emil17 Mitglied
#21 ° Gesendet: 12.03.2007 12:52 |
3 Regeln für solche Diskussionen (altbewährt fürs Parlament, für TV-Talkshows, usw):
1. Kannst du die Argumente des Gegners erwidern, so tue es
2. Falls nicht, stelle die Tatsachen in Abrede
3. Falls das auch nicht geht, behaupte, der Gegner verstehe nichts von der Sache, weil ... (inhaltlicher Bezug zum Thema unwesentlich)
nachdem, wie in diesem Thread wieder einmal leicht festzustellen ist, rlarssons Beiträge eigentlich immer zur Kategorie 2 oder 3 gehören, fragt sich, wie man diese Diskussion auf eine Weise beenden kann, die es ihm ermöglicht, in Würde ruhig zu bleiben. Da öffentliche Diskussionen aber den Hauptzweck haben, sich zu profilieren, ist Eingehen auf die Argumente des anderen ein Zeichen eigener Schwäche, weshalb er es unterlässt.
Ich mach mir also wenig Illusionen, wenn ich hier trotzdem noch etwas erwidere.
"Pragmatiker werden systematisch als verlogen und hinterwäldlerisch bezeichnet." Ja, ja, nur kommen die "Pragmatiker", die im Verwaltungsrat einer Atomfirma sitzen, immer zum Schluss, dass AKW eine Lösung seien, Mitglieder der Erdölvereinigung genauso "unabhängig und unvoreingenommen" zum Schluss, mit weniger fossilen Brennstoffen gehe es nicht, usw. Da fast alle dieser "Pragmatiker" handfeste finanzielle Interessen vertreten, sind all diese "pragmatischen" Meinungen Parteigutachten, sonst nichts, egal ob diese "Experten" selber glauben was sie sagen.
Und "arrogant" ist höchstens, wer glaubt, er könne bis in alle Ewigkeit jedes Jahr 2 - beliebig viel % mehr Energie verbrauchen, ohne dass das irgendwelche Konsequenzen hätte. |