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Pensionskassen - Senkung Umwandlungssatz - Klientelismus und Rentenklau

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Oldie-48
Mitglied
#11 ° Gesendet: 21.01.2010 20:05 ° Bearbeitet von: Oldie-48
in Basel ist man schon viel weiter.

Die Milliarden welche verlocht wurden in der staatlichen PK müssen die aktiven sowie passiven Versicherten und die Arbeitnehmer übernehmen und zurück zahlen..

Die Rentenbeziehenden tragen solidarisch gemäss ihrem Anteil am Deckungskapital zur Sanierung der PKBS bei. Sie erhalten unter den Modellannahmen während ca.19 Jahren keinen Teuerungsausgleich, eine nominale Rentenkürzung steht aber nicht zur Diskussion.
Die Grundrente sowie die bisher erhaltenen Teuerungsanpassungen bleiben weiterhin garantiert.


Link :

Sanierung

mit der Senkung des US sollen die Renten der PK noch weiter gesenkt werden.
gumbyman
Mitglied
#12 ° Gesendet: 21.01.2010 23:39
In diesem Zusammenhang ist eigentlich nur ein Betrag relevant: 25 Fr. Verwaltungskosten pro Jahr pro Versicherter (AHV) gegenüber 700 Fr. pro Jahr pro Versicherter (PK). Das ist Kohle die einfach von den Versicherern abgeschöpft wird und den Versicherten fehlt.

Darum: Den Multi-Privat-Pensionskässeli-Leerlauf abschaffen, und das Geld nach einem festgelegten Verteilschlüssel anlegen, mit ultraschlanker Verwaltung. Da kommt auch nichts Schlechteres dabei raus, als wenn die hochbezahlten Herren Kassen-Manager eine Performance erwirtschaften, die im Bereich eines simplen Sparbüchleins liegen - und regelmässig auch noch Totalausfälle und Deckungslücken produzieren.

g.
Zocker
Mitglied
#13 ° Gesendet: 25.01.2010 17:16
Die Pensionskassen schöpfen im Jahr ca. 4 Mia. ab, indem sie pro Versichertem 700 Fr. Verwaltungskosten verrechnen.

Wie lange lässt sich der Schweizer diese Abzockerei noch gefallen, oder wie blöd ist der Schweizer denn eigentlich.
Jedes Jahr ziehen die Pensionskassen Mia. ab, zusätzlich verschwinden ab und an noch 5 Mia. wie in den 90er Jahren und niemand weiss wohin. Und dann erklärt man den Prämienzahlern, dass die geforderte Rendite nicht erreicht wird und der Umwandlungssatz gesenkt werden soll.

Wer das glaubt, dem geschieht es recht, wenn er geschröpft wird, der schreit förmlich danach.
razzar
Mitglied
#14 ° Gesendet: 25.01.2010 17:28
Zocker:
Wer das glaubt, dem geschieht es recht, wenn er geschröpft wird, der schreit förmlich danach.

Angenommen niemand glaubt das. Was kann man in rettender Geschwindigkeit tun ausser Termin für Revolution aushandeln? ;)
Zocker
Mitglied
#15 ° Gesendet: 25.01.2010 20:32
razzar:
Angenommen niemand glaubt das. Was kann man in rettender Geschwindigkeit tun ausser Termin für Revolution aushandeln?

Das Erste ist, man lehnt die Senkung des Umwandlungssatzes an der Urne ab.

Das Zweite (wichtiger) ist, man ist in Zukunft sehr skeptisch wenn irgend ein Politiker behauptet, man könne sich etwas nicht leisten. Meistens heisst es, man will es sich nicht leisten und man muss dann herausfinden wer es sich warum nicht leisten will.

Als Drittes wählt man keine Politiker die irgendwelche finanzielle Sonderinteressen vertreten. Das bei jedem Politiker herauszufinden ist nicht immer leicht. Jedoch sich einfach immer über den Tisch ziehen zu lassen ist auch nicht angenehm.

Als Wähler hat man nicht nur die Wahl, sondern auch den Job, heute zu verhindern, dass ich nicht morgen im Kollektiv von den Politikern über den Tisch gezogen werde.

Alle Politiker, die mit Banken oder Versicherungen irgendwie verbandelt sind, sind eigentlich nicht wählbar. Sie betrügen uns schon seit Jahren.
leonforte
Mitglied
#16 ° Gesendet: 25.01.2010 21:18
Oldie-48:
Die Milliarden welche verlocht wurden in der staatlichen PK müssen die aktiven sowie passiven Versicherten und die Arbeitnehmer übernehmen und zurück zahlen..

