AdiB:
Wenn die zweitgrösste Religionsgemeinschaft der Schweiz ihre Gotteshäuser mit repräsentativen Symbolen schmücken will, soll das doch ihre Sache sein, da braucht sich niemand einzumischen
Wenn die repräsentativen Symbole mit den westlichen Werten unserer Gesellschaft übereinstimmen würde, dann wäre mir das egal. Die Minaretten verkörpern aber ein Symbol des Extremismus innerhalb des Islams. Und dies ist nicht vereinbar mit unseren gesellschaftlichen Werten. Und dieser "schleichenden Islamisierung" hat man nun den Riegel geschoben; bis hierhin und nicht weiter!
Fokussiert sich nun der extreme Islamimus in die Stätten, wo schon Minaretten stehen, dann müssten diese konsequenterweise abgerissen werden.
Bünzli:
Das heisst ja nichts anderes als, dass jeder Christ, der eine Kirche besucht oder einer Kirchgemeinde angehört, deren Gotteshaus ein Turm besitzt, ein fundamentalistischer, missionierender Kreuzritter ist, der nur auf den Befehl zum Massenmord wartet.
Das Christentum in heutigen Zeitalter ist nicht mehr politisch motiviert und hat in Bezug auf die Bauten lediglich Kulturcharakter. Bei den Minaretten ist dies ganz anders. Da hinkt eben die Zeit hinterher und Politik und Relegion ist eins. Die Aussagen vom türkischen Ministerpräsidenten bestätigen dies ja genau.
Aber das Thema ist ja tatsächlich gegessen und ich gehe davon aus, dass die Rechtsstaatler nun unsere Verfassung nicht verhöhnen. Das steht ja jetzt als Grundsatz drin: Der Bau von Minaretten ist verboten, BASTA.
N.