agathon:
Blabla. Natürlich ist dieser Handel ein Schwachsinn. Doch komme ich nicht umhin zu fragen, warum es auf einmal so schlimm ist, mit CO-Zertifikaten Geld zu verdienen, wenn doch die gleichen wirtschaftlichen Kreise nicht müde werden zu betonen, dass ökologische Gesetze, sie daran hindern, Geld zu verdienen?
Es gibt schon Kreise, die daran verdienen, nimm nur mal den Coop oder die Migros mit ihren Bio und wasweisich Produkten. Teurer und oft eben auch in Ländern produziert, die nicht so genau hinsehen. Mit den CO-Zertifikaten wird das rumsauen in anderen Ländern finanziert und nichts ändert sich, ausser das wir das bezahlen. Und Papi Staat macht da nähmlich auch noch so seinen Reibach. Nicht zu vergessen, die Hersteller von Solarzellen usw, die chinesischen werden ja von der Regierung subventioniert, wie verrückt.
agathon:
Darum wird alles in der Welt unternommen, um sie zu diskreditieren.
Falsch, diskreditiert werden die, die "Massnahmen" kritisieren und damit einigen Staaten und Unternehmen in die Suppe spucken. Es ist wie beim Abfall, ich sortiere aus usw und trotzdem steigen die Gebühren, weil die Verbrennungsanlagen nicht ausgelastet sind. Einige Konzerne verdienen schon lange daran, sammeln fleissig Pünktchen, füllen ihre Konten.
agathon:
Wahr kann nur sein, was mir nützt oder gefällt!
;o) jep, da stimm ich Dir zu, weil es garantiert besser ist, das Geld sinnvoll einzusetzen. Die Natur zu erhalten, Krankheiten zu bekämpfen und die Menschen besser auszubilden ( was sich in den 3.Weltländern irgendwann einmal auszahlen wird, weil die dann umweltschonende Produkte selber entwickeln werden und den Raubbau an ihrer Natur verhindern können). Das scheint mir der erfolgversprechendere Weg zu sein, erst recht nach dem Stockholm Disaster, wo man deutlich sah, dass man sich nicht einigen kann. Was soll man auch erwarten, wenn die Waldbrände, trotz Warnungen der Umweltschützer, immer noch kein Thema sind. Vergleichsweise einfach zu unterbinden und würden innerhalb kürzerster Zeit einen Erfolg bringen.
AdiB:
Das IPCC kann uns doch eigentlich egal sein, wichtiger ist, ob die Klima-Wandel-Theorie plausibel erscheint (das tut sie nunmal, der Treibhauseffekt ist ein bekanntes Phänomen, ebenso sind die steigenden Temperaturen und die erhöhte CO2-Konzentation in der Atmosphäre Fakten, da lässt lässt sich ein kausaler Zusammenhang nur noch schwer leugnen...), ausserdem müssen wir wohl oder übel vom Öl wegkommen (siehe "Deep Water Horizon"...)
Und warum steigen die Temperaturen seid Jahren nicht mehr ? Da streitet man sich eher, ob die Erhöhung der Temperatur dem des Co2 folgt oder umgekehrt. Allwissend oder vorallem endgültig ist diese Theorie nun mal auch nicht. Die Kapriolen des Wetters der letzten 1500 Jahren sind auf
natürliche Schwankungen und Ereignisse zurückzuführen, hätte man das vor ein paar Jahren gesagt, wäre man gesteinigt worden.
Das wir vom Oel wegkommen müssen, ist auch unbestritten, wird sich aber eh von alleine regeln. Mir geht es mal darum, dass kein Forscher sagen kann, dass die Massnahmen (inkl. Ablasshandel) was ändern werden, also muss sich der
Mensch anpassen. Den Weg können wir kontrollieren,
das Klima nicht. Unsere Wälder besser schützen, sie sind Co2- Fresser, was noch den angenehmen Nebeneffekt hat, dass so auch Naherholungsräume geschaffen oder erhalten bleiben.
Ich kann mich eigentlich der Meinung von Lomborg nur anschliessen, es ist Unsinn, Milliarden zu verpulvern, für etwas von dem man nicht einmal weis, was es nützen wird. Es ist allemal besser, mit dem Wandel zu leben und dabei auch weiter zu denken, eben auch bei der
Aufforstung. Diese Resultate können wir mitverfolgen, wie willst Du das bei den Menschen erreichen, wenn die meisten in hundert Jahren gar nicht mehr leben, um dies zu sehen ( wenn es überhaupt so kommt) ?