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Glühbirnenverbot - Gesundheitsschädlicher Aktionismus statt Umweltnutzen

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Bünzli
Mitglied
#11 ° Gesendet: 11.01.2009 13:41
"Wie gesagt, ich kann das zu wenig beurteilen, doch glaube ich einem dipl. Elektroinstallateur (also Fachmann) mehr als einem Politiker."

Elektroinstallateur weiss wie Kabel zu verlegen sind und wie er eine Lampe etc. anzuschrauben hat aber die Problematik mit den Energiesparlampen kann er bestenfalls so gut wie du beurteilen.

Du hast ja auch nicht das Gefühl, dass der Abwart vom Spital weiss wie ein Herz transplantiert wird obwohl er den Tankinhalt im Notstromaggregat zu kontrollieren hat.
safado
Mitglied
#12 ° Gesendet: 11.01.2009 13:56 ° Bearbeitet von: safado
@Bänzli

Elektroinstallateur weiss wie Kabel zu verlegen sind und wie er eine Lampe etc. anzuschrauben hat aber die Problematik mit den Energiesparlampen kann er bestenfalls so gut wie du beurteilen.
Scheinbar hast Du keine Ahnung, was von einem dipl. Elektroinstallateur an der Meisterprüfung verlangt wird. Sicherlich mehr als lediglich die Anforderung an die richtige Farbe des Parteibüchleins.
globi1
Mitglied
#13 ° Gesendet: 11.01.2009 14:03 ° Bearbeitet von: globi1
Ein drahtloses Telefon funktioniert nicht ohne elektromagnetische Strahlung von sich zu geben. Eine Leuchtstoffröhre kann demgegenüber abgeschirmt werden.

Und selbst wenn sie nicht abgeschirmt würden, es ist ja nicht so, dass wir allesamt mit brennenden Leuchtstoffröhren stundenlang in unseren Hosensäcken und an unseren Ohren rumlaufen.

Seit gut 100 Jahren wurde die Bevölkerung in Schulen, Bürogebäuden, Werkstätten und Fabriken Leuchtstoffröhrenlicht ausgesetzt und jetzt plötzlich sollen Leuchtstoffröhren das Unheil der Welt darstellen? Ich würde das eher als Gesundheitsaktionismus bezeichnen.


Tatsächlich emitieren Glühbirnen indirekt mehr Quecksilber als Leuchstoffröhren:
http://www.gelighting.com/na/home_lighting/ask_us/downloads/MercuryInC FLs.pdf
Und dem Unterschied, dass das Quecksilber der Leuchtstoffröhren rezykliert werden kann.

Ein altes Fieberthermometer enthält übrigens etwa 100 mal mehr Quecksilber als eine Leuchtstoffsparlampe.

Und ausserdem gibt es immer noch effiziente LEDs, welche gar kein Quecksilber beinhalten.

In der Schweiz werden übrigens immerhin 13% des Stroms für Beleuchtungszwecke benötigt. Als Vergleich Beznau I,II und Mühleberg generieren etwa 14% des Schweizer Strombedarfs.
http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/wissen/technik/741494.html

Es ist also nicht so, als wäre Effizienz im Beleuchtungsbereich völlig sinnlos.
Bünzli
Mitglied
#14 ° Gesendet: 11.01.2009 14:07
"Scheinbar hast Du keine Ahnung, was von einem dipl. Elektroinstallateur an der Meisterprüfung verlangt wird."

Was plötzlich hältst du was von einer Ausbildung? Sonst weisst du doch immer, dass Bildung nichts Wert ist und Studierte sowieso. Im Gegensatz zu dir kann ich genau einschätzen, was bei einer Ausbildung verlangt wird, weil ich so eine absolviert habe.

Wie kommst du nun auf die "Farbe des Parteibüchleins"?
Deine Wahnvorstellungen werden schlimmer.
safado
Mitglied
#15 ° Gesendet: 11.01.2009 14:22 ° Bearbeitet von: safado
@Bänzli

Sonst weisst du doch immer, dass Bildung nichts Wert ist und Studierte sowieso.
Wo habe ich solches behauptet? Ganz im Gegenