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Die SP verliert und verliert

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leonforte
Mitglied
#1091 ° Gesendet: 04.03.2010 14:39
tatsache ist, dass es der svp bis jetzt gelungen ist, der sp die schweizer arbeiterklasse fast vollständig abspenstig zu machen. mit der abzockerinitiative von thomas minder ist ihr sogar ein echter hitpoint gelungen, vertritt sie in dieser frage ja grundsätzlich sp positionen.

in der fragestellung der zukunftssicherung für die renten, stichwort umwandlungssatz, scheint die sp auf den ersten blick die nase vorne zu haben. allerdings ist die svp da gespalten und verzichtet auf eine klare positionierung. die frage wer denjenigen die heute schon für die anderen bezahlen, erklärt wieso sie das bei einem zu hohen umwandlungssatz auch in zukunft tun sollen bleibt in der sp argumentation offen. die verengung auf 4 mia sind als verwaltungskosten und gewinnabschöpfung zu viel verhindert eine andere argumentation, oder eben die erkenntnis, dass das ganze nur schaumschlägerei ist. denn die politik wird nicht festlegen wie hoch der umwandlungssatz mittelfristig ist, sondern der markt und die demokratie. die bäume werden jedenfalls für die sp nicht in den himmel wachsen, schon gar nicht bei den nächsten wahlen - übrigens für die svp auch nicht!
Babylon
Mitglied
#1092 ° Gesendet: 04.03.2010 15:22
leonforte:
tatsache ist, dass es der svp bis jetzt gelungen ist, der sp die schweizer arbeiterklasse fast vollständig abspenstig zu machen. mit der abzockerinitiative von thomas minder ist ihr sogar ein echter hitpoint gelungen, vertritt sie in dieser frage ja grundsätzlich sp positionen.

Das mag sein, beweist aber nur, dass die SVP inzwischen auf (zu) vielen Hochzeiten tanzt. Sie haben ein sehr gutes Gespür dafür, wo es grad brennt, und versuchen die Brennpunkte abzudecken. Allerdings nicht mit durchdachten Lösungen, sondern mit polemischen Slogans und mit dem Hammer zurechgeklopften Vereinfachungen. Leider führt das dann irgendwann unweigerlich dazu, dass der Spagat zwischen all den Wähler- und Interessengruppen immer schwieriger wird, wie das Beispiel Umwandlungssatz zeigt:

leonforte:
in der fragestellung der zukunftssicherung für die renten, stichwort umwandlungssatz, scheint die sp auf den ersten blick die nase vorne zu haben. allerdings ist die svp da gespalten und verzichtet auf eine klare positionierung.

und vorgängig natürlich auch die Abspaltung der BDP. Die SP wäre nun gefragt, substanzielle Lösungen zu präsentieren. Natürlich ist dies ungleich schwieriger, als die plaktativen Parolen der SVP. Leider lässt sich die SP davon einschüchtern und versucht sogar, den Stil zu kopieren. Das ist falsch.
leonforte
Mitglied
#1093 ° Gesendet: 04.03.2010 15:47
Babylon:
Leider führt das dann irgendwann unweigerlich dazu, dass der Spagat zwischen all den Wähler- und Interessengruppen immer schwieriger wird, wie das Beispiel Umwandlungssatz zeigt:

dieses problem hat fast jede partei, weil die interessengruppen sich nicht politisch unterscheiden sondern altersmässig. parteien mit vielen unterstützern die relativ nahe an der pension sind tun besser daran den bvg umwandlungssatz hoch zu halten. parteine mit vielen rentnern und jungen wählern sollten ihn möglichst tief runterschrauben usw.. wer zukunftsfähige sozialpolitik machen will, sollte darauf achten dass die renten finanzierbar bleiben. die haltung der sp ist daher nur dadurch zu erklären, dass sie nicht an die zukunft ihrer jungen wähler denken muss, beziehungsweise auch nicht an die rentner, sondern sich auf wähler zwischen 55 und 65 fokussiert, in der hoffnung, dass sich die denen versprochene rente tatsächlich finanzieren lässt.


Babylon:
Die SP wäre nun gefragt, substanzielle Lösungen zu präsentieren. Natürlich ist dies ungleich schwieriger, als die plaktativen Parolen der SVP. Leider lässt sich die SP davon einschüchtern und versucht sogar, den Stil zu kopieren. Das ist falsch.

