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Burson-Marsteller und die PR-Profis

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globi1
Mitglied
#31 ° Gesendet: 01.08.2008 19:08
ABB ist inzwischen aus dem Nukleargeschäft ausgestiegen, weil diese Technologie nicht rentiert.

http://www.abb.com/
www.newsweek.com/id/137501
globi1
Mitglied
#32 ° Gesendet: 01.08.2008 19:13 ° Bearbeitet von: globi1
Eine Stromflut mit Alternativen zu generieren ist absolut kein Problem:

Hier habe ich Dir die Fakten, welche der Seaspam, weil er die Schweizer Volkswirtschaft hasst, stets ignoriert und verleugnet ohne jemals jegliche Fakten zu liefern:


FAKT 10: Wärmekraftkopplungsanlagen sind innert 1 Jahr installiert. Ein neues AKW von einem ausländischen Atomkonzern braucht demgegenueber bis zu 20 Jahren. WKKs decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken.Schweizer WKKs sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs günstig, schnell gebaut, schnell amortisiert, flexibel, reduzieren die Netzbelastung, reduzieren die Verluste, produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Schweizer Strom- und Wärmebedarf auch am höchsten ist.
http://www.youtube.com/watch?v=klooRS-Jjyo
http://www.iwk.ch
http://www.turbomach.com/marcos.htm

FAKT 11: Ein neuer Französische EPR Reaktoren kostet mindestens 7 Milliarden Franken. Mit 7 Milliarden Franken kann man von Oerlikon rund 22 Dünnschicht Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren. Nach lediglich 10 Jahren haben diese Schweizer Solarfabriken eine Gesamtleistung von 35'200 MW produziert! Das ist 22 mal mehr Leistung als das ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte neue AKW.
www.solarserver.de/news/news-6200.html

FAKT 12: Die halbe Flaeche eines Parkplatzes pro Person reicht aus um die alten AKWs alleine durch Photovoltaik zu ersetzen. 2.5 m * 7 m ergibt bei 30 Grad Anstellwinkel 20.2 m2. Das entspricht gut 150 km2. Bei lediglich 12% photovoltaischen Wirkungsgrad sind das: 18.2 GW (18200 GWh bei 1000 Sonnenstunden gegenüber 8000 GWh der 3 alten Meilern)

FAKT 13: Weniger als ein zehntel der Flaeche eines Parkplatzes pro Person reicht aus um die Heizwendelleistung der 3 alten AKWs alleine durch Solarthermie zu ersetzen. 2.5 m * 7 m ergibt bei 30 Grad Anstellwinkel 20.2 m2. Das entspricht gut 150 km2. Bei 80% solarthermischem Wirkungsgrad sind das: 121 GW (121'200 GWh bei 1000 Sonnenstunden gegenüber 8000 GWh der 3 alten Meilern).
http://www.amk-solac.com/
http://www.jenni.ch

FAKT 14: Bei einer weiteren Erhoehung der Uranabhaengigkeit riskieren wir Stromausfaelle in der Zukunft: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/rendez-vous/2751.bt10040061.htm l

FAKT 15: Kleinwasserkraft ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Schweiz hat vor 100 Jahren nahezu 10 mal soviel Kleinwasserkraftwerke betrieben wie Heute.
http://kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/kwkch/index.html

FAKT 16: Geothermie kann bereits jetzt in jeder Gemeinde installiert werden:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs-4-aktuell/5728.sh10039857 .html

FAKT 17: Holzstrom funktioniert bereits jetzt.
http://www.holzstrom.ch

FAKT 22: In der EU wurden innerhalb eines Jahres die Windkraftleistung von 24 Mühlebergs installiert:
http://www.ewea.org/index.php?id=60&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D= 1270&tx_ttnews%5BbackPid%5D=25...
24 Mühlebergs in einem Jahr.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/projekte_fuer_windparks_ auf_nufenen-_und_sanetschpass__1.580517.html

FAKT 23: In Deutschland wurden innerhalb eines Jahres die Leistung von 4 Mühlebergs an Photovoltaik installiert. http://www.photon.de/presse/mitteilungen/produktionsabsatzmarkt_grafik 6.pdf
4 Mühleberg in einem Jahr.

