leonforte:
pensionskassengeld sozusagen als eine art eigenkapital ins haus stecken. kann man den hypothekarzins nicht mehr bezahlen und muss das haus verkaufen - meist mit verlust, dann ist das eigenkapital futsch (wird von der hypothek gefressen) und ein haus hat man auch nicht mehr .... sprich der totalverlust ist realität. darum darf man ja nie das ganze kapital aus der pensionskasse nehmen.
Jein. In einem Punkt hast Du natürlich recht: Wenn Du nebst dem Haus nichts mehr hast, bist Du nur mit der AHV alleine schon mal ziemlich arm dran. Musst Du es dann noch mit Verlust verkaufen, hast Du gar nichts mehr. So die Theorie.
Allerdings kann mir auch niemand wirklich garantieren, dass aus meinem Pensionskassenkapital dereinst mal eine schöne, lukrative Rente wird. Sicher ist nur, dass die Versicherer ziemlich viel von der Rendite abzügeln, und dass ich dereinst wohl *irgendeine Rente* dafür kriegen werde.
Mein Rezept deswegen:
- ca. die Hälfte der PK ins Haus stecken, andere Hälfte "normal" bei der PK lassen
- Haus wertstabil und kostenarm (eigene Energie erzeugen, gute Dämmung, hochwertige solide Ausführung usw.) bauen, und von den extrem niedrigen Zinsen profitieren
- parallel privat eine Säule 3b aufbauen
=> alles in allem einfach möglichst gut diversifizieren, nicht alles auf eine Karte setzen. Und nebenbei der Finanzindustrie möglichst wenig von der Rendite abtreten ;-)
g.