Der Grimsel. Verflixt. Leon, würdest du uns allen nicht die Freude machen, dich einmal mit dem Thema zu beschäftigen, bevor du die Gebetsmühle wieder hervorholst? Dir Gedanken über Schutzgebiete zu machen? Über die Wirtschaftlichkeit?
Hier findest du einen ausführlichen Kommentar (Nr. 33):
http://www.ignoranz.ch/item/stop-it-koebi/
Eben: ein Schutzgebiet! Und unrentabel ists auch, wie BFE-Direktor Kiener und die Oberhasli-Werke unisono finden. Weisst, sogar der Betreiber selbst würde frühestens in 14 bis 20 Jahren anfangen wollen, die Nuklearbatterie aufzurüsten. Schrieb Vera Bueller 1999. Seither hat sich einiges getan, an der Grundsätzlichkeit umweltschützerischer Anliegen hat sich aber wenig geändert.
Solange der Energiebedarf der Pumpspeicherwerke nicht aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird, sind auch sie nur Augenwischerei.
Ich versteh schon, dass es einfacher ist, über "die Grünen!!" zu motzen, als sich einzugestehen, dass man selbst vielleicht vor lauter Feindbild nicht in umfänglichem Besitz der Fakten ist.
Also lassen wir die Gebetsmühlen im Tibet und versuchen uns an dem von dir oft postulierten (und selten erreichten) Pragmatismus. Nicht wahr?
Und bedenke: Genauso wenig wie das Uran fixfertig erst an der Landesgrenze aus dem Nichts ploppt, hört bei den Pumpspeicherwerken das Denken an der Landesgrenze auf.
Es ist erstaunlich, wie viele Bürgerliche der Globalisierung das Wort reden, an den endlosen Lastwagentransporten nicht Schlechtes finden mögen, wenn es aber um Energie geht, sich mit Leichtigkeit einreden, z.B. Abbau und Aufbereitung von Uran gingen uns nichts an, schliesslich finden sie ja nicht bei uns statt. Und wieder kommt: "AKW sind CO2-neutral!" - "Pumpspeicherwerke liefern ökologischen Strom!"