useyourbrain:
China und auch Indien können problemlos den Dingen ihren Lauf lassen, denn wenn das Öl knapp wird, ist es nicht ausschliesslich das Problem von China, sondern der ganzen Welt
Ja aber das ist nicht das Problem: Knappes Öl gleich sauteures Öl und damit kein Business-Case für die einheimische Auto-Industrie, die also auf ihren Autos sitzenbleiben würde, da sie keiner kaufen bzw. fahren kann/will. Wenn diese hingegen langfristig günstige Mobilität versprechen, dann sieht's anders aus.
useyourbrain:
glaube auch kaum, dass die chinesische oder die indische Regierung ein grösseres Interesse daran haben, die Mobilität nicht nur den Reichen zugänglich zu machen
Gleiches Problem, anderer Aspekt: Es geht darum die Massen zu mobilisieren weil das Stückzahlen und damit Umsatz und Gewinn bringt, nicht weil es "gerecht" wäre oder so. Mit ein paar Rolls-Royce pro Jahr können keine Arbeiter-Scharen beschäftigt werden ;-)
useyourbrain:
Marktplayer für ökologische Fahrzeuge (sowohl auf der Nachfrage- wie auch auf der Angebotsseite), wird man sich im Westen die Zähne ausbeissen
Genau. Der Westen ist bei diesen Technologien nicht (wesentlich) weiter als China und Indien; anders bei "konventionellen" Autos, da sind sie weit hintendrein und müss(t)en erst mal tüchtig aufholen.
khale:
Vielleicht haben sie einfach erkannt, dass dies ein zukunfts - und gewinnträchtiger Industriezweig ist. In ein paar Jahren werden sie dann in diesem Sektor zu den weltweit führenden Nationen gehören und mächtig Kohle machen.
Das passt genau ins Bild, ja.
btw: mit BYD und Reva (neuerdings will auch Tata dahin) gibt es bereits mindestens zwei sehr ernsthafte Hersteller aus China/Indien, und bezüglich Batterie-Technologie/-Herstellung spielt die Musik sowieso in Asien.
g.