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Personenfreizügigkeit (Abstimmung vom 8. Februar)

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safado
Mitglied
#11 ° Gesendet: 30.11.2008 13:27
Die SBB hatte in den vergangenen Jahren massiv Eisenbähnler aus Deutschland angestellt. Nun kommt das Erwartete. Lokführer sollen nur noch auf den gleichen Strecken eingesetzt und zum Ausgleich der Lohn herabgesetzt werden.

http://www.blick.ch/news/schweiz/sicherheit-gefaehrdet-106414
Cicero
Mitglied
#12 ° Gesendet: 04.12.2008 11:45
Erfahrungen aus Schweden

Meine Wahlheimat Schweden hat seinen Arbeitsmarkt für die Menschen aus den neuen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien bereits vollständig geöffnet. Nach meinen Erfahrungen – sowie denjenigen der meisten Schweden – war der Entscheid, auf Übergangsfristen, Schutzklauseln und andere flankierende Massnahmen zu verzichten, richtig. Es kam weder zu einer Masseneinwanderung noch zu mehr Arbeitslosen. Auch der befürchtete Anstieg der Kriminalität blieb aus. Wie zahlreiche Studien belegen, hat die Öffnung der schwedischen Volkswirtschaft mehr genützt als geschadet – und dies dürfte auch in Zukunft der Fall sein. Angesichts dieser positiven Erfahrungen sowie der Tatsache, dass der Schweizer Arbeitsmarkt bis 2016 durch eine Reihe von Massnahmen geschützt würde, sehe ich keinen Grund, der Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Mitglieder im nächsten Februar nicht zuzustimmen.
Metcalfe
Mitglied
#13 ° Gesendet: 04.12.2008 15:35
Get the Facts!
Find out how immigration impacts your community.

Argumente die wir hören... und Antworten die es braucht!


"In der Vergangenheit haben Bürger immer wieder die Immigration bekämpft, und sie lagen damit falsch."

Bürger haben die Einwanderung während den Jahren aus verschiedenen Gründen bekämpft, Schweizer haben immer immer schon legitime Gründe gehabt, über deren Folgen beunruhigt zu sein. Sei es wegen der Wirtschaft, der Gesellschaft oder der Bevölkerung insgesamt. Während wir mit einigen Befürchtungen in der Vergangenheit gut zurechtgekommen sind, war dies vor allem deswegen, weil wir eine kontrollierte Einwanderung hatten, nicht aber weil die Befürchtungen falsch waren.


"Immigration ist heute weniger ein Problem, weil Ausländer einen kleineren Teil der Bevölkerung ausmachen als früher."

Das Gegenteil ist richtig. Als es noch weniger Menschen gab in unserem Land, war auch noch mehr Raum und Möglichkeiten für Immigranten. Heute, in einem Land gefüllt mit 7 Millionen Einwohnern und jährlichen Zuwanderungen gibt es viel mehr Probleme. Je mehr Bürger in der Schweiz leben, desto weniger Immigranten können hinzugefügt werden, ohne ungewollte Konsequenzen."


"Ein Land wie die Schweiz hat genügend Platz für viel mehr Menschen."

Ein Land ist keine Box, die mit Menschen gefüllt werden kann bis genug. Wir sind eine Gesellschaft die von der Natur umgeben ist. Die Frage ist nicht, wie viele Menschen physikalisch hineinpassen, sondern wie viele Immigranten die Gesellschaft will, und die Umwelt ertragen kann. Viele Regionen der Schweiz sind Bergland, oder durch die Landwirtschaft genutzt.


"Illegale Einwanderug ist das wahre Problem, nicht die legale Einwanderung."

Der Unterschied zwischen legal und illegal ist zunehmend undeutlich geworden, seit es Amnestie Programme gibt, die illegalen Einwanderern zu einem legalen Status verhelfen. Ein grosser Teil der Einwanderung kommt heute wegen des Familennachzuges zu stande.

Help Protect Immigration Reform!
RetoB
Mitglied
#14 ° Gesendet: 04.12.2008 22:26
Metcalfe:
"Wir leben in einer globalen Weltwirtschaft und brauchen Immigranten um im Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben"

Und vorallem wollen sie damit verhindern dass, die Eingeburenen entwickelt werden müssen.
Wofür in Bildung investieren, wenn man dies billiger "importieren" kann.

Metcalfe:
"Immigration ist heute weniger ein Problem, weil Ausländer einen kleineren Teil der Bevölkerung ausmachen als früher."

Wenn man viel Ausländer einbürgert gibt es automatisch weniger.
Das Problem sehe ich jedoch auch weniger bei den Ausländern selber. Ihre Mentalitäten und Verhaltensformen haben aber auch Einfluss auf die Eingeborenen. Und insbesondere sind es jene Eigenarten und Verhaltensformen welche zwar als cool gelten, aber auch gesamtgesellschaflich eben nur in kleiner Dosis nicht zur Vergiftung der Umgangsformen wirken.
Wie soll man den Kindern beibringen, dass erarbeitete Werte wichtig sin, wenn sie tagtäglich von anderen Kulturen mitbekommen, dass man mehr hat, wenn man es anderen einfach wegnimmt. Mit der Zeit werden auch sie im Überlebenskampf um Annerkennung und Befriedigung zu denn mitteln greifen (müssen) um zu den Gewinnern zu gehören, und nicht nur die Bezahlenden.



Aber Was ist überhaupt die Personenfreizügigkeit, und welche Bedingungen und Regeln gelten da.
Weder die EU noch unserer Politker geben da wirklich Auskunft.
Wie darf ein Stimmvolk einen Vertrag annehmen, deren Bedingungen es gar nie wirklich kennt?
Und bisher wurde un s von unseren Politikern IMMER versprochen, dass wir über die Auswirkungen der EU-Erweiterungen abstimmen können. Wirklich gesehen habe ich solch einen Anspruch zwar noch nie, denn auch die diese Verträge werden sicherheitshalber in irgendwelchen unzugänglichen Schublaben gebunkert.
Jetzt sollte aber gerade wegen dem Beanspruchen unseres eigenen Rechtes und dem Vertrauen darauf, dass man nicht belogen wurde, diese bestehenden Vertäge gekünndigt werden, die angeblich dieses Recht bestätigen.


Von mit gibt es jedefalls ein NEIN zu der uneingeschränkten Personenfreizügigkeitserweiteerung.
Schon alleine deswegen, weil ich keine Verträge mit Vertragspartnern will, die dann auf versprochene Anspruchnahmen von Zusagen mit Drohungen und Erpressung reagieren.
Sollten dann wirklich die EU die bisherigen bilateralen Vertäge kündigen, waren diese nicht einmal die Tinte der Unterschriften wert.
Bünzli
Mitglied
#15 ° Gesendet: 04.12.2008 23:05
safado:
Es wurde zuviel angelogen (siehe mein vorgehendes Votum).

Wieder einmal ein spitzenmässiges Eigengool von safado ;-)))
safado
Mitglied
#16 ° Gesendet: 05.12.2008 08:38 ° Bearbeitet von: safado
safado: Es wurde zuviel angelogen (siehe mein vorgehendes Votum).
Wieder einmal ein spitzenmässiges Eigengool von safado ;-)))


Am Beispiel Deutschland:

Aussage des Bundesrates und der FZA-Befürworter:
Die Freizügigkeitsabkommen werden nur wenige Deutsche in die Schweiz locken!
Tatsache:
Zunahme deutscher Einwanderer 08.07 bis 08.08: Alleine in Zürich: 14332
Zunahme deutscher Einwanderer in die Schweiz innerhalb 12 Monaten: 36240
Anteil Deutscher in der Schweiz: 266000
Trend: Zunehmend
RetoB
Mitglied
#17 ° Gesendet: 05.12.2008 14:57
266000 Deutsche in der Schweiz?
von 80 mio. sind dies nur 0.3325 % der Deutschen, also nicht viele :-)
36240 als Zuwanderungs-Steigerungs-Rate ist die ja noch weniger
0.0453 %.

Aus der ganzen EU sieht die Sache noch als weniger aus, zumindest aus EU Sicht.
safado
Mitglied
#18 ° Gesendet: 05.12.2008 15:36
3,7% der schweizerischen Bevölkerung sind deutscher Nationalität.
safado
Mitglied
#19 ° Gesendet: 12.12.2008 13:02
Das Stimmvolk wird einmal mehr verarscht. Ihm wird gezeigt, dass er nichts zu den Freizügigkeitsabkommen zu sagen hat. Trotz eines möglichen Neins zu den FZA gewährt der Bund Rumänen und Bulgaren für nächstes Jahr Vorauskontigente:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/zulassung_auslaendische_arbeitsk raefte_schweiz_1.1410800.html?printview=true
etosha
Mitglied
#20 ° Gesendet: 12.12.2008 13:26
@ Safado

"Konkret stehen gut qualifizierten Arbeitskräften aus Bulgarien und Rumänien im nächsten Jahr 282 Jahres- und 1006 Kurzaufenthaltsbewilligungen zur Verfügung."

Gut qualifizierte Arbeitskräfte, die wir dringend brauchen, zum Beispiel als Pfleger/innen in den Altersheimen.....

Ganz sicher nicht für Jobs, wo es hier genügend Leute für gibt.

Du hast einfach deine Tunnelbrille an und bist nicht mehr fähig, objektiv auch mal ein bisschen nach links oder rechts zu schauen.

Die meisten dieser Leute benötigen wir wirklich....
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