gumbyman:
damit sind wir wenigstens sicher, unser Optimum rauszuholen und flexibel zu bleiben
auch bei dieser lösung gilt es die risiken zu bedenken. so eine absolut tolle lösung ist die sache nämlich nicht. zwar kann man davon ausgehen, dass auch immobilien langfristig einen wertzuwachs haben, dieser ist jedoch vom kaufzeitpunkt abhängig. es dürfte einige immobilien geben, die jetzt in der hochpreisphase gekauft wurden, die nie einen wirklichen wertzuwachs haben werden - damit ist man dann wieder beim 0% zuwachs des eingesetzten kapitals.
der zweite noch heiklere punkt, den die wenigsten, die solch ein "anlagevehikel" wählen, bedenken, ist die tatsache, dass nach ca. 25 jahren amortisationen fällig werden, sprich der wert des immobiliums erhält sich nur, wenn regelmässig die eine oder andere ersatzinvestition durchgeführt wird.
in dieser lösung dürfte ein worst case deshalb nicht ganz aus den augen verloren gehen. es ist denkbar, dass zum zeitpunkt des rentenantritts sich das gebäude in einem relativ schlechten zustand befindet, sprich beispielsweise eine heizungs- oder dachsanierung fällig ist. da hausbesitzer sich selten auf ihr eigenkapital eine rendite bezahlen ist diese im haus gebunden - vorhanden ist sie natürlich nur wenn ein wertzuwachs aufgrund von standort/situation gegeben ist - sie kann also nicht für die finanzierung verwendet werden, sprich es lässt sich die hypothek erhöhen - das ist aber nur mit einem angemessenen einkommen möglich. dieses ist aber aufgrund der bindung des kapitals im haus eh meist kleiner als der durchschnitt ..... also bleibt der gang aufs sozialamt wahrscheinlich. ich warne bewusst ein bisschen vor dieser lösung, da sie von den meisten fröhlich in unkenntnis des eingegangenen risikos gewählt wird. die rendite der pensionskasse ist in fast allen fällen besser als eine lösung eigenkapital in einem immobilium .......