ist kein Wunder, sind doch zahlreiche FDP, SVP, und CVP -Parlamentarier Aktionäre von Erdöl- und Autofirmen, oder Aktionäre von AKW-Betreibern/Zuliefern wenn nicht im Verwaltungsrat. Dass ist natürlich auch der Grund, warum erneuerbare Energien in der Schweiz nur marginal gefördert werden, obwohl die Schweiz bis in die 90er Jahre hinein Pionierbetriebe aufgebaut hat.
Die Abhängikeit der politischen Vertreter der FDP/SVP und CVP von der Erdölvereinigung sieht man im lächerlichen Fall Gadaffi – oder eben auch im Fall, dass Erdöl-/Autoimporteure/LKW-Firmen und AKW-Betreiber von Entschädigungsklagen ausgenommen werden, trotz wissenschaftlich eindeutigen Beweisen, dass Gesundheitsschädigungen im direkten Zusammenhang mit Emissionen von genannten Geschäftsmodellen stehen.