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Umwelt, Klima, Energie Diskussionsforum Politik / Umwelt, Klima, Energie /

Umweltschutz beginnt in den Köpfen

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felixkohl
Mitglied
#1 ° Gesendet: 29.05.2010 19:20 ° Bearbeitet von: felixkohl
Man redet sich die Köpfe heiss beim Thema CO2 und Erderwärmung.
Es werden ökologische, pseudoökologische, politische und wirtschaftliche Argumente herbeigezogen.
Das mag alles in Ordnung sein.
Vielleicht aber, wäre es wieder einmal an der Zeit etwas in den Köpfen zu bewegen, bzw. die Herzen.

Wer hat sie nicht schon gehört, die von Fernweh geplagten, die von den schönen tropischen Wäldern, von den Stränden und von den "seltsamen Tieren und Menschen" schwärmen.
Sie fahren (oder besser fliegen) nach hause und es gilt wieder Business as usual.

Mittel-, Nord- und Osteuropa haben eine phantastische Flora und Fauna.
Ich persönlich sch... auf die langweiligen Strände und Meeresküsten, auf die ausgetrockneten, ariden Landschaften, von denen man nach spätestens zwei Wochen genug hat...
Wer in der Nähe der "Natur" oder an einem See wohnen möchte, muss tief in die Tasche greifen.
Die Sünden der vorletzten Jahrhunderwende (um 1900) wurden, werden zum Teil wieder korrigiert. Die Wiedereinführung vieler ausgerotteter Arten (Steinbock, Luchs, Biber, Bartgeier uvm.) macht uns stolz auf diesen Reichtum. Viele eingedolte Bäche werden wieder eröffnet und renatuiert, auch ausgewählte Flussabschnitte.
Die Schweizer Bevölkerung hat zwar traditionell viel Sympathie für diese Projekte und ein konstruktiver Dialog mit den Bauern erlaubte einige Erfolge.

Nichtsdestotrotz sind die "aufklärenden" 80er Jahre längst vorüber.
Eltern wissen ihrem Kinde reichlich wenig zu erzählen, wenn dieses beim Waldspaziergang eine Frage hat. Es ist ihnen auch nicht zu verdenken, haben sie es doch selber nicht kennen gelernt.
Die Naturwissenschaften an den Schulen fristen ein Schattendasein. An Gymnasien sind sie ebenfalls stark unterbelegt (in Lektionen) und werden zu Durchschnittsnoten zusammengefasst (z.B. Chemie, Biologie und Physik als eine Note).
Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Marginalisierung mal abgesehen, lässt sich leicht folgern, dass diese Ignoranz sich auch im Bereich Umwelt niederschlägt.

Umweltschutz bedingt Forschung und harte Arbeit (z.B. Kartierungen, Monitoring, Revitalisierungs- und Renaturierungsarbeiten, Information der Öffentlichkeit etc.)

Die beruflichen Perspektiven für junge Menschen auf diesem Gebiet sind miserabel.
Lieber eine Matura durchdrücken und dann ab an die Uni St.Gallen und Betriebswirtschaft studieren. Mit spätestens 25 holt einen eine Bank oder ein Finanzinstitut und man kann gross Kohle machen.
Erzähle mal Deinen Freunden und Bekannten, Du wärst an einer Heuschreckenkartierung beteiligt...die lachen sich kaputt hinter Deinem Rücken. Und diesselben Leute beklagen dann, in einem Anfall von Sentimentalität, den Untergang der Schönheiten und der Natur...
meinen vielleicht aber den Nachbarn, der gerade vor dem eigenen Häusle im Grünen baut.

Das Problem beschränkt sich aber nicht nur in der regionalen Umweltpolitik sondern hat Konsequenzen in der gesamten nationalen und globalen Politik.

