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Pensionskassen - Senkung Umwandlungssatz - Klientelismus und Rentenklau

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Zocker
Mitglied
#21 ° Gesendet: 26.01.2010 11:12
Eigentlich hätte ich nichts gegen die Pensionskassen wenn jeder Bürger sie frei wählen könnte, bzw. seine Pensionskasse auch selbst auf einem Sperkonto (mit sicheren Papieren) selbst anlegen könnte. Damit wäre der freie Wettbewerb gesichert und alle Pensionskassen, die das Geld schlecht verwalten sind es sofort los. Kein Politiker müsste sich um den Mindestzinssatz oder den Umwandlungssatz kümmern und kein Politiker könnte aus Dummheit oder Eigeninteressen die Gewinne versickern lassen und anschliessend die Renten kürzen.

Zurzeit leidet die Schweiz unter dem so hoch gelobten Bankgeheimnis, eingebrockt von den Banken. Ebenso leidet die Schweizer Bevölkerung unter der Versicherungsindustrie, die vor Jahren das Zwangssparen eingeführt hat und sich an diesen Spargeldern bereichert. Mia. sind von dieser Industrie den Leuten geklaut worden und immer war alles legal und vom Gesetz abgesegnet. Und wer hat diese Gesetzgeber gewählt? Diese Erkenntnis ist schmerzlich.
Oldie-48
Mitglied
#22 ° Gesendet: 26.01.2010 16:54
Pia:
vielleicht solltest du wohlstandsverwahrlostes Schweizer-IV-Bubi deinen "Mund" nicht all zu sehr aus dem Fenster hängen -- auch nicht vermeintlich anonym in einem Forum.-

Pia:
Tragisch, dass sich so vermeintliche IV-Genies wie safado oder Oldie-48 für die Elite dieses Landes halten, aber letztendlich nicht viel zu sagen wussten, das wirklich interessant wäre.-

Und Du solltest ebenfalls aufpassen was Du schreibst werte Pia, ich habe 28 Jahre gearbeitet bevor ich invalid wurde und seither (2002) über 700 Bewerbungen für einen Teilzeitjob geschrieben, leider bisher ohne Erfolg.

Für Deinen Frust sowie Islamliebe kann ich nichts und ich habe Dir schon andernorts geschrieben dass Du zuerst lesen sollst bevor Du etwas schreibst.

Du lieferst den Beweis dass Du dies nicht tust dafür umsolieber mit netten Ausdrücken um Dich wirfst da Du keine Argumente mehr hast.
Loser
Mitglied
#23 ° Gesendet: 26.01.2010 21:08
Oldie-48:
überhöhte Renten" dass Lieblingswortspiel der SVP um alle Renten zu drücken und zwar wie von Blocher gefordert unter das Existenzminimum, dass ist das Ziel dieser Partei.

Die SVP wird den Rentnern nie ins Portemonnaie greifen, schliesslich geniessen die ja nur ihren Lebensabend ;-) Lieber bezahlt der schlecht verdienende Gleisarbeiter 100 Stutz mehr, als das die SVP zulässt, dass den Rentnern der gleiche Betrag abgezogen wird. Auch solchen nicht, die aus allen drei Säulen Geld erhalten. Was leonforte angesprochen hat, war vor ein paar Jahren Thema in einer 10 vor10 Sendung, mit dem Beispiel wie ich es erwähnt habe.
Oldie-48
Mitglied
#24 ° Gesendet: 26.01.2010 22:43 ° Bearbeitet von: Oldie-48
Loser:
Die SVP wird den Rentnern nie ins Portemonnaie greifen, schliesslich geniessen die ja nur ihren Lebensabend ;-)

ach ja ?

ich verlinke ab jetzt so, nicht dass es wieder heisst ich mache Reklame :

http://www.udc.ch/g3.cms/s_page/78200/s_name/pressekonferenzdetail/s_e lement/117790/newsID/1255/news_newsContractor_year/2006/searchkey/Mind estumwandlungssatzes
Hexxe
Mitglied
#25 ° Gesendet: 27.01.2010 15:07
Oldie-48:
Pia:
Tragisch, dass sich so vermeintliche IV-Genies wie safado oder Oldie-48 für die Elite dieses Landes halten, aber letztendlich nicht viel zu sagen wussten, das wirklich interessant wäre.-

Tragisch ist eigentlich nur, dass das bieler Tagblättli, sich immer wieder erlaubt, behinderte Menschen die sie ja nicht einmal persönlich kennt zu beleidigen und Unwahrheiten über sie zu verbreiten.

@Oldie lass Dich nicht unterkriegen und hör bitte auf Dich rechtfertigen, denn das ist m.E. absolut nicht nötig. Bei solchen Dünnpfiff denke ich mir immer, die schneiden mir ja kein Stück Brot ab, also sollen sie auch ihre ungebildete Klappe halten.
leonforte
Mitglied
#26 ° Gesendet: 27.01.2010 20:15
Zocker:
Die Pensionskassen schöpfen im Jahr ca. 4 Mia. ab, indem sie pro Versichertem 700 Fr. Verwaltungskosten verrechnen.

vielleicht ist die zahl zu tief. andernseits wieviel kostet die ahv, 65.- pro nase. das sieht nach furchtbar wenig aus. aber wenn man bedenkt, dass bei etwa 25 mia guthaben und 5 mio nasen der verwaltungsaufwand auch da so berechnet doch über 1% liegt, würde ich sagen, dass die pensionskassen den vergleich vermutlich nicht zu scheuen brauchen!