FAKT 24: Jedes Jahr wird 29 km2 neu verbaut. Das entspricht 3.5 GW maximaler PV Leistung bei 12% Wirkungsgrad (3.5 mal Gösgen). Oder über 20 GW an Solathermischer Leistung um verschwenderische Heizwendeln ersetzen zu können.
http://www.swissinfo.org/ger/Diese_Woche/detail/Die_Schweiz_wird_zubet oniert.html?siteSect=107&sid=4718149&cKey=1078298132000


Völlig richtig was du über dieses britische Atomkraftwerk schreibst. Desshalb gehöre ich zu denjenigen, die nicht akzeptieren, dass wir am Schluss französichen oder tschechischen Atomstrom beziehen.
Aber das wir wiederaufbereitetes Uran von Sellafield beziehen findest Du ausgezeichnet?
http://www.wsws.org/de/1999/feb1999/auss-f04.shtml
Und der Verzicht der von mir genannten und belegten Schweizer Alternativen, durch den Ausbau der Schweizer Uranabhängigkeit durch ausländische Atomkonzerne findest Du noch besser?


Ausländisches Uran wächst nicht auf Schweizer Bäumen.

Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren.


Wenn unsere Atomlobby ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würde, würden sie alles daran setzen, dass die lächerliche Beschränkung von 0.6 Rappen pro kWh für bzw. gegen erneuerbaren Strom aufgehoben würde. Sie tun aber leider das Gegenteil, weil sie den Strommarkt mit Niemandem teilen wollen. Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus.

Fakten zur Atomenergie:
http://atomenergie.googlepages.com
krokodil
Mitglied
#33 ° Gesendet: 01.08.2008 21:16
Roland Bilang: Burson-Marsteller, Nuklearforum, Gentechlobby, FDP, ect...
http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www.cgi/http://www.b-m.ch/index.php ?id=roland_bilang
krokodil
Mitglied
#34 ° Gesendet: 04.08.2008 22:32
Betreffend Freshfiel Bruckhaus Deringer (Public Affairs) & Bruson Marsteller

und dem Paper
Update: Gesetzgebung informiert über den Stand wichtiger Gesetzgebungsprojekte, die von
Freshfields Bruckhaus Deringer, Public Affairs Berlin, und Burson-Marsteller/B.K.S.H. Government Relations beobachtet und aktiv begleitet werden. Aktuelle Themenschwerpunkte bilden die wirtschaftsrelevanten Bereiche Umwelt und Regulierung.
...
1. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (7. GWB- Novelle)
2. Energiewirtschaftsrecht (EnWG)
3. Umwelthaftung und Verbandsklagen
4. Elektro- und Elektronikgerätegesetz
5. Public Private Partnership (PPP- Beschleunigungsgesetz)
6. Gentechnikgesetz I+II
7. Vergaberecht
8. Ansprechpartner Freshfields Bruckhaus Deringer
9. Ansprechpartner Burson-Marsteller/B.K.S.H. Government Relations


Politische Entscheidungsträger und Fachzuständigkeiten

2. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG-Novelle)

Die bedeutendste Änderung im Rahmen der EnWG-Novelle ist der Wechsel vom
verhandelten – bislang im wesentlichen durch die privatrechtliche Vereinbarung der
betroffenen Verbände ausgestalteten – Netzzugang zum regulierten Netzzugang.

In Umsetzung der oben genannten Richtlinien wurden ferner insbesondere die
Regelungen zur Entflechtung von Energieversorgungsunternehmen mit
vollumfänglicher Produkt- bzw. Dienstleistungspalette verschärft. So ist der Netzbetrieb
buchhalterisch und informationell von den anderen Bereichen des
Energieversorgungsunternehmens zu trennen und bei größeren Unternehmen in einer
organisatorisch und später rechtlich verselbstständigten Form zu führen.

5. PPP-Beschleunigungsgesetz
Das PPP-Beschleunigungsgesetz hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für die
Umsetzung öffentlich-rechtlicher Partnerschaften zu verbessern.....
Schließlich werden weitere Anreize durch steuerliche Vergünstigungen für PPP-
Projekte und verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten durch Fonds gesetzt. Dazu werden
die Rechte von offenen Immobilienfonds erweitert und mit dem sogenannten Infrastrukturfonds ein neuer Fondstyp eingeführt.
...
Perspektive
Die CDU/CSU tritt für bundesweit einheitliche Verfahren für den Wirtschaftlichkeitsvergleich
von Angeboten und die Einführung von einheitlichen PPP-Vertragsstrukturen ein und
möchte in Zusammenarbeit mit Ländern und Gemeinden standardisierte Ausschreibungs-
und Vergabebedingungen erarbeiten.