Wie kann man etwas lieben, das man nicht kennt?
Wie kann man handeln (und abstimmen), wenn man die Mechanismen dahinter nicht versteht?
Wie kann man für etwas einstehen, das im Rufe von Naivität und Einfältigkeit steht?
Wer ist berechtigterweise bereit, seine Wirbelsäule krumm zu machen, das für die Gesellschaft ökonomisch nichts Wert ist?
Loser
Mitglied
#2 ° Gesendet: 29.05.2010 23:03
Tolles Posting, auch ich gehe seit Jahren nicht mehr ins Ausland, alleine schon wegen meinen Hunden. Doch werde ich irgendwann einmal die USA besuchen, ohne schlechtes Gewissen, weil dies sicher meine letzte Auslandsreise sein wird........
gods president
Mitglied
#3 ° Gesendet: 30.05.2010 09:12
Für den umweltschützenden Kopf: http://www.ignoranz.ch/forum/4_4079_0.html
agathon
Mitglied
#4 ° Gesendet: 30.05.2010 14:09
felixkohl:
Vielleicht aber, wäre es wieder einmal an der Zeit etwas in den Köpfen zu bewegen, bzw. die Herzen.

Ja, absolut. Deshalb ist es in diesem Zusammenhang durchaus richtig, eine ideologische und ethische Diskussion zu führen. Es gibt gegen vernünftiges ökologisches Verhalten zwei Totschläger-Argumente:

1.) Ökologie und Marktwirtschaft seien inkompatibel.
2.) Die wissenschaftlichen Grundlagen seien zweifelhaft.

zu 1: Tatsächlich schliessen die meisten wirtschaftlichen Lehren die Natur als Kostenfaktor aus. Auch bei Marx und im Keynesianismus gilt die Natur für unendlich ausbeutbar. Die Ressourcen liegen einfach da, es kostet nur etwas, sie abzubauen.
Dass die Natur gratis sei, ist ein ideologischer Fehler der Wirtschaftslehren. Also kann man dem nur mit Ideologie und Ethik begegnen. Sobald man wie Grünliberalen und die FDP meint, ökologisches Verhalten würde nur dann funktionieren, wenn es Gewinn abwirft, verstrickt man sich bereits in ökonomische Zwänge, die ein ökologisches Verhalten quasi ausschliessen: Warum? Weil die Natur in den Wirtschaftslehren nicht vorgesehen ist.

Naturschutz kostet, und es lässt damit einfach nicht die gleichen Renditen machen, wie z.B. mit einer Immobilienanlage. Die Erhaltung der Umwelt bedarf also nur mit eines Werte-Wandels in den Köpfen. Das ist der Grund, warum die Grünen, wenns um die Umwelt geht, ideologisch argumentieren.


zu 2: Wissenschaftlich gibt es einen sehr, sehr breiten Konsens, was die anthropogene Klimaerwärmung anbelangt. – Zum Vergleich: Wenn die Ernährungswissenschaft was neues publiziert, ändern sehr viele Leute ihr Essverhalten. Dabei gibt es keinen Wissenschaftszweig, dessen Resultate derart häufig modifiziert werden, und bei dem die Konzerne ihre Finger derart stark im Spiel haben. – Warum also diese Skepsis gegenüber den Resultaten der Klimaforschung? Es gibt kaum einen grossen Konzern, der von diesen Resultaten einen besonderen Vorteil hätte – und überhaupt: Wer hat den überhaupt einen besonderen Vorteil durch die Erkenntnis der anthropogenen Klimaerwärmung? Diese These steht weder im Dienste der Macht noch der Wirtschaft: sie ist einfach eine harte Tatsache, mit viele Menschen persönlich nicht umgehen können.
Loser
Mitglied
#5 ° Gesendet: 30.05.2010 15:09
agathon:
Wer hat den überhaupt einen besonderen Vorteil durch die Erkenntnis der anthropogenen Klimaerwärmung?

Diejenigen, welche sich beim Ablasshandel dumm und dämlich verdienen vielleicht ?

agathon:
Warum also diese Skepsis gegenüber den Resultaten der Klimaforschung?

Weil sie die Skeptiker und andersdenkende runterputzen, ja gar nicht erst anhören ? Solches Verhalten fördert nun mal den Widerstand, z,B den Statistiker Björn Lomborg, vom IPCC-Chefe als Hitler bezeichnet, der den Klimawandel nicht abstreitet, jedoch die Vorgensweise. Liest man seine Gründe, darf man sich schon fragen, für was soviel Geld ausgeben, wenn es den lauf der Dinge nur um ein paar Jahre verzögert. Entschuldige agathon, aber wenn der Blocher jemand so betitelt, gibts gleich ein riesen Geschrei.

Schafft ein offeneres IPCC und ich höre wieder hin, bis dahin werde ich weiterhin skeptisch bleiben.........
AdiB
Mitglied
#6 ° Gesendet: 30.05.2010 15:47
felixkohl:
Wer hat sie nicht schon gehört, die von Fernweh geplagten, die von den schönen tropischen Wäldern, von den Stränden und von den "seltsamen Tieren und Menschen" schwärmen.
Sie fahren (oder besser fliegen) nach hause und es gilt wieder Business as usual.

Mittel-, Nord- und Osteuropa haben eine phantastische Flora und Fauna.
Ich persönlich sch... auf die langweiligen Strände und Meeresküsten, auf die ausgetrockneten, ariden Landschaften, von denen man nach spätestens zwei Wochen genug hat...

Naja, ob man diese oder jene Region der Erde bevorzugt ist doch eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. M.E. schiesst es über das Ziel hinaus, wenn aus Umweltschutzgründen generell auf weite Reisen verzichtet werden soll... Es ist auch eine Frage des Masses und des "wie". Ich sehe kein Problem darin, wenn ich vielleicht alle 2 - 5 Jahre für ein paar Wochen in ein für mich noch unbekanntes Land fliege, dort in den Dschungel gehe und Tiere beobachte, und das aus reiner Neugier und Entdeckungsfreude.
Problematisch sind m.E. eher die ganzen Städte-Kurztrips mit Billigfliegern, die Pauschal-Badereisen am Mittelmeer und zunehmend auch in Südasien und am Golf oder die Business-Flüge nach London, New York und Singapur, etc. Das müsste nicht sein - europäische Städte kann man mit dem Nachtzug bereisen, zum Baden muss man nicht nach Thailand (Strände gibts auch in Italien) und die Banker können sich auch per Handy verständigen....

felixkohl:
Nichtsdestotrotz sind die "aufklärenden" 80er Jahre längst vorüber.
Eltern wissen ihrem Kinde reichlich wenig zu erzählen, wenn dieses beim Waldspaziergang eine Frage hat. Es ist ihnen auch nicht zu verdenken, haben sie es doch selber nicht kennen gelernt.
Die Naturwissenschaften an den Schulen fristen ein Schattendasein. An Gymnasien sind sie ebenfalls stark unterbelegt (in Lektionen) und werden zu Durchschnittsnoten zusammengefasst (z.B. Chemie, Biologie und Physik als eine Note).
Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Marginalisierung mal abgesehen, lässt sich leicht folgern, dass diese Ignoranz sich auch im Bereich Umwelt niederschlägt.

Ganz deiner Meinung. Allerdings bin ich nicht gerade ein Mathe-Genie und deshalb kam mir persönlich die Matura-Regelung gelegen...:-)

Loser:
Schafft ein offeneres IPCC und ich höre wieder hin, bis dahin werde ich weiterhin skeptisch bleiben.........

Das IPCC kann uns doch eigentlich egal sein, wichtiger ist, ob die Klima-Wandel-Theorie plausibel erscheint (das tut sie nunmal, der Treibhauseffekt ist ein bekanntes Phänomen, ebenso sind die steigenden Temperaturen und die erhöhte CO2-Konzentation in der Atmosphäre Fakten, da lässt lässt sich ein kausaler Zusammenhang nur noch schwer leugnen...), ausserdem müssen wir wohl oder übel vom Öl wegkommen (siehe "Deep Water Horizon"...)
agathon
Mitglied
#7 ° Gesendet: 30.05.2010 16:55 ° Bearbeitet von: agathon
Loser:
Diejenigen, welche sich beim Ablasshandel dumm und dämlich verdienen vielleicht ?

Blabla. Natürlich ist dieser Handel ein Schwachsinn. Doch komme ich nicht umhin zu fragen, warum es auf einmal so schlimm ist, mit CO-Zertifikaten Geld zu verdienen, wenn doch die gleichen wirtschaftlichen Kreise nicht müde werden zu betonen, dass ökologische Gesetze, sie daran hindern, Geld zu verdienen?

Aber sonst bringt die These der anthropogenen Klimaerwärmung wirtschaftlich bis jetzt niemanden einen Profit. Das ist doch genau das Problem: Darum wird alles in der Welt unternommen, um sie zu diskreditieren. Auch du @loser trägst dazu bei - ganz im Sinne Nietzsches: Wahr kann nur sein, was mir nützt oder gefällt!
Loser
Mitglied
#8 ° Gesendet: 30.05.2010 20:14
agathon:
Blabla. Natürlich ist dieser Handel ein Schwachsinn. Doch komme ich nicht umhin zu fragen, warum es auf einmal so schlimm ist, mit CO-Zertifikaten Geld zu verdienen, wenn doch die gleichen wirtschaftlichen Kreise nicht müde werden zu betonen, dass ökologische Gesetze, sie daran hindern, Geld zu verdienen?

Es gibt schon Kreise, die daran verdienen, nimm nur mal den Coop oder die Migros mit ihren Bio und wasweisich Produkten. Teurer und oft eben auch in Ländern produziert, die nicht so genau hinsehen. Mit den CO-Zertifikaten wird das rumsauen in anderen Ländern finanziert und nichts ändert sich, ausser das wir das bezahlen. Und Papi Staat macht da nähmlich auch noch so seinen Reibach. Nicht zu vergessen, die Hersteller von Solarzellen usw, die chinesischen werden ja von der Regierung subventioniert, wie verrückt.

agathon:
Darum wird alles in der Welt unternommen, um sie zu diskreditieren.

Falsch, diskreditiert werden die, die "Massnahmen" kritisieren und damit einigen Staaten und Unternehmen in die Suppe spucken. Es ist wie beim Abfall, ich sortiere aus usw und trotzdem steigen die Gebühren, weil die Verbrennungsanlagen nicht ausgelastet sind. Einige Konzerne verdienen schon lange daran, sammeln fleissig Pünktchen, füllen ihre Konten.

agathon:
Wahr kann nur sein, was mir nützt oder gefällt!

;o) jep, da stimm ich Dir zu, weil es garantiert besser ist, das Geld sinnvoll einzusetzen. Die Natur zu erhalten, Krankheiten zu bekämpfen und die Menschen besser auszubilden ( was sich in den 3.Weltländern irgendwann einmal auszahlen wird, weil die dann umweltschonende Produkte selber entwickeln werden und den Raubbau an ihrer Natur verhindern können). Das scheint mir der erfolgversprechendere Weg zu sein, erst recht nach dem Stockholm Disaster, wo man deutlich sah, dass man sich nicht einigen kann. Was soll man auch erwarten, wenn die Waldbrände, trotz Warnungen der Umweltschützer, immer noch kein Thema sind. Vergleichsweise einfach zu unterbinden und würden innerhalb kürzerster Zeit einen Erfolg bringen.

AdiB:
Das IPCC kann uns doch eigentlich egal sein, wichtiger ist, ob die Klima-Wandel-Theorie plausibel erscheint (das tut sie nunmal, der Treibhauseffekt ist ein bekanntes Phänomen, ebenso sind die steigenden Temperaturen und die erhöhte CO2-Konzentation in der Atmosphäre Fakten, da lässt lässt sich ein kausaler Zusammenhang nur noch schwer leugnen...), ausserdem müssen wir wohl oder übel vom Öl wegkommen (siehe "Deep Water Horizon"...)

