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Die SP verliert und verliert

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seabream
Mitglied
#21 ° Gesendet: 09.03.2009 19:23 ° Bearbeitet von: seabream
Behemoth:
Soso, judassisch? aha.

Bitte doch noch den NZZ-Artikel.

HIER
Doppelspiel der SP im Steuerstreit

Öffentlich protestierten SP-Politiker gegen Drohungen der EU im Steuerdossier. Dabei prangert die SP selber seit über einem Jahr in Brüssel die Schweizer Steuerpraktiken an.
http://www.nzz.ch/2007/02/18/il/articleEXLUN.html

oder HIER

http://static.twoday.net/slo/files/Artikel-der-NZZ-am-Sonntag-zur-Paus chalbesteuerung.pdf

Solche Verräter gehören abgewählt. Langsam merkt dies das Volk und handelt. Und das ist gut so.
safado
Mitglied
#22 ° Gesendet: 09.03.2009 19:42 ° Bearbeitet von: safado
Antwort auf #17 erwünscht. Von mir erwartet man Antworten. Ich gebe sie. Verlange aber Gegenrecht!

@seabream

Einige aus der rechten Seite haben recht. Aber letztendlich, auch von seiten der SVP und Konsorten wird nur der Unterdurchschnitt ins Parlament gewählt. Beweis: Keine Ueberzeugende Haltung in Sachen UBS/Steuerstreit/Bankgeheimnis. Wo sind unsere Goldreserven? Nach wie vor in den USA. Wo ist die Ueberzeugung, dass alle (Parteien) an einem Strang reissen? Am Arsch hinten (gilt auch für die linken Parteien). Ich könnte jetzt mit Beispielen alle PCs von Sandro füllen. Stell Dir mal vor, Typen wie z.B. mich würden mal mit Steinbrück, Ferckel oder Holder zusammentreffen!!! Was glaubst Du, was dann passiert?
AdiB
Mitglied
#23 ° Gesendet: 09.03.2009 19:56
seabream:
Öffentlich protestierten SP-Politiker gegen Drohungen der EU im Steuerdossier. Dabei prangert die SP selber seit über einem Jahr in Brüssel die Schweizer Steuerpraktiken an.

Die SP verlangt seit Jahren die Abschaffung der Unterscheidung Steuerhinterziehung/Steuerbetrug, um den Missbrauch zu bekämpfen.
Das BG für ehrliche Bürger verteidigt die SP jedoch genauso wie alle anderen Parteien. Nur scheint das noch niemand von den Bürgerlichen gemerkt zu haben, insbesondere Herr Darbellay nicht...
safado
Mitglied
#24 ° Gesendet: 09.03.2009 20:26
Eine kurze Info über das Bankgeheimnis und Steuerdelikten (mit weitergehenden Link).
http://www.efd.admin.ch/dokumentation/zahlen/00579/00607/00621/index.h tml?lang=de

Uebrigens ist in Google reichhaltiges Material über das (int.) Steuerrecht und den Steuerstreit so wie das Bankgeheimnis zu finden. Interessant ist auch die Haltung Oesterreichs in dieser Frage.

Das Bankgesetz (BankG) wurde übrigens in den vergangenen Jahren stark geändert.
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c952_0.html
seabream
Mitglied
#25 ° Gesendet: 09.03.2009 20:48
AdiB:
Die SP verlangt seit Jahren die Abschaffung der Unterscheidung Steuerhinterziehung/Steuerbetrug

Du liest offenbar den NZZ Artikel gar nicht richtig.

Die Adressaten dieser Botschaft waren die Genossen in ganz Europa: Am 1. Dezember 2005 unterbreitete Manz das Papier dem sogenannten Lissabon- Netzwerk, einem Ausschuss der Partei der Europäischen Sozialisten (PES). In diesem Kreis plädierte die SP dafür, dass die PES als Dachorganisation der Sozialisten und Sozialdemokraten Europas den Kampf gegen die Steuerkonkurrenz auf die Agenda setze. Dieses Lobbying der SP für eine europaweite Steuerharmonisierung widerspricht den geharnischten Reaktionen von Wyss und Fässler auf den Vorstoss der EU-Kommission von dieser Woche. Mit diesem Widerspruch konfrontiert, heisst es in der Parteileitung, weder Fässlers Interview noch Leutenegger Oberholzers Aussagen entsprächen vollumfänglich der SP-Position; die gültige Parteimeinung sei dargelegt in einer Pressemitteilung vom Dienstag. In dieser Mitteilung wird die Frage, ob der Druck der EU nun willkommen sei (Position Leutenegger Oberholzer) oder kontraproduktiv (Position Fässler und Wyss), allerdings umschifft. Hingegen warnt die SP den Bundesrat vor einer «Gesprächsverweigerung».