6. Gentechnikgesetz I+II
... Perspektive
CDU und FDP planen für den Fall einer gewonnenen Bundestagswahl, das deutsche
Gentechnikrecht vollständig zu überarbeiten.


wäre es interessant zu erfahren was Xeno dazu denkt.
Wie weit ist Burson-Marsteller/B.K.S.H. Government Relations auch in der Schweiz tätig?
krokodil
Mitglied
#35 ° Gesendet: 05.08.2008 19:25
übrigens gerade dieses Paper

CDU und FDP planen für den Fall einer gewonnenen Bundestagswahl, das deutsche
Gentechnikrecht vollständig zu überarbeiten. „Das erste Gentechnikgesetz muss
grundlegend korrigiert werden. Das gilt vorrangig für die Haftung und das In-Verkehr-
Bringen", so Hans-Michael Goldmann, agrarpolitischer Sprecher der FDP-
Bundestagsfraktion. „Ein entsprechender Gesetzentwurf ist in Vorbereitung", so MdB
Helmut Heiderich (CDU). Im Mittelpunkt stehe dabei die Haftungsfrage. Es würde dabei die
Variante einer Versicherungslösung diskutiert. Denkbar seien auch steuerfinanzierte
Haftungsfonds.


Da fordern CDU und die angeblich liberale FDP steuerfinanzierte Haftungsfonds!
Skandalös!
gumbyman
Mitglied
#36 ° Gesendet: 05.08.2008 23:11 ° Bearbeitet von: gumbyman
krokodil:
steuerfinanzierte Haftungsfonds.

Passt im Prinzip auch auf die Atomlobby. Frei nach dem Motto "die Gewinne den Privaten, die Kosten dem Staat" - so rentiert sich auch die unrentabelste Technik noch, zumindest für einige wenige.

g.
krokodil
Mitglied
#37 ° Gesendet: 12.08.2008 20:11 ° Bearbeitet von: krokodil
steuerfinanzierte Haftungsfonds.

Passt im Prinzip auch auf die Atomlobby.


Absolut richtig. Es wäre sicher interessant wenn man mal über steurfinanzierte Haftungsfond plus steuerfinanzierte Rückstellungen für die Sanierungskosten und Müllverwaltungskosten diskutieren würde. Ich kann mir vorstellen, dass dann einige, die sich als Fiskalpolitiker ausgeben über die Klinge springen werden müssen.
krokodil
Mitglied
#38 ° Gesendet: 12.08.2008 20:26
BKSH & Associates is "a Washington-based bipartisan firm providing government relations services to a select number of domestic and international clients. The firm, a part of the Burson-Marsteller family, is led by Charles R. Black, Jr., who is best known as one of America's leading Republican political strategists, having served as senior advisor to Presidents Ronald Reagan and George H.W. Bush and as a spokesman for the Republican Party . The firm's lobbyists, lawyers, communications professionals, foreign affairs specialists and researchers design and execute programs to help shape public policy. Clients include Fortune 100 companies, multinationals, small and mid-sized companies, trade and industry associations, foreign governments, state governments and municipalities." [1]
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=BKSH_%26_Associates
krokodil
Mitglied
#39 ° Gesendet: 12.08.2008 20:42
Charles R. "Charlie" Black, Jr. served as chair of BKSH & Associates, a lobbying firm associated with Burson-Marsteller. In March 2008, Black left his BKSH position to work full time for the presidential campaign of Senator John McCain.
- Lobbying for General Motors, United Technologies, JPMorgan and AT&T. [2]
- They got to know each other well during (former Senator Phil) Gramm's
- Black and the tobacco industry: Philip Morris Corporate Affairs
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Charles_R._Black%2C_Jr.
krokodil
Mitglied
#40 ° Gesendet: 12.08.2008 21:06
Tochterfirmen von
A Family of Companies
BKSH, Civitas Group
http://www.bksh.com/integration-with-the-burson-marsteller.html

* Burson-Marsteller: A global public relations and public affairs agency.
* The Civitas Group: A strategic advisory and investment firm serving the homeland and national security markets.
* Direct Impact: One of the United States' largest and most experienced grassroots public affairs and marketing companies.
* Marsteller: Burson-Marsteller's global advertising, design, interactive and production agency that specializes in digitally telling the stories that need to be told.
* Penn, Schoen & Berland: Advises all types of organizations and campaigns based on polling and media testing services in over 70 countries.

Ein Todsicheres Geschäft:
Civitas Group llc – The Nuclear and Radiological Security Market
Civitas estimates that the total addressable U.S. nuclear and radiological security market for
FY 2007 is approximately $2.4 billion. This includes procurement of systems and services
($2.2 billion), as well as research and development initiatives ($210 million). We estimate
that the total addressable U.S. market over the next five years will be close to $13.5 billion.
Key sectors in the market include:
• Radiation sensors;
• Accounting, tracking, and auditing systems for nuclear and radiological materials;
• Nuclear material disposition, reprocessing, and secure transport;
• On-site security systems and personnel for nuclear facilities;
• Attribution systems;
• Decontamination services and technologies;
• Medical countermeasures;
• Nuclear and radiological incident response planning, exercises, and training; and
• Personal protective equipment.
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