daher würde mich der wert des pensionskassenportfolios als ganzes und die anzahl der verwalteten konten interessieren. erst dann können die 700 oder 770.- in die relation gestellt werden.

alles andere offenbart die betreffenden poster nur als finanzhirnlis! man liefere also bitte die zahlen nach!
leonforte
Mitglied
#27 ° Gesendet: 27.01.2010 20:26
Zocker:
Ebenso leidet die Schweizer Bevölkerung unter der Versicherungsindustrie, die vor Jahren das Zwangssparen eingeführt hat und sich an diesen Spargeldern bereichert. Mia. sind von dieser Industrie den Leuten geklaut worden und immer war alles legal und vom Gesetz abgesegnet. Und wer hat diese Gesetzgeber gewählt? Diese Erkenntnis ist schmerzlich.

genau. es ist auch eine schmerzliche erkenntnis, dass der rentenklau eigentlich gar nie stattgefunden hat. denn in den 80iger und 90iger jahren haben die pensionskassen mit den überschüssen fleissig die renten aufgeblasen, die sie dann in den schlechteren jahren nicht mehr voll finanzieren konnten. die ganze 2. säule ist zu einer riesigen umverteilungsmaschine umfunktioniert worden. da wird fleissig von jenen die arbeiten geld zu jenen transferiert die renten beziehen. man wagt das nicht offen zu thematisieren, aber alle die leistungsprimat mässig verrentet wurdne leben zum teil auf die kosten der anderen.
Zocker
Mitglied
#28 ° Gesendet: 27.01.2010 21:47
leonforte

Die Pensionskassen verrechnen im Durchschnitt für jeden verwalteten Versicherten 770 Fr. (Aussage in DRS1 Hr. Stram). Das ergibt in Summe ca. die 4 Mia.

Dass du als Sozialbeamter die guten Pensionskassen verteidigst ist einsichtig. Hat doch ein Beamter ausser einem lockeren Job nur noch eine gute Pension als Lebensinhalt.
Übrigens mich betrift die Pensionskassenabzockerei nicht. Ich zocke mein Geld selbst ab.

Vor einigen Jahren hat das Parlament nach einer Untersuchung festgestellt, dass die Pensionsversicherer den Versicherten 5 Mia. an Gewinnen abgezweigt haben. Es war nicht nachvollziehbar, wohin die Gelder geflossen sind. Daraufhin hat das Parlament genauere Definitionen festgelegt, wie die Überschüsse an die Versicherten zu verteilen sind.

Falls du einmal in deinem Leben einen Chart eines Aktienindex gesehen hast, so sollte dir klar sein, dass im Durchschnitt über Jahrzehnte gerechnet mit Aktien 5 bis 10 % Gewinn pro Jahr resultieren. Dass die Versicherungen den Mindestzinssatz über Jahrzehnte nicht erwirtschaften können, ist ein Märchen. Dass du das Märchen glauben willst, ist dir natürlich freigestellt.
leonforte
Mitglied
#29 ° Gesendet: 30.01.2010 13:55
Zocker:
Die Pensionskassen verrechnen im Durchschnitt für jeden verwalteten Versicherten 770 Fr. (Aussage in DRS1 Hr. Stram). Das ergibt in Summe ca. die 4 Mia.

wie gesagt ich bezweifle die summe nicht. nur was heisst das nun. 4 mia von 400 mia sind 1% von 800 Mia wären es ein halbes %. die kosten ohne den bezug zum gesamten verwalteten vermögen würden eine aussage ermöglichen ob die 770.- viel oder wenig sind. alles andere ist das gebrabbel von kleinhirnen .........

es gibt die aussage, dass die ahv 61.- verwaltungskosten pro nase erzeugt. die verwaltet aber auch nur 5000.- pro nase, was dann ungefähr zu 1.3% verwaltungskosten führen würde. rechnet man das auf die 770.- der pensionskassenverwaltungskosten um. würde dies bedeuten, dass die versicherten im durchschnitt ein pensionskassenvermögen von knapp 60'000.- hätten.

die kosten der 4 mia sind also zwingend in bezug zum verwaltenden vermögen zu setzen, ansonsten ist eine seriöse beurteilung der verwaltungskosten nicht möglich und wir haben es mit einem reinen scheinargument zu tun.

persönlich, und das ist nun wirklich eine einschätzung, habe ich das gefühl, dass das umlagesystem der ahv höhere kosten verursacht. sprich die 4 mia der pensionskassen dürften verglichen mit der ahv günstig sein. entsprechende daten fehlen mir aber ebenso wie denjenigen die behaupten es wäre umgekehrt.
leonforte
Mitglied
#30 ° Gesendet: 30.01.2010 13:57
Zocker:
Falls du einmal in deinem Leben einen Chart eines Aktienindex gesehen hast, so sollte dir klar sein, dass im Durchschnitt über Jahrzehnte gerechnet mit Aktien 5 bis 10 % Gewinn pro Jahr resultieren. Dass die Versicherungen den Mindestzinssatz über Jahrzehnte nicht erwirtschaften können, ist ein Märchen. Dass du das Märchen glauben willst, ist dir natürlich freigestellt.

das ist durchaus richtig. falls du die abschlussberichte verschiedener pensionskassen insbesondere jene der sp geführten berner lehrerpensionskasse in den letzen 15 jahren verfolgt hast, wirst du feststellen, dass jene die sehr stark in aktien investiert haben, heute meist eine massive unterdeckung haben.......
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