lebenslust:
Dagegen kann jeder Autobesitzer schon eine Menge tun. Stellt Euch vor, jedes Fahrzeug würde mit einem kleinen Zusatzbauteil, nennen wirs mal T-Kat - ausgerüstet, Effekt:
- bis zu 25 % weniger Verbrauch
- bis zu 30 % weniger schädliche Abgase
- bis zu 80 weniger Feinstaub
- mehr Leistung
- verschleißfrei, geeignet f. nahezu alle Flüssigtreibstoff-Verbrennungsmaschinen....
Das ist grober Unfug. Die Senkung der Schadstoffwerte wird bereits mit einem Autokatalysator erreicht. An dem wird noch immer kräftig geforscht, und das Prinzip ist verstanden (katalytische Umwandlung von CO und NOx in weniger schädlich Stoffe). Dieser Vorgang findet aber NACH der Verbrennung statt, also auch NACH dem Verbrennungsvorgang, der die Energie des Treibstoffs auf den Motor überträgt. Ein sogenannter "T-Kat", der entweder auch ein Autokatalysator oder ein simpler Filter ist, kann höchstens die Abgaswerte etwas weiter verbessern (wobei dies auch nicht trivial ist), und Feinstaub filtern, was allerdings auch keine Neuerfindung des Rades darstellt. Eine Leistungsverbesserung oder eine Verbrauchsreduktion kann mit einem solchen Teil nicht stattfinden. Und zwar prinzipiell nicht. Dafür müsste man den Motor umbauen oder das TReibstoffgemisch verändern. Beides macht das Teil aber nicht. Die Angaben auf der Seite sind dürftig (s. unten), und wenn man weitersucht, bekommt man ein Foto eines Einbauteils, das wie ein Filter für Hochdruckanlagen oder Flüssigkeitsleitungen aussieht. Von technischen Angaben oder Erläuterungen der Funktionsweise keine Spur.
Fazit: Ein weiterer Versuch, gutgläubigen Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit Fortschirtt hat das nichts zu tun.
Der Textausschnitt der verlinkten Seite:
Den Anfang könnten bereits entwickelte und beziehbare, relativ preiswerte Bausätze für Autos machen, mit denen der Schadstoffausstoß für alle Autotypen, die mit Benzin oder Dieselöl fahren, um ca. die Hälfte gesenkt werden kann (besonders das hochgiftige Kohlenmonoxid und Kohlen-Wasserstoff sowie Stickoxide = Waldsterben). Gleiches gilt für LKWs, BHKWs und Ölheizungen, die mit Heizöl oder Pflanzenöl betrieben werden.
Neueste TÜV basierte Ergebnisse mit Spezialmessgeräten erkennen sogar eine effektive Feinstaubreduktion, das ist bisher das größte Problem mit den meisten Giftschadstoffen. Schöner Nebeneffekt: Der Treibstoffverbrauch reduziert sich durch optimale Verbrennung auf sehr erfreuliche Werte um bis zu 25% bei PKW und bei LKWs bis 15%, die Anschaffungskosten können in ein bis zwei Jahren amortisiert sein.
Langzeitergebnisse von großen Speditionen haben ergeben, dass jeder LKW monatlich über 400,- € eingespart hat, somit hat sich die Investition in 5-6 Monaten amortisiert.