Der SP geht es um die Gleichmacherei bei den Steuern. Sie nimmt die Mittel zu Hilfe aus Europa und politisiert GEGEN das eigene Land. Dies ist zutiefst verwerflich und eben verräterisch.

Zur Umweltpolitik der SP:

Man glaubt durch Strafsteuern die Umwelt verbessern zu können. Immer Rezepte aus der Mottenkiste. In Tat und Wahrheit ist es aber so, dass sich am Verhalten der Bürger gar nichts ändert, ausser den Kosten. Viele brauchen das Auto zur Arbeit oder haben durch höhere Energiekosten auch höhere Mieten. Eine völlig unsoziale Politik. Auch desshalb laufen der SP die Wähler in Scharen davon.
Loser
Mitglied
#26 ° Gesendet: 09.03.2009 21:01
etosha:
Einen SVP-Vertreter zu wählen weil er Hunde mag, sagt übrigens genug über deine fundierten Auseinandersetzung mit der jeweiligen Politik der Gewählten aus....

Meine fundierten Kentnisse solltest Du nicht anzweifeln, nur weil ich was von Hundefreund geschrieben habe. Dahinter steckt auch seine Meinung "weniger Staat" und nicht die Kontrollitis der SP. Wer sagt übrigens, das die Politik der SP-Kantidaten mir mehr zusagt ? Ich bin durchaus der Meinung, das die SVP gute Politiker haben, nur nicht in der Chefetage. Dasselbe gilt für die SP ! Wenn mein Vater, seit 40 Jahren SP-Wähler, aus Enttäuschung diese Partei nicht mehr wählt, sagt das genug aus (für mich jedenfalls). Ich habe einfach genug von den Aeusserungen des Mor(w)itzli, der sich eigentlich im BR nur einen schönen Lenz macht. Tja, es besteht zu befürchten, das bei den nächsten NR-Wahlen die SP weiter abschifft, dann ist hoffentlich das leidige Thema Mor(w)itzli auch gleich erledigt.
RetoB
Mitglied
#27 ° Gesendet: 09.03.2009 21:16
seabream:
Bei der Diskussion um das Bankgeheimnis in der Sendung «Arena» des Schweizer Fernsehens hat CVP-Präsident Christophe Darbellay die SP und die Grünen angegriffen. Er wirft ihnen Verrat vor.

Ist ja irgendwie verständlich, dass bei der CVP das Beichtgeheimnis äh Bankgemeimnis zu Profitzwecken geschützt werden muss. Dass jene die es eigentlich schützen müsste damit klamheimlich hintenrum ausgesaut werden ist ja Nebenwirkung.
RetoB
Mitglied
#28 ° Gesendet: 09.03.2009 21:51
leonforte:
eine schöne rechnung, allerdings musst du nun diesen 180'000 millionären auch erklären, wieso sie mehr steuern bezahlen müssen obwohl ihr einkommen (aus vermögen) massiv kleiner geworden ist, aufgrund der finanzkrise .......

Kleine Korrektur..
Eigentliche ist nicht ihr Einkommen gesunken, sondern haben ihr Vermögen verspekuliert.

Und die SP verliert meiner Ansicht nach vorallem, weil sie den Weg geht, den Unteren möglichst viel geben zu wollen, ohne darauf zu achten, dass es eigentlich besser wäre, ihnen erst gar nicht soviel wegnehmen zu lassen.
Und wenn es dann zur politischen Sache geht, sind alle die sich scheinbar für das Volk einzusetzen vorgeben, doch nur damit beschäftigt ihre eigenen Interessen zu verteidigen.
Und da spielt die politische Gesinnung bei jedem nur noch sekundäre Rolle.
Loser
Mitglied
#29 ° Gesendet: 09.03.2009 22:03
RetoB:
Unteren möglichst viel geben zu wollen, ohne darauf zu achten, dass es eigentlich besser wäre, ihnen erst gar nicht soviel wegnehmen zu lassen.

Schön gesagt !
AdiB
Mitglied
#30 ° Gesendet: 09.03.2009 23:57
RetoB:
den Unteren möglichst viel geben zu wollen, ohne darauf zu achten, dass es eigentlich besser wäre, ihnen erst gar nicht soviel wegnehmen zu lassen.

Ich kann es wirklich nicht mehr hören/lesen...
Wir wissen jetzt alle, warum ihr die SP nicht meht wählt oder nie gewählt haben. Dass jedoch gleich alle abtrünnigen SPler auf einen Schlag nach rechts gewandert sind, wie ihr suggeriert, muss als Wunschdenken abgetan werden. Nochmals: Warum haben denn die Grünen gewonnen, die ebenfalls Umverteilungspolitik betreiben?
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