Bänzli:
Eigentlich ging es bei leonforte um die CO2 Produktion, die bei der Solartechnik 40 mal höher sei als bei AKWs.
Zu dieser Aussage fehlen leider noch sämtliche Belege.
Hier habe ich Dir Belege:
Dünnschicht-Photovoltaik:
http://igitur-archive.library.uu.nl/copernicus/2006-0307-200042/98053. pdfEin Dünnschichtmodul erreicht in Spanien bei 20 Jahre Lebensdauer inzwischen einen Erntefaktor von 17 inklusiv Montage, wobei sich der Erntefaktor durch Prozessoptimierung stetig erhöht.
Der CO2-Anteil pro kWh ist abhängig von dem CO2-Gehalt des Stromnetzes.
Wenn man beispielsweise mit 50% Steinkohlenstrom (750 g_CO2/kWh) und 50% Wasserstrom (4 g_CO2/kWh) rechnet, resultiert ein
CO2-Gehalt von 22 g_CO2/kWh für Dünnschichtphotovoltaik. Und je mehr erneuerbare Energieträger ans Netz gehen, desto stärker sinkt auch der indirekte CO2-Gehalt solcher Module.
Diese flexiblen Dünnschichtmodule liefern übrigens eine Herstellergarantie von 20 Jahren. Das heisst sie haben eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren und das mit einem Kunststoffträger und nicht einmal mit einem Glasträger.
http://www.uni-solar.com/uploadedFiles/0.4.1_pvl_68_tech_data_sheet(1) .pdfAtomstrom:
http://www.oeko.de/service/gemis/files/doku/nuclear_co2paper_update200 6.pdfThe results of other international studies show higher CO2 figures: 30 to 60 g/kWhel (IEA 1994; CRIEPI 1995) up to 120 g/kWhel for 0.1-1% ore grades (van Leeuwen/Smith 2004).Gemäss den oben zitierten Studien variert der CO2-Gehalt von Atomstrom zwischen
30g/kWh bis 120g/kWh, allerdings wird der CO2-Gehalt durch neue Uran-Minen mit immer niederem Uran-Gehalt zukünftig noch steigen.
Wobei die Diskussion bezüglich CO2-Gehalt eines Stromerzeugers ohnehin wenig relevant ist. Viel wichtiger ist die Frage, welche Treibhausgas-Reduktion pro investiertem Franken erreicht werden kann, da der gleiche Franken dummerweise nicht zweimal ausgegeben werden kann - schon gar nicht im Ausland. Zudem muss berücksichtigt werden, wie schnell der investierte Franken überhaupt zu einer CO2 Reduktion führt. In beiden Fällen schneiden neue, teure Atomreaktoren von ausländischen Atomkonzernen mit langen Planungs- und Bauzeiten wesentlich schlechter ab, als beispielsweise Wärmekraftkopplungsanlagen obwohl deren CO2-Ausstoss pro generierter kWh höher ist.
www.newsweek.com/id/137501www.rmi.org/images/PDFs/Energy/E08-01_AmbioNucIllusion.pdf