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Die Grünen im Vormarsch

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agathon
Mitglied
#91 ° Gesendet: 08.03.2010 19:30
leonforte:
die mehrheit im parlament von zürich ging flöten

Bei sozialen Anliegen ist die links-grüne Mehrheit angekratzt, da fehlen jetzt 3 Sitze.
Für grüne Anliegen ist die Mehrheit hingegen massiv, auf über 60% ausgebaut worden (die CVP, die SD und der linke Flügel der FDP nicht mit eingerechnet). Da kommt in den nächsten vier Jahren so ziemlich alles durch.

Ich wünsche den Autofahrern viel Spass!
bluefox
Mitglied
#92 ° Gesendet: 08.03.2010 22:54
Und wie ist die umsetztung der 2000watt-gesellschaft bei dir verlaufen? war's eher einfach, oder war der aufwand grösser als gedacht?
Bünzli
Mitglied
#93 ° Gesendet: 08.03.2010 23:22 ° Bearbeitet von: Bünzli
bluefox:
Und wie ist die umsetztung der 2000watt-gesellschaft bei dir verlaufen? war's eher einfach, oder war der aufwand grösser als gedacht?

Die Umsetzung ist im Gange.
Das Ziel einer 2000 Watt Gesellschaft kann von einem Einzelnen nicht erreicht werden, sondern nur wenn eben alle dieser Gesellschaft (oder zumindest die Meisten) dabei mitmachen.
Es ist wie bei einem Fussballspiel.
Agathon kann noch so viele Tore schiessen und trotzdem das Spiel nicht gewinnen, wenn der bluefox hinten am Laufmeter Eigentore schiesst.

Also buefox; hör auf Eigentore zu schiessen und du wirst merken wie einfach es ist und wieviel Spass es macht das Spiel zu gewinnen.
rabbit
Mitglied
#94 ° Gesendet: 08.03.2010 23:51 ° Bearbeitet von: rabbit
1. es gibt in zürich eine mehrheit für "ökologie", will heissen: weniger strassen und verkehrsimmissionen ----> aufwertung der wohngebiete ----> erhöhte wohnungsnachfrage durch die richtigen interessenten ----> wertsteigerung der bausubstanz, erhöhung des steuersubstrats und verbesserung des genpools.
2. es gibt in zürich keine mehrheit mehr für sozialpolitische stockereien, will heissen, dass sich die asozialen versager aus dem in- und ausland zürich als wohnort je länger desto weniger leisten können.

daher: das war ein grossartiges wahlergebnis. zürich wird mehr denn je zur stadt der gewinner und hat eine blendende zukunft vor sich. wir werden nicht nur unglaublich schön, sondern auch dermassen reich sein, dass wir euch bauerntölpeln aus der restschweiz weiterhin ein paar almosen zukommen lassen können, wenn es nötig sein sollte. und das ist es bei euch versagern ja immer. haha.
bluefox
Mitglied
#95 ° Gesendet: 09.03.2010 00:18
Bünzli:
Die Umsetzung ist im Gange.

Sagen wir so: Ich kenne niemanden, der seit der Abstimmung bew. WEGEN der abstimmung tatsächlich etwas unternommen hat. Ich meine nicht etwas was man "so oder so" gemacht hätte. Deine spekulationen kannst du dir sparen, ich versuche weder jemanden daran zu hindern energie zu sparen, noch spiele ich in die andere richtung. Nur eben: es würde mich schon interessieren, was denn nun konkret passiert ist.
bluefox
Mitglied
#96 ° Gesendet: 09.03.2010 00:21 ° Bearbeitet von: bluefox
-antwort an rabbit deleted-
leonforte
Mitglied
#97 ° Gesendet: 09.03.2010 06:32
rabbit:
es gibt in zürich keine mehrheit mehr für sozialpolitische stockereien, will heissen, dass sich die asozialen versager aus dem in- und ausland zürich als wohnort je länger desto weniger leisten können.

nun ja vielleicht im stadtparlament, dafür umso mehr im stadtrat oder wie das ding heisst. die exekutive führt bekanntlich die geschäfte aus. die legislative erarbeitet die gesetze dazu und die verwaltung unter der exekutive schafft dafür die grundlagen und setzt um. die mehrheit in der exekutive von rot grün wird deshalb entweder bald in einen konflikt mit dem parlament kommen oder aber einfach kreide fressen müssen.
leonforte
Mitglied
#98 ° Gesendet: 09.03.2010 06:38
Bünzli:
Das Ziel einer 2000 Watt Gesellschaft kann von einem Einzelnen nicht erreicht werden, sondern nur wenn eben alle dieser Gesellschaft (oder zumindest die Meisten) dabei mitmachen.

