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Die Grünen im Vormarsch

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bluefox
Mitglied
#21 ° Gesendet: 26.09.2008 09:45
Nein, lieber Zocker, die fehlen nicht irgendwo. Die weltbevölkerung explodiert nach wie vor.
Vielleicht solltest du in der hinsicht mal weiter denken?
Ah, ja, wir haben gerade eine wohnungsnot in Zürich. Wäre es dir recht, wenn ich und drei andere ab morgen in deiner wohnung wohnen? Du kannst ja ausziehen? Du wärst dann ein mensch, weisch.
Babylon
Mitglied
#22 ° Gesendet: 26.09.2008 10:33
Natürlich skann nicht jeder kommen. Das ist aber in keinem Land so. Kommen dürfen Leute, die in ihrem Heimatland menschenrechtswidrig verfolgt werden. Kommen dürfen weiter Leute, die auf Grund ihrer Qualifikation in der Schweiz benötigt werden. Nicht kommen dürfen Leute, die aus rein wirtschaftlichen Gründen sich hier dauerhaft niederlassen wollen (aber die in ihrer Heimat nicht menschenrechtswidrig verfolgt werden). Zurückgeschickt werden sollen Leute, die sich hier kriminell verhalten oder die die (obigen) Ayslbedingungen nicht erfüllen. Nicht zurückgeschickt werden Leute deren Ursprungsland nicht eruiert werden kann (wohin denn auch?) und ausgebürgert wird auch niemand. Basta.
agathon
Mitglied
#23 ° Gesendet: 26.09.2008 12:06
bluefox:
die Grünen fordern, dass sich jeder mensch dieser erde, auch bin laden, in der schweiz niederlassen darf.

Hey Bluefox, das ist nicht das Niveau, auf dem ich weiter diskutiere.

bluefox:
Informier dich halt mal? "Einen Rekord verzeichnete die Schweiz 2007 in der Anzahl Einwanderungen. Mit 165 600 war sie so hoch wie noch nie seit detaillierte Statistiken zu den Ein- und Auswanderungen geführt werden (zirka 1981)."

Richtig. Wer aber sind diese Einwanderer? Zu über einem Drittel gutqualifizierte Deutsche! Und wenn du meine Posts lesen würdest, so wie ich deine, dann müsste ich das nicht nochmals schreiben: Der AHV gehts seitdem besser den je: Denn diese Zuwanderer finanzieren die AHV in einem bisher noch nie gekannten Masse.
driver
Mitglied
#24 ° Gesendet: 26.09.2008 13:01
Babylon:
Natürlich skann nicht jeder kommen. Das ist aber in keinem Land so. Kommen dürfen Leute, die in ihrem Heimatland menschenrechtswidrig verfolgt werden. Kommen dürfen weiter Leute, die auf Grund ihrer Qualifikation in der Schweiz benötigt werden.

Ja, so ist es heute. Die Grünen hätten es aber gerne anders.

agathon:
Richtig. Wer aber sind diese Einwanderer? Zu über einem Drittel gutqualifizierte Deutsche! Und wenn du meine Posts lesen würdest, so wie ich deine, dann müsste ich das nicht nochmals schreiben: Der AHV gehts seitdem besser den je: Denn diese Zuwanderer finanzieren die AHV in einem bisher noch nie gekannten Masse.

Natürlich haben die Einwanderer auch positive Auswirkungen. Aber ceteris paribus bewirken mehr Einwohner nun mal eine höhere Umweltbelastung und genau dies ist in meinem Augen einer der zentralen Konflikte der grünen Politik. Eine konsequent ökologische Partei müsste auch das Bevölkerungswachstum bekämpfen und zwar sowohl national wie global.
agathon
Mitglied
#25 ° Gesendet: 26.09.2008 17:49
driver:
Eine konsequent ökologische Partei müsste auch das Bevölkerungswachstum bekämpfen und zwar sowohl national wie global.

"Bekämpfen" ist nun wohl ein bisschen übertreiben - dass man sich jedoch ernsthafte Gedanken machen muss, wieviele Milliarden dieser Planet wirklich ernähren kann, das auf jeden Fall.

Doch dafür sorgen die Bürgelichen eigentlich schon zur genüge: mit der Familienpolitik einer FDP und SVP hat wirklich keiner Lust, Eltern zu werden.
Zocker
Mitglied
#26 ° Gesendet: 26.09.2008 20:59
driver

Nehmen wir an ich währe ein Kapitalist und der Gewinnmaximierung verpflichtet.
Ich würde mich natürlich einsetzen, dass mehr Leute und besser ausbeutbare in die Schweiz kommen, damit meine Gewinne steigen. Ich wäre auch dafür, dass mehr Nachwuchs produziert wird, der natürlich nur zulasten der Eltern aufwächst und dann vom Staat die Ausbildung erhält. Anschliessend würde ich davon die besten für meine Gewinnoptimierung aussuchen und könnte die Löhne drücken, da mehr Nachwuchs da ist, wie Arbeitsplätze vorhanden sind.

Wer in der Schweiz strebt diesen für die Gewinnmaximierung idealen Zustand an? Sicher nicht die Grünen.

Deine Angst vor Überbevölkerung solltest du dringend den Kapitalisten mitteilen, damit sie auf Gewinnwachstum verzichten und einer andere Verteilung des BIP zustimmen.
Loser
Mitglied
#27 ° Gesendet: 26.09.2008 22:13
agathon:
Viel wichtiger ist, dass Energie-effiziente Produkte zu Massenprodukten und damit billiger werden. Das erreicht man oft dadurch, dass man mit einem Gesetz nachhilft, welches die Nachfrage nach solchen Produkten (in ihrer ganzen Breite) fördert: Sei es durch Verteuerung der Energiefresser oder durch ein Bonus-Malus-System.

Blödsinn, geh mal googeln und Du findest bei fast jedem Hersteller ein "Zero-Emission" Fahrzeug oder eines, das nahe dran ist. Das Problem ist die Herstellung der Fahrzeuge, die Materialien müssen z.T. durch aufwendige Verfahren produziert werden. Auch ist keinem Hersteller wirklich klar, in welche Richtung die Entwicklung geht. Hybrid, Wasserstoff, Elektro ? Keiner wagt es zu sagen und eine Firma, die jetzt falsch investiert, könnte ganz schnell nicht mehr da sein. Da kommen dann die Premiumprodukte zum Zuge. Sie sind die Zugpferde und bringen die Kosten wieder rein, was bei einem Kleinwagen nicht unbedingt der Fall sein muss.
gumbyman
Mitglied
#28 ° Gesendet: 27.09.2008 01:49
Loser:
Das Problem ist die Herstellung der Fahrzeuge, die Materialien müssen z.T. durch aufwendige Verfahren

Äääähhh...das ist das kleinste Problem. Das grosse Problem ist dass sie nicht genau wissen wie das Fahrzeug beschaffen sein muss (inkl. kosten natürlich!)
Loser:
Auch ist keinem Hersteller wirklich klar, in welche Richtung die Entwicklung geht.

damit es die breite Masse der Käufer akzeptiert.

Aber abgesehen davon ist es tatsächlich so, dass ein paar Quadratmeter mehr an Wohnfläche immer noch wesentlich weniger Energie benötigen wenn sie gut gedämmt und mit vernünftigen Heizsystemen betrieben werden, als wenn etwas weniger Wohnfläche unisoliert von einer Öl- oder gar Elektro-Heizung befeuert werden. Von daher sticht das Argument der Überbevölkerung nur sehr bedingt. Dasselbe mit den Autos: Wenn eine Million Autos je 10Liter/100km brauchen, ist das immer noch ein Haufen mehr Sprit als wenn 1.1Mio. je 5 Liter/100km brauchen. Es lohnt sich also unbedingt, zuerst bei der Effizienz anzusetzen.

g.
bluefox
Mitglied
#29 ° Gesendet: 27.09.2008 01:57
Zocker:
Wer in der Schweiz strebt diesen für die Gewinnmaximierung idealen Zustand an? Sicher nicht die Grünen.

Nein, Zocker, Die grünen wollen die enwanderung begrenzen, möglichst wenig kinder, und staatliche schulen.... Oder verwechselst du da was?


Zocker: "Ich würde mich natürlich einsetzen, dass mehr Leute und besser ausbeutbare in die Schweiz kommen"
Grüne Position: "Die Aufhebung der Begrenzung der Zahl von Zulassungsbewilligungen"

Zocker: "Ich wäre auch dafür, dass mehr Nachwuchs produziert wird"
Grüne Position: "Wer Kinder haben möchte, soll nicht wegen der finanziellen Konsequenzen auf Kinder verzichten müssen."

Zocker: und dann vom Staat die Ausbildung erhält
Grüne Position: "Ein gutes Bildungsangebot mit Chancengerechtigkeit für alle Kinder (insbesondere unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft)" ... "Für die formelle Bildung ist der Staat, die Öffentlichkeit verantwortlich"
driver
Mitglied
#30 ° Gesendet: 27.09.2008 09:34 ° Bearbeitet von: driver
Zocker:
Wer in der Schweiz strebt diesen für die Gewinnmaximierung idealen Zustand an? Sicher nicht die Grünen.

Eben gerade die Grünen. Geh' mal auf deren Website und lies das "Manifest" und das Positionspapier zur Migrationspolitik. Die einzelnen Punkte hat bluefox ja schon erläutert.

Die grüne Politik ist konsequent darauf ausgerichtet jeglicher Einwanderung möglichst wenige Hindernisse in den Weg zu stellen. Aus liberaler Sicht durchaus lobenswert, aber insbesondere für ein kleines, dichtbesiedeltes Land wie die Schweiz schlicht verantwortungslos und nicht praktikabel.

agathon:
Doch dafür sorgen die Bürgelichen eigentlich schon zur genüge: mit der Familienpolitik einer FDP und SVP hat wirklich keiner Lust, Eltern zu werden.

Das liegt nicht an einer vermeintlich schlechten Familienpolitik, sondern vor allem an der Anspruchshaltung der meisten Eltern. Aus heutiger Sicht war die Politik vor einigen Jahrzehnten viel weniger familienfreundlich als heute, trotzdem war die Geburtenrate damals höher.
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