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Die Grünen im Vormarsch

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Loser
Mitglied
#41 ° Gesendet: 28.09.2008 21:29
gumbyman:
Äääähhh...das ist das kleinste Problem. Das grosse Problem ist dass sie nicht genau wissen wie das Fahrzeug beschaffen sein muss (inkl. kosten natürlich!)

gumbyman:
damit es die breite Masse der Käufer akzeptiert.

Diese Akzeptanz wird das überleben der Firmen sichern. Verständlich, das hier noch keiner die Hosen runterlassen will.

gumbyman:
Von daher sticht das Argument der Überbevölkerung nur sehr bedingt.

Ist mir eh egal, wer in die Schweiz kommt, solange sie sich intergrieren und arbeiten.

gumbyman:
Es lohnt sich also unbedingt, zuerst bei der Effizienz anzusetzen.

Stimmt und gerade da gibts Fortschritte, wenn auch nur kleine. Aber was nicht ist, wird noch werden.
CharlieBrown
Mitglied
#42 ° Gesendet: 28.09.2008 23:50
@ James, wie restriktiv den?

Wer soll rein, wer nicht? Fährt man sich nicht selber in den Karren, wenn gut ausgebildete Ausländer fehlen? Wer übernimmt die Jobs im Bau und Service, wo überwiegend Ausländer eingestellt sind? WAS hast du für Lösungsansätze? Abschiebung von 1.5 Mio und Abreissen der Immobilien?

Führ doch mal deine Ideen hier auf.
bluefox
Mitglied
#43 ° Gesendet: 29.09.2008 02:48
agathon:
Es geht nicht darum, dass sich einfach jeder hier niederlässt.

Originalton Grüne: „Die Freiheit, sich in einer beliebigen Region niederzulassen, sollte ein Menschenrecht sein.

Definition Menschenrecht: (auszug) "Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass jeder Mensch allein aufgrund seines Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet sein soll."

Das Menschsein allein berechtigt also, unabhängig einer bedingung.

Das verunmöglicht folgende deiner deine aussagen:
agathon:
...sich in der Schweiz niederzulassen, wenn sie denn die entsprechenden Auflagen erfüllen: Z.B. "Angehörige aus Nicht-EU-Ländern sollen einreisen und in
der Schweiz bleiben können, wenn sie eine Arbeitsstelle gefunden haben."

Es sei denn, man ist nur ein mensch wenn man arbeit hat, und das willst du ja wohl keum behaupten.
rlarsson
Mitglied
#44 ° Gesendet: 29.09.2008 08:38
James:
Das würde ich eine sinnvolle Initiative nennen:

http://www.blick.ch/news/schweiz/jetzt-faehrt-er-den-bauherren-an-den- karren-101444

Nur sind die Grünen halt total unglaubwürdig, denn diese Initiative wäre ohne restrektive Einwanderungspolitik nicht umsetzbar, aber dagegen wehren sich die Melonenparteiler (Rot/Grün ) ja mit Händen und Füssen.

Ich habe selten so gelacht. Die Grünen wollen die Schweizer Bauern beschützen? Sprechen sie eventuell weitere Subventionen für die Bauern der SVP? Das riecht nach einer üblen Mogelpackung. Zuerst wollen die Grünen jeden ins Land herein lassen, grosszügig Bock-Prämien und Aufenthaltsrechte sprechen und nötigen im Gegenzug mit ihrer Furzidee die zukünftige Mieterschaft in Ghettos zu leben. Ich sagte es schon immer, diese militanten Fantasten wollen Zustände wie in Paris und in der Bronx und wollen uns zurück in die Steinzeit katapultieren.
agathon
Mitglied
#45 ° Gesendet: 29.09.2008 09:32
rlarsson:
Ich habe selten so gelacht. Die Grünen wollen die Schweizer Bauern beschützen? Sprechen sie eventuell weitere Subventionen für die Bauern der SVP?

Nein, darum geht es überhaupt nicht - es geht darum, etwas weiter über den Tellerrand hinauszukucken, als dies bei den rechtsbürgerlichen der Fall ist: Denn man kann davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit Ackerland weit kostbarer sein wird, als es heute ist: Natürlich will Girod nicht die Zeiten der "Anbauschlacht" aus den 1940ern heraufbeschwören, doch er denkt an die bevorstehende Verknappung des Erdöls, was das Kulturland vor eigenen Haustür wieder zu einer sehr wertvollen Ressource werden lässt. Sobald die Energiekosten weiter steigen, und damit der Transport und die Lagerung (Kühlung) von Nahrungsmitteln sich verteuern, wird der Wert des Ackerlandes um ein Vielfaches zunehmen. Volkswirtschaftlich gesehen, ist es enorm wichtig wenn wir diese Flächen erhalten. (Da auch der Dünger vor allem aus Erdölprodukten besteht, können wir nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Flächen immer gleich intensiv bewirtschaftet werden können, wie heute.)

Daneben erfüllt der geplante Vorstoss auch die wichtigen Anliegen des Landschaftsschutzes. Das mittlerweile berühmte "Schweiz-Buch" von Herzog und de Meuron u.a. (ETH Basel) bringt es auf den Punkt: In der Schweiz ist die gemeindeübergreifende Raumplanung zu wenig effizient: Jeder kleine Kracher hat mittlerweile sein eigenes Industriegebiet, damit er seinen Stuerfuss niedrig halten kann. Das führt zu einer Zersiedlung, wie man sie in Europa nur in der Schweiz findet. Damit wird wertvolles Kulturland Opfer der Steuerautonomie der Gemeinden, die ihre Wurzeln, wie das Buch darlegt, bereits bei den Kelten findet. Das ist nicht mehr zeitgemäss, schreiben die Autoren zurecht, weil wir raumplanerisch vor ganz anderen Problemen stehen. Dass Girod, selbst Doktorand an der ETH, von dieser fundierten Untersuchung ausgeht, versteht sich.
bluefox
Mitglied
#46 ° Gesendet: 29.09.2008 09:47
agathon:
Denn man kann davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit Ackerland weit kostbarer sein wird, als es heute ist

Richtig, grundsätzlich bin ich sogar damit einvestanden. Das könnte man damit erreichen, dass man das bevölkerungswachstum in der schweiz stoppt oder zumindest bremst. Die schweiz hat die sinnvolle "Mensch-pro-quadratmeter" quote für mich nämlich erreicht.
Aber es geht nun mal nicht auf, die bevölkerung weiter wachsen zu lassen, und zu denken, der bedarf an ressourcen (in diesem zusammenhang wohnfläche) und die belastung der umwelt würden nicht ebenfalls ansteigen.
rlarsson
Mitglied
#47 ° Gesendet: 29.09.2008 09:53
agathon:
Natürlich will Girod nicht die Zeiten der "Anbauschlacht" aus den 1940ern heraufbeschwören, doch er denkt an die bevorstehende Verknappung des Erdöls, was das Kulturland vor eigenen Haustür wieder zu einer sehr wertvollen Ressource werden lässt.

Natürlich will er das nicht.

Hand auf's Herz. Hat Girod eigentlich eine Ahnung woher die Schweiz Getreide, Kartoffeln etc. bezieht? Mit jedem Schnauz der zusätzlich in die Schweiz einwandert wird sich auch der Import steigern. Die Nutzung des Ackerlandes kann weiter auch nicht einfach so gesteigert werden, da schlicht weg die Bauern fehlen. Dieses Thema nun mit der Erdölverknappung zu verlinken ist einfach nur dumm. Du weisst genau, dass nach dem Erdöl andere Energie- und Rohstoffträger kommen werden.

Über eine gesunde Einwanderungspolitik zu reden, das ist eine ganz andere Sache. Nur verweigern die Grünen jegliche Diskussion. Erst dann wäre Girods Anliegen legitim und für Bürgerliche wie auch die SVP diskutierbar, vorausgesetzt es benachteiligt die Industrie, unsere DL-Betriebe und unser Wirtschaftssystem nicht.
rlarsson
Mitglied
#48 ° Gesendet: 29.09.2008 10:00
agathon:
...es geht darum, etwas weiter über den Tellerrand hinauszukucken, als dies bei den rechtsbürgerlichen der Fall ist:

Haben du und Girod eigentlich einmal darüber nachgedacht, was (vorausgesetzt die Einwanderung bremst nicht ab) mit den Mietpreisen geschehen wird? Wasser predigen und Wein trinken!
agathon
Mitglied
#49 ° Gesendet: 29.09.2008 10:38 ° Bearbeitet von: agathon
@ Bluefox und rlarsson

Mit eurem Ausländergeschwafel liegt ihr falsch: Glaubt ihr, dass unser Kulturland nur dadurch geschützt werden kann, wenn man die Einwanderung bremst? Damit ist gar nichts getan (und eure Ansichten sind auch überhaupt nicht mehrheitsfähig in diesem Land, wie die letzten Abstimmungen zeigen: Sogar Schwyz stimmte für Integrationsmassnahmen). Es geht auch nicht darum: Sondern, dass man künftig mehr verdichtet baut.
Beispiel Holland: Die haben eine höhere Bevölkerungsdichte aber mehr beackerbares Kulturland als wir. Ganz einfach: Weil sie eine Raumplanung haben, die über den Gemeindegeist hinaus funktionert.

Girods Vorschlag ist wirklich zukunftsorientiert: Er kümmert sich um die Ressource "Boden" und schlägt Massnahmen zu deren Erhaltung vor.
Ich weiss nicht, was man dagegen haben kann?
vollmi
Mitglied
#50 ° Gesendet: 29.09.2008 10:55
agathon:
Girods Vorschlag ist wirklich zukunftsorientiert: Er kümmert sich um die Ressource "Boden" und schlägt Massnahmen zu deren Erhaltung vor.
Ich weiss nicht, was man dagegen haben kann?

Das nicht jeder Mensch zum Batteriehuhnleben geeignet ist, ist dir noch nicht in den Sinn gekommen?
Ich würde das auf jedenfall nicht lange aushalten in einem Wohnblock und wenn das noch so effektiv wäre.
Und wieso gerade wir unsere Befölkerungsdichte noch verstärken müssen wo es ganze Kontinente gibt wo kaum ein Mensch lebt erschliesst sich mir nicht so richtig.

mfG René
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