agathon:
Nachdem BR Merz ein weiteres Mal die Unkollegialität im Bundesrat unter Beweis gestellt hat und seinen Rücktrittstermin absichtlich vor denjenigen Leuenbergers gesetzt hat, obwohl er ihn später angekündigte - hat BR Leuenberger die Sache nun gerade gebogen und seinen Rücktritt nachträglich ebenfalls auf den Termin von Merz gelegt.
Da soll noch einer sagen, die SP sei eine Trötzel-Partei. Im Gegenteil: Leuenberger beweist auch bis zum Schluss seiner Amtszeit staatspolitische Verantwortung.
Staatspolitische Verantwortung? Dass ich nicht lache! Komm hör doch mit dem Sandkastenspiel endlich auf! Es reicht völlig, wenn Ursula Wyss (Fraktionspräsidentin SP) die nächsten Monate bis zu den Wahlen 2011 wieder einen auf Sandkasten machen wird. Wäre dein Moritz ein guter Kollege und würde er das Kollegialitätsprinzip auch so leben, wie er es sollte, dann hätten die Terminsetzung auf ein Datum hin geklappt. Er hat sein Schreiben im Gegensatz zu Merz NICHT abgeschickt und setzt sich nun mit seinem von der SP gesegneten und balsamierten Bückling als Liebling-National in Szene.
Moritz Leuenberger will noch an den Klimagipfel nach Mexiko reisen. Er hat diese Voraussetzung selber bei der Ankündigung seines Rücktritts öffentlich kommuniziert. Sehrwahrscheinlich wird ein erpresstes Parlament ihm dies nun als Alt Bundesrat sogar noch ermöglichen. Das verkommt dann natürlich zur totalen Lachnummer. Aber das ist ja auch völlig egal, denn längstens weiss man nicht mehr was und wer in Bern regiert.
Auch der Gottharddurchstich der NEAT im Oktober und die medialen Kameras die sein Cüpli-Lächeln und seine langweilige Rede um den Globus senden sollen sind ihm wichtig. Hat er auch öffentlich bestätigt. Er wird natürlich dabei sein.
Hauptsache, die Spielchen und Taktierereien scheinen dir persönlich zu gefallen.