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Schweiz braucht zwei neue Atomkraftwerke ...

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rlarsson
Mitglied
#371 ° Gesendet: 18.11.2009 08:56
Bünzli:
Das Problem in der Schweiz wird sein, dass viele der nach allen Kriterien geeigneten Gemeinden von Bürgerlichen Regiert werden, die noch so gerne eine Anstellung bei den Strommonopolisten nahen Firmen annehmen, was wiederum den Wille zu Alternativenergien nicht wirklich fördert.

Nun erzählst du aber einen völligen Hafenkäse. Der Kanton Neuenburg hätte politisch gesehen die besten Voraussetzungen, diesem Projekt, das Investoren hat, zum Durchbruch zu verhelfen. Aber es musste ja so kommen, dass die Öko-Windfahnen nun gegen Alternativenergien ankämpfen. Es war für mich schon im Voraus klar, dass es so enden würde. Du Deppi kannst jetzt schon versuchen den Grünen die Weste weiss zu waschen. Die Ökolügen der Grünen Partei und die Sauberfrau aus Bern sind aufgeflogen.
leonforte
Mitglied
#372 ° Gesendet: 18.11.2009 09:34
Bünzli:
Wir werden sehen, wann denn mal der erste Strom aus den Atomkraftwerken günstig auf den Markt kommt.

ob er günstig sein wird ist vom politischen willen abhängig, weil dieser die risikoeinschätzung bestimmt. atomstrom kann so gesehen sehr billig aber auch sehr teuer sein. das ist ganz abhängig vom atomideologischen standpunkt der regierung.
leonforte
Mitglied
#373 ° Gesendet: 18.11.2009 09:42
Bünzli:
Das Problem in der Schweiz wird sein, dass viele der nach allen Kriterien geeigneten Gemeinden

die fragestellung ist immer wer diese kriterien festlegt. im grunde genommen gibt es nur ein kriterium, nämlich die langfristige marktfähigkeit des am standort x produzierten stroms über die lebensdauer der anlage. ich bin nicht ganz sicher ob wir mit unseren bestenfalls eher mittelmässig geeigneten standorten in der schweiz heute überhaupt mit wind strom produzieren sollten.

ganz sicher ist es so, dass jene die nun über den standort versuchen renten zu generieren nur dazu beitragen die gestehungskosten des windstroms noch weiter zu erhöhen. bei der fragestellung windstrom ja oder nein wäre es dringendst angezeigt betriebswirtschaftliche überlegungen in den vordergrund zu stellen, statt ideologische. es gibt ein vielzahl anderer möglichkeiten strom zu produzieren und allenfalls atomstrom zu substituieren. es muss nicht ausgerechnet eine bestimmte, womöglich noch unwirtschaftliche produktionsart sein!
Bünzli
Mitglied
#374 ° Gesendet: 18.11.2009 12:40
leonforte:
die fragestellung ist immer wer diese kriterien festlegt. im grunde genommen gibt es nur ein kriterium, nämlich die langfristige marktfähigkeit des am standort x produzierten stroms über die lebensdauer der anlage

Nein und nochmals nein!
Es gibt User (zB. leo, Boll, etc.) hier im Forum die ständig fordern Themen nur eindimensional anzusehen.

Dies ist für sie natürlich eminent wichtig, da ihre Argumentation in der mehrdimensionalen, realen Welt nicht aufgeht. Damit sind sie Archetypen eines Bürgerlichen.

Und nun für die ganz dummen. robi aufpassen!

Auch wenn der Wind gut weht, der Gemeinderat grün ist, der Investor genügen Geld hat, alle Bürger dafür sind, darf man trotzdem in einem Naturschutzgebiet bauen, das im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung ist.

«Das eidgenössische Natur- und Heimatschutzgesetz verlangt die ungeschmälerte Erhaltung der BLN-Gebiete»

Aber für Geld verkaufe Bürgerliche alles.
leonforte
Mitglied
#375 ° Gesendet: 18.11.2009 13:59
Bünzli:
Nein und nochmals nein!
Es gibt User (zB. leo, Boll, etc.) hier im Forum die ständig fordern Themen nur eindimensional anzusehen.

Dies ist für sie natürlich eminent wichtig, da ihre Argumentation in der mehrdimensionalen, realen Welt nicht aufgeht. Damit sind sie Archetypen eines Bürgerlichen.

ich habe nie etwas anderes behauptet als bürgerlich zu sein ....... :-))

meine feststellung ist einfach, dass die wirtschaftlichkeit im sinne der marktfähigkeit das wesentliche entscheidkriterium sein muss. es macht nämlich mehrdimensional keinen sinn die landschaft mit windrädchen zu verschandeln, wenn diese wirtschaftlich betrachtet keinen sinn machen, beziehungsweise nur mit subventionen an grundeigentümer und betreiber strom produzieren können. diese sicht scheint mir in deinem sinne mehrdimensionaler zu sein, als jene die das ganze auf die frage reduziert, ist der strom sauber produziert ....... das greift dann hinsichtlich einer umfassenden fragestellung schon ein wenig zu kurz. ..... :-))
rlarsson
Mitglied
#376 ° Gesendet: 18.11.2009 14:03
Bünzli:
«Das eidgenössische Natur- und Heimatschutzgesetz verlangt die ungeschmälerte Erhaltung der BLN-Gebiete»

Wenn den Grünen die Windrädchen wirklich am Herzen lägen, dann hätte man im linken Kanton Neuenburg längstens eine politische Lösung gefunden für einen alternativen Standort. Ist ja wohl kaum der ganze Kanton BLN-Gebiet. Oberdeppi, streng dein Hirn endlich an! SP, PdA und Grüne hätten in Neuenburg eine satte Mehrheit und könnten die Bürgerlichen kalt abduschen. Also, das Teuscher-Bänzli-Gewäsche ist dummes Zeugs und völlig unglaubwürdig.

Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/key/kan tonale_parlemente/mandatsverteilung.Document.69579.xls
Bünzli
Mitglied
#377 ° Gesendet: 18.11.2009 14:31
leonforte:
ich habe nie etwas anderes behauptet als bürgerlich zu sein ....... :-))

Ich habe nie behauptet, du hättest behauptet kein Bürgerlicher zu sein.
Du bestätigst also, dass bürgerliche Politik eindimensionales Denken als Grundlage hat.
leonforte:
meine feststellung ist einfach, dass die wirtschaftlichkeit im sinne der marktfähigkeit das wesentliche entscheidkriterium sein muss. es macht nämlich mehrdimensional keinen sinn die landschaft mit windrädchen zu verschandeln, wenn diese wirtschaftlich betrachtet keinen sinn machen, beziehungsweise nur mit subventionen an grundeigentümer und betreiber strom produzieren können.

Und gleich nochmals.
Es macht aber scheinbar für dich Sinn, die Landschaft mit zB. mehreren AKWs zu verschandeln, weil sie kurzfristig mehr Geld in die Taschen der Aktionäre spühlen.
Dank dem eindimensionalen bürgerlichen Denken muss man die mittel- und langfristigen Kosten, die ökologischen und gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung nicht beachten.
So gesehen geht dein Argumentatorium natürlich auf. Man muss sich halt bloss strikt an deine Theorie halten auch, wenn sich nichts mit der Realität zu tun hat und sich in dieser als ökonomischen Selbstmord erweist.


rlarsson:
Wenn den Grünen die Windrädchen wirklich am Herzen lägen, dann hätte man im linken Kanton Neuenburg längstens eine politische Lösung gefunden für einen alternativen Standort.

Tut mir leid! Ich muss es nochmals sagen. du begreifst wirklich nichts.
Es ist nicht linksgrüne Politik die eigenen Prinzipien für ein paar Rappen einfach so wegzuwischen.
Besonders deine SVP steht dafür gerne mal die eigenen Prinzipien, die Verfassung, die Menchenrechte usw. zu übergehen zu versuchen/wollen, wenn sie sich davon einen Vorteil verspricht.

Linksgrüne Politik ist ehrliche Politik und steht zu ihrem Wort, der Verfassung und den rechtsstaatlichen Prinzipien. da wird nicht mal eben schnell das Naturschutzgesetzt umgangen, weil man gerne Windräder bauen würde.
leonforte
Mitglied
#378 ° Gesendet: 18.11.2009 15:52
Bünzli:
Es macht aber scheinbar für dich Sinn, die Landschaft mit zB. mehreren AKWs zu verschandeln, weil sie kurzfristig mehr Geld in die Taschen der Aktionäre spühlen.

nur wenn sie, wie es nach den heute gültigen marktbedingungen möglich, wirtschaftlich sinn macht. was nicht bedeutet, dass man aufgrund einer risikoabschätzung zu anderen schlüssen kommen kann.

meine aussage hinsichtlich der windkraft ist einfach, dass sie an den uns in der schweiz möglichen standorten wahrscheinlich auf absehbare zeit nicht wirtschaftlich betrieben werden kann und es daher auch keinen sinn macht akw strom mit windstrom aus der schweiz zu substituieren. erstens einmal ist der preis dafür zu hoch und zweitens verschandeln wir auch noch unsere umwelt. es dürfte wirtschaftlich interessanter sein, andere stromproduktionsarten auszubauen. ich beurteile die technolgische entwicklungsfähigkeit anderer produktionsarten als vorteilhafter ein. dazu gehört übrigens solartechnologie. die windkraft wird in unserem land immer eine randexistenz haben und es macht aus ökonomischen und ökologischen gründen keinen sinn sie mit hohen kosten auszubauen und dann auf stromkapazitäten zu sitzen, die nicht rentieren, beziehungsweise derartige viel kosten, dass ein betrieb nur mit subventionen möglich ist!
Bünzli
Mitglied
#379 ° Gesendet: 18.11.2009 19:08
leonforte:
meine aussage hinsichtlich der windkraft ist einfach, dass sie an den uns in der schweiz möglichen standorten wahrscheinlich auf absehbare zeit nicht wirtschaftlich ...

Du bist nicht nur in deiner Eindimensionalität gefangen, sondern auch noch in einer Endlosschleife.
leonforte
Mitglied
#380 ° Gesendet: 18.11.2009 19:35
Bünzli:
Du bist nicht nur in deiner Eindimensionalität gefangen, sondern auch noch in einer Endlosschleife.

dann erklär mir doch bitte mal, was an der windkraft in der schweiz für vorteile sein sollen, wenn sie sich wirtschaftlich nicht rechnet, relativ laut ist und die landschaft verschandelt wird.

ich habe damit nicht einmal gesagt, dass andere alternativen nicht möglich sind. ich sage nur, dass aus ökologischen und ökonomischen gründen die windkraft in der schweiz eine randerscheinung bleiben wird. mit eindimensionalem denken hat das nichts zu tun, sondern mit einer umfassenden kosten - nutzen analyse, die sehr wohl auch ökologische aspekte umfasst.

es wäre nun an der zeit, dass du hier aufzeigst, warum windkraft für die schweiz die zukunft sein soll. das argument, dass sie sauber ist, kenne ich, aber das ist dann auch schon das einzige was für sie spricht (immer in der schweiz).
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