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Referendum gegen biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten

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Xeno
Mitglied
#21 ° Gesendet: 04.08.2008 13:37
Ich ehe die Sache mit den RFID-basierten Pässen usw. ebenfalls äusserst kritisch, wenn auch mit etwas anderer Argumentation als hier die meisten von sich geben. Ein Hauptgegenargument ist, dass diese Technologie absolut nicht sicher ist; die Chips lassen sich recht einfach völlig unbefugt auslesen. Einzelne Poster haben diesen Punkt gesehen. Auch gerade deshalb müsste genau geregelt werden, welche Daten da wirklich drauf gehören (grundsätzlich möglichst wenige).

Nicht hilfreich ist, dass Einwände gegen solche Pläne auch von Verschwörungsfantasten und anderen denkauffälligen Subjekten und Vereinigungen kommen, die im besten Fall versuchen, ihre private Wahnideen zu verbreiten, häufig aber im Grunde totalitäre Organisationen sind, die just alles andere im Sinne haben als Datenschutz. Wenn man dann lesen darf

Die 13 ist das Erkennungsmerkmal der licht- und schöpferabgewandten Kräfte,...

hilft auch Beten nicht mehr. Das Thema ist aber viel zu wichtig, um es Spinnern zu überlassen.

X.
Boll
Mitglied
#22 ° Gesendet: 04.08.2008 14:47
aber IMHO kämst Du wesentlich glaubwürdiger rüber wenn Du solchen esoterischen Firlefanz weglassen würdest, zumal es genügend handfeste Argumente gegen RFID-Chips in ID und Pässen gibt.

Nö, nicht direkt.

@Schweizer
Wieviele Flugzeuge stürzen denn so ungefähr wegen Terroristen pro Jahr ab?

Ich würd' da mal besser in Fluglotsen, Pilotenausbildungen und Luftfahrtforschung investieren, nicht in Ausweise.
ghandi
Mitglied
#23 ° Gesendet: 04.08.2008 19:56
sorry, aber da kann ich fast nur noch an Georg Orwell denken (1984)

genau so gut könnte man eine Initiative machen für eine Drogenkontrolle im Bundeshaus.
Wer nicht unterschreibt hat etwas zu verstecken.

wollen wir einem Bankrotten Amerika wirklich nachlaufen?

Die Terroristen werden einen anderen Weg finden, aber wir......

Hat man nicht bei den alten Komunistischen Länder gesehen,
das die totale Kontrolle nichts bringt.
Nur weil wir bessere Technologien haben, wird es nicht besser.

Dazu kann ich euch nur das Buch "wave" empfehlen oder auch den Film,
gibt es als deutsche Neuverfilmung
genaro
Mitglied
#24 ° Gesendet: 07.08.2008 12:14
Hallo...


in Deutschland werden die Diplomatenpässe ohne RFID-Chips gemacht, da sie sonst zu unsicher sind...

E-Pässe können auch gefälscht werden:
http://www.heise.de/newsticker/Hollaendischer-Computerexperte-faelscht e-britischen-E-Pass--/meldung/113884

lg, genaro
Xeno
Mitglied
#25 ° Gesendet: 10.08.2008 23:06
@ghandi

genau so gut könnte man eine Initiative machen für eine Drogenkontrolle im Bundeshaus

Was brabbelst Du da? Hast Du zum Thema nichts zu sagen?

X.
Al_K
Mitglied
#26 ° Gesendet: 17.08.2008 18:39
Und wer vom Busch zum BBQ eine Einladung erhält muss dann zuhause bleiben weil eben dieser Pass nicht vorhanden ist.
Vergisst mal den Busch. Bis die neuen Pässe hier durchgedrückt werden ist der Busch doch längst weg vom Fenster.

Es fehlt, was ich gesehen habe, einzig ein Vertreter der CVP von den grossen Parteien.
Eigentlich nicht verwunderlich. Schliesslich geht es nicht so sehr darum was der Busch will, sondern vielmehr darum was seinem mittlerweile wohl bester Kollege im Vatikan anordnen lässt.
Vertreter der CVP dürfen nicht für dieses Referendum sein, weil sie sich damit gegen das Diktat des Papstes stellen würden.
Interessant aber, dass der Hasspolitiker Waber mit auf der Liste ist. Ist wohl seine Gelegenheit wenigstens für einmal zu beweisen, dass seine Programm nicht vollends katholisch dominiert ist.

Computer lügen nicht.
Computer sind wohl die besten Lügner überhaupt.
RetoB
Mitglied
#27 ° Gesendet: 17.08.2008 20:40 ° Bearbeitet von: RetoB
Xeno:
Auch gerade deshalb müsste genau geregelt werden, welche Daten da wirklich drauf gehören (grundsätzlich möglichst wenige).

Eigentlich sind da doch als "Biometriesche Daten" nur auch die Daten vorhanden, wie mit der Anwesenheit des rechtmässigen Besitzers vorhanden sind.
Schwieriger wird es dann mit der Datenverarbeitung, welche meistens mit Speicherung und Verknüpfungen mit anderen Daten zum grossen Problem werden. Vorallem weil politische und wirtschaftliche Interessen weit über den Datenmissbrauchsschutzrechten der Einzelnen stehen.
Und solange unter Datenschutz auch wirklich "der Schutz der Daten" praktiziert wird, vorallem vor dem Verdateten der ja anscheinen geschütz werden sollte.

Es mag ja sein, dass bei Verbrechern es nötig ist, diesen ihre Daten nicht auf die Nase zu binden, denn ansonsten könnte dies ja noch das Verbrechen verhindern, und nicht nur die Staatsrache rechtfertigen.
Schlangengrube
Mitglied
#28 ° Gesendet: 22.08.2008 16:08
RetoB:
Eigentlich sind da doch als "Biometriesche Daten" nur auch die Daten vorhanden, wie mit der Anwesenheit des rechtmässigen Besitzers vorhanden sind.

Im Prinzip richtig, nur ist es ungleich schwerer diese Daten "auszulesen" als bequem per Funk vom Chip zu ziehen.

Die Tagespresse liefert immer wieder sehr gute Argumente gegen das erheben von Daten.

http://www.heise.de/newsticker/Britische-Behoerden-vermissen-Datentrae ger-mit-Informationen-ueber-gefaehrliche-Straftaeter--/meldung/114657
Beresina
Mitglied
#29 ° Gesendet: 22.08.2008 16:42
@Schlangengrube

Nütz alles nichts. Ein Teil unsere Politiker sind faktenresitent und bewilligen alles wenn es irgendwie gegen Terrorismus sein könnte. Solche haben m. E. in einer Regierung nichts zu suchen, weil sie a) keine Ahnung von der Materie haben und b) sich auch nicht darum kümmern dies zu ändern!
Ein Blick über die Landesgrenze genügt schon um die Diskussion über Datenschutz ganz oben auf die Agenda zu setzen. Nach zig Skandalen, von Telekom bis NKL/SKL hat nun endlich die sonst so Datensammelfixierte Politik bemerkt, dass Datenschutz wohl doch nicht so das übelste wäre. Aber eben, es ist lächerlich wenn der gleiche Politiker welcher für VDS, biometrische Pässe, Fluggastdatensicherung und digitalisierte Sozialkarten ist, sich nun plötzlich für mehr Datenschutz einsetzt.

Denn wie heisst es so schön: Der beste Datenschutz ist noch immer, gar keine Daten zu speichern. Und dies gilt für Private ebenso wie für den Staat!

Schlussendlich haben nicht terrosristen und Kriminelle darunter zu leiden, sondern der normale Bürger. Mehr noch, wo Daten vorhanden sind, können auch kriminelle Kräfte in deren Besitz gelangen....

Aber halt; es geht ja nur um unsere Sicherheit!

(Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte)
ghandi
Mitglied
#30 ° Gesendet: 23.08.2008 20:31
Politik der Angsthasen
Daten verschwinden am laufenden Band, niemand will wissen wohin und von wehm.
Der Staat selbst lässt Troyaner-Viren auf das Volk los um sie auszuspionieren.

@beresina
(Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte)
tu dir das nicht an
Besser ist es sein Leben so zu konstruiren das es für diese Angsthasen nicht mehr funktionstauglich ist.
gib ihnen kein Geld, sie verwenden es gegen dich.

Es geht ich mache das schon seit über 15 Jahre und meiner Familie geht es besser als vielen anderen, die sich diesem System fügen und unterwerfen.
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