da gehe ich absolut einig mit dir. nur hat die sp es in der vergangenheit verlernt zukunftsfähige lösungen zu kreieren. im grunde genommen lebt die sp längstens nur noch durch die svp. ohne den antagonismus würde den sp wählern schon längstens auffallen, dass diese partei für sie nur eines bedeutet, nämlich mehr steuern zu bezahlen. warum das so sein muss, kann die sp inzwischen auch nicht erklären. steuergerechtigkeit? schönes wort, aber der gymnasiallehrer wird sich davon nichts kaufen können .... und er wird deswegen auch keine gehaltserhöhung kriegen. ich denke, dass da eine böse krise lauert, die demnächst über diese partei hereinbrechen wird! no future, wenigstens so nicht! die partei für die anspruchslosen, die kein stimmrecht haben. steuergeld für alle, aber vor allem für niedrigqualifizierte ausländer, arbeitslose, asylanten, ausgesteuerte und alleinerziehende ....??? es grüsst die soziale schweiz, das schlaraffenland jener, die andere arbeiten und steuern bezahlen lassen ..... :-))
rlarsson
Mitglied
#1094 ° Gesendet: 05.03.2010 11:33 ° Bearbeitet von: rlarsson
Ein diskret als Wahlbeobachter getarnter SP-Wahlfälscher (Gerichtsverfahren läuft) guckte den Wahlfälschern in der Ukraine auf die Finger. Dieses Reisli mag ihm hoffentlich den einen oder anderen Antrieb gegeben haben, dass er in Zukunft seine Technik noch verbessert. Hoffentlich schaffen wir ihm einen offiziellen öffentlichen Lehrstuhl an irgend einer Schweizer Uni. Wenn sonst schon keiner mehr SP wählt, dann mit Beschiss auf Stimmenfang. Ein paar hörige Nachwuchsgenossen werden sicher mitmachen.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/lumengo-als-wahlbeobachter-in -der-ukraine-141923

Muaaaaahahaha! Die SP übertrifft sich einmal mehr selbst.

Und am Schluss findet er wohl noch einen milden Richter von SP-Gnaden.
Bünzli
Mitglied
#1095 ° Gesendet: 05.03.2010 12:09
rlarsson:
Wenn sonst schon keiner mehr SP wählt, dann mit Beschiss auf Stimmenfang. Ein paar hörige Nachwuchsgenossen werden sicher mitmachen.

Da hätte er doch lieben den Buren Technologie und Knowhow zur Herstellung von Biologischen Waffen und Genwaffen verkauft, dann würde er jetzt als Führer und Erlöser gefeiert.
http://www.versandbuchhandelscriptorium.com/angebot/0516genw.html
http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/medienmitteilungen/mm_05oct2 7_hug_d.pdf

... und dann als Justitzminister die betreffenden Akten zu vernichten und als geheim auf einstufen zu lassen, damit kein Richter jemals auch nur die Chance einer Beurteilung bekommt.
Babylon
Mitglied
#1096 ° Gesendet: 05.03.2010 12:52
Bünzli:
... und dann als Justitzminister die betreffenden Akten zu vernichten und als geheim auf einstufen zu lassen, damit kein Richter jemals auch nur die Chance einer Beurteilung bekommt.

Ja, rlarsson, dein Hirte hat auch Dreck am Stecken. Kannst den "Wahlbetrug" langsam wieder in die Mottenkiste legen. Lieber nochmal den Link vom betrunkenen Tschäppät posten, der ist noch etwas frischer.

rlarsson:
Ein paar hörige Nachwuchsgenossen werden sicher mitmachen.

Vielleicht kannst du uns ja einen Tip punkto Hörigkeit geben? Ich kenn mich da nicht so aus wie das funktioniert. Bei dir scheints aber schon jahrelang gut zu klappen..
rlarsson
Mitglied
#1097 ° Gesendet: 05.03.2010 13:12
Babylon:
Lieber nochmal den Link vom betrunkenen Tschäppät posten, der ist noch etwas frischer.

So viel Aufmerksamkeit schenke ich einem SPler nun dann doch wieder nicht. Es reicht völlig, wenn die SP in der Presse gehörig Federn lassen muss. Es ist Krise und die SP kriegt im Akkord eines auf den Deckel verpasst. Anyway! Das Problem Tschäppät lässt sich sehr einfach lösen. Man nehme ihn an die kurze Leine.

Zum Fall Lumengo folgendes: Was die Präsidentin der SP-Fraktion im Unterton bereits angedeutet hat, das wird auch eintreffen. Lumengo muss man einfach mit der Abwahl bestrafen, da er ja selber unfähig ist, den richtigen Schluss zu ziehen.
Battou
Mitglied
#1098 ° Gesendet: 05.03.2010 14:46 ° Bearbeitet von: Battou
rlarsson:
Ein diskret als Wahlbeobachter getarnter SP-Wahlfälscher (Gerichtsverfahren läuft)

Somit ist er zunächst mal mutmasslicher Wahlfälscher. Muss er von der Bürgerlichen gelernt haben:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/28316083
http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/alle-parteien-haben-ihre-schw arzen-schafe-141059
Gladiator 1988
Mitglied
#1099 ° Gesendet: 07.03.2010 15:31
Auch wenn die SP ihr Verbot um die Killerspiele versucht durchzusetzen wird sich der weitere Abstieg dieser Partei abzeichnen. Die SP braucht wohl für alles ein Verbot und dann wird diese Partei auch für junge Menschen unattraktiv
AdiB
Mitglied
#1100 ° Gesendet: 07.03.2010 17:12
Gladiator 1988:
SP ihr Verbot um die Killerspiele

Wo gings in diesem Thread um "Killerspiele"? Im übrigen ist es nicht das Verbot der SP, sondern auch das der CVP und der SVP. FDP, JUSO und JSVP sind dagegen.
Das Verbot ist ausserdem schon vom Parlament beschlossen worden, dank der bürgerlichen Mehrheit...
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