Die Rentenbeziehenden tragen solidarisch gemäss ihrem Anteil am Deckungskapital zur Sanierung der PKBS bei. Sie erhalten unter den Modellannahmen während ca.19 Jahren keinen Teuerungsausgleich, eine nominale Rentenkürzung steht aber nicht zur Diskussion.
Die Grundrente sowie die bisher erhaltenen Teuerungsanpassungen bleiben weiterhin garantiert.

erstaunlich was da alles unter der verhinderung des rentenklaus herumläuft. nehmen wir einmal an, was da oben geschrieben steht würde stimmen. dann hätte also die staatliche pk, wahrscheinlich ist jene des kantons gemeint, eine massive unterdeckung. nun müssen für diese unterdeckung alle aufkommen, die rentner und die versicherten. ..... staatlich, heisst das nicht, dass alles besser sein müsste???

man siehe sich mal die publica an, oder die kassen der sbb und der öffentlichen bahnen, die sind alle am arsch. aber nicht wegen überhöhter administrationsgebühren, sondern weil massives missmanagement durch die politik stattgefunden hat. hauptschuldiger bei der publica ist der bei linken so beliebte bundesrat stich, der in einer unbeschreiblichen inkompetenz diese kasse fast in den ruin fahren liess, bis ihn eine puk stoppte! oder die sbb, deren soziverwaltungsrat während jahren zu goldenen bedingungen frühpensionierungen zu lasten der pk durchführen liess. der übergang vom leistungsprimat zum beitragsprimat wurde gezielt verschleppt. der effektist, dass heute arbeitnehmer pensionierte massiv subventionieren müssen, da deren überhöhte renten aufgrund "sozialer" gerechtigkeit nicht angepasst werden dürfen.

die wahrheit am rentenklau ist, dass jene die am lautestens schreien, politisch dafür verantwortlich sind, dass die staatlichen pensionskassen am arsch sind. der umwandlungssatz ist nicht von der politik bestimmbar und alle die glauben, dass sie irgendetwas bei der nächsten abstimmung festlegen können, glauben buchstäblich an den weihnachtsmann. liegt der satz nämlich zuhoch, werden einfach die überobligatorsichen leistungen abgesenkt ........ und damit wäre endgültig klar, dass es sich buchstäblich um eine schaumschlägerei handelt!
Oldie-48
Mitglied
#17 ° Gesendet: 26.01.2010 00:40
leonforte:
dass heute arbeitnehmer pensionierte massiv subventionieren müssen, da deren überhöhte renten aufgrund "sozialer" gerechtigkeit nicht angepasst werden dürfen.

"überhöhte Renten" dass Lieblingswortspiel der SVP um alle Renten zu drücken und zwar wie von Blocher gefordert unter das Existenzminimum, dass ist das Ziel dieser Partei.

aber die Versicherten verantwortlich zu machen, wie es Leonforte tut, für die Unterdeckung ist schon hanebüchen.

die Anlage"spezialisten" haben die Löcher verursacht durch Fehlspekulationen an den Börsen die Versicherten dürfen es jetzt durch Leistungskürzungen zurück zahlen, 19 Jahre lang.
Pia
Mitglied
#18 ° Gesendet: 26.01.2010 01:37
Oldie-48:
(...)

Kenne nun mal zu viele Leute, die in Kleinbasel schon wohnten und arbeiteten -- vielleicht solltest du wohlstandsverwahrlostes Schweizer-IV-Bubi deinen "Mund" nicht all zu sehr aus dem Fenster hängen -- auch nicht vermeintlich anonym in einem Forum.-
Pia
Mitglied
#19 ° Gesendet: 26.01.2010 01:42
Tragisch, dass sich so vermeintliche IV-Genies wie safado oder Oldie-48 für die Elite dieses Landes halten, aber letztendlich nicht viel zu sagen wussten, das wirklich interessant wäre.-
felixkohl
Mitglied
#20 ° Gesendet: 26.01.2010 02:00 ° Bearbeitet von: felixkohl
Als Drittes wählt man keine Politiker die irgendwelche finanzielle Sonderinteressen vertreten.

yep!

Hier kann man schon ein bisschen was erfahren... Detailiiertere Infos dauern länger.

http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/nationalrat/sitzordnung/Se iten/default.aspx


p.s.1
Im anfangs zitierten TV-Duell hält R.Strahm gleich fest, dass seine Kontrahentin Christa Markwalder (FDP Bern) ebenfalls Interessevertreterin ist (Zürich Financial Services).

p.s. 2
Die jährlichen Verwaltungskosten betragen nicht 700 sondern 770 CHF.
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