Ein drahtloses Telefon funktioniert nicht ohne elektromagnetische Strahlung von sich zu geben. Eine Leuchtstoffröhre kann demgegenüber abgeschirmt werden.
Und selbst wenn sie nicht abgeschirmt würden, es ist ja nicht so, dass wir allesamt mit brennenden Leuchtstoffröhren stundenlang in unseren Hosensäcken und an unseren Ohren rumlaufen.
Seit gut 100 Jahren wurde die Bevölkerung in Schulen, Bürogebäuden, Werkstätten und Fabriken Leuchtstoffröhrenlicht ausgesetzt und jetzt plötzlich sollen Leuchtstoffröhren das Unheil der Welt darstellen? Ich würde das eher als Gesundheitsaktionismus bezeichnen.

Tatsächlich emitieren Glühbirnen indirekt mehr Quecksilber als Leuchstoffröhren:
http://www.gelighting.com/na/home_lighting/ask_us/downloads/MercuryInC FLs.pdfUnd dem Unterschied, dass das Quecksilber der Leuchtstoffröhren rezykliert werden kann.
Ein altes Fieberthermometer enthält übrigens etwa 100 mal mehr Quecksilber als eine Leuchtstoffsparlampe.
Und ausserdem gibt es immer noch effiziente LEDs, welche gar kein Quecksilber beinhalten.
In der Schweiz werden übrigens immerhin 13% des Stroms für Beleuchtungszwecke benötigt. Als Vergleich Beznau I,II und Mühleberg generieren etwa 14% des Schweizer Strombedarfs.
http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/wissen/technik/741494.htmlEs ist also nicht so, als wäre Effizienz im Beleuchtungsbereich völlig sinnlos.