ich denke, dass die wahlen in zürich einmal mehr gezeigt haben, dass dafür keine mehrheit zu finden ist. die grünliberalen wollen diese 2000 watt gesellschaft nämlich ebensowenig wie die echten linken bei der sp. faktisch gesehen sind es nur ein paar spinner, die damit glauben etwas aufhalten zu können, dessen zusammenhänge wissenschaftlich immer noch nicht ganz geklärt sind. es ist zudem reichlich naiv zu glauben, dass wenn eine gesellschaft von bestenfalls 7 bis 8 mio menschen dieses ziel erreicht, unter dem heutigen verständnis des problems, dann etwas besser sei. hier fehlt die gesamtbetrachtung völlig. abgesehen davon wäre es sowieso besser sich einmal die frage zu stellen was besser ist, den wandel der zeit zu akzeptieren und mit ihm zu leben und sein verhalten auf die neuen umstände hin betrachtet zu optimieren oder sich dagegen zu sperren und unsummen für massnahmen auszugeben, von denen wir nicht einmal wissen ob sie wirklich eine kausale auswirkung haben.
rlarsson
Mitglied
#99 ° Gesendet: 09.03.2010 07:50 ° Bearbeitet von: rlarsson
agathon:
Für grüne Anliegen ist die Mehrheit hingegen massiv, auf über 60% ausgebaut worden (die CVP, die SD und der linke Flügel der FDP nicht mit eingerechnet). Da kommt in den nächsten vier Jahren so ziemlich alles durch.

Nun ja, wenn ich mir als Aussenstehender die Kantonsratswahlen in Zürich so anschaue, dann sehe ich die Grünen und die SP auf der Verliererseite. Und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

Die Unvernunft der radikalen linken Moralis und Sektenprediger wird nun postwendend mit den Grünliberalen bestraft. Dieser Prozess wird sich schweizweit fortsetzen. Grün sein aus Gewissensgründen liegt nicht mehr im Trend des Volkes, da die Klimawelle weltweit massiv abnehmen wird. Die Pragmatik wird vor blumigen und wolkigen Sprüchen und dem Segen "2000-Watt-Gesellschaft" siegen. Deshalb ist es naiv nun zu behaupten, dass 60 Prozent sich nur für grüne Anliegen einsetzen werden. Gerade die Grünliberalen machen eine Güterabwägung (Wirtschaftlichkeit vs. Umwelt) und nicht jeden grünen Furz mit, wenn es um die Finanzierung geht. Und in Punkto Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik stehen die Grünliberalen der SVP in nichts nach.

Aber macht nur zu eure Ränkelspielereien. Das kommt beim Volk bestimmt sehr gut an. Anyway! Als Berner kann mir das ja eigentlich völlig Wurst sein ;-)
agathon
Mitglied
#100 ° Gesendet: 09.03.2010 09:22 ° Bearbeitet von: agathon
rabbit:
verbesserung des genpools

dazu trägt deine Erbmasse aber herzlich wenig bei.

leonforte:
die grünliberalen wollen diese 2000 watt gesellschaft nämlich ebensowenig wie die echten linken

Soso. Was du wieder alles weisst. Die Zukunft wird dich eines besseren belehren.

rlarsson:
wenn ich mir als Aussenstehender die Kantonsratswahlen in Zürich so anschaue

Schau dir die "Kantonsratswahlen" noch mal etwas genauer an! So wirst du dann "(rechts-)aussenstehender" Insider: Erneuerungswahlen Zürich

rlarsson:
Deshalb ist es naiv nun zu behaupten, dass 60 Prozent sich nur für grüne Anliegen einsetzen werden. Gerade die Grünliberalen machen eine Güterabwägung (Wirtschaftlichkeit vs. Umwelt) und nicht jeden grünen Furz mit, wenn es um die Finanzierung geht.

Ganau. Zum Beispiel stimmten die Grünliberalen im Kantonsrat für Roadpricing, gegen den Ausbau des Flughafens, für alternative Energiequellen; sie kämpfen für ein Atom- und Gentech-Moratorium usw. – In sozialen Fragen hingegen denken sie anders als die Linke.
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