Und warum steigen die Temperaturen seid Jahren nicht mehr ? Da streitet man sich eher, ob die Erhöhung der Temperatur dem des Co2 folgt oder umgekehrt. Allwissend oder vorallem endgültig ist diese Theorie nun mal auch nicht. Die Kapriolen des Wetters der letzten 1500 Jahren sind auf natürliche Schwankungen und Ereignisse zurückzuführen, hätte man das vor ein paar Jahren gesagt, wäre man gesteinigt worden.
Das wir vom Oel wegkommen müssen, ist auch unbestritten, wird sich aber eh von alleine regeln. Mir geht es mal darum, dass kein Forscher sagen kann, dass die Massnahmen (inkl. Ablasshandel) was ändern werden, also muss sich der Mensch anpassen. Den Weg können wir kontrollieren, das Klima nicht. Unsere Wälder besser schützen, sie sind Co2- Fresser, was noch den angenehmen Nebeneffekt hat, dass so auch Naherholungsräume geschaffen oder erhalten bleiben.

Ich kann mich eigentlich der Meinung von Lomborg nur anschliessen, es ist Unsinn, Milliarden zu verpulvern, für etwas von dem man nicht einmal weis, was es nützen wird. Es ist allemal besser, mit dem Wandel zu leben und dabei auch weiter zu denken, eben auch bei der Aufforstung. Diese Resultate können wir mitverfolgen, wie willst Du das bei den Menschen erreichen, wenn die meisten in hundert Jahren gar nicht mehr leben, um dies zu sehen ( wenn es überhaupt so kommt) ?
Loser
Mitglied
#9 ° Gesendet: 30.05.2010 20:34 ° Bearbeitet von: Loser
felixkohl:
Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Marginalisierung mal abgesehen, lässt sich leicht folgern, dass diese Ignoranz sich auch im Bereich Umwelt niederschlägt.

Jugend
felixkohl
Mitglied
#10 ° Gesendet: 31.05.2010 00:31 ° Bearbeitet von: felixkohl
@agathon

Sobald man wie Grünliberalen und die FDP meint, ökologisches Verhalten würde nur dann funktionieren, wenn es Gewinn abwirft, verstrickt man sich bereits in ökonomische Zwänge, die ein ökologisches Verhalten quasi ausschliessen: Warum? Weil die Natur in den Wirtschaftslehren nicht vorgesehen ist.

Danke. Ein sehr guter Gedanke.

Dabei handelt der Mensch - just in seiner Freizeit - ja nicht ökonomisch, sondern nach dem Lustprinzip.
Natur zu erleben, ist ein essentielles Bedürfnis, oder sozusagen auch eine "Lust" und hat damit eine eigenen Daseinsberechtigung.

Im zweiten Punkt stehe ich der Meinung von Loser näher.

Abgesehen davon, wollte ich den Finger wieder einmal auf den "klassischen Umweltschutz" legen. Wo man eben nicht mit Emissionshandel Geld verdient. Aber das ist Meinungssache, denn auch ich habe kaum mehr Überblick.

@Loser

Kompliment. Du hast Dich ja mit Links mächtig ins Zeug gelegt.
Der "Jugendlink" (hab ihn nur überflogen) ist Wasser auf meiner Argumentatinsmühle. Umweltschutz ist - wie Dein passender Artikel auch schön erklärt - völlig uncool.

Ich habe schon Kids von ca. 12 Jahren erlebt, die es einfach nur toll fanden, Kaulquappen in einem Teich abzumurksen "die sollen verecken..." Mir stellten sich die Nackenhaare hoch.

Was aber viel schlimmer wiegt, ist die Tatsache, dass letztlich der Lohn bestimmt, welche Arbeit oder Tätigkeit "wert" ist.
Erklären wir mal einem 17-jährigen, welche seine beruflichen und ökonomischen Perspetkiven sind, je nachdem was er lernt oder studiert. Die Antwort wird klar ausfallen...(wenn er mit leuchtenden Augen von seinem ersten Auto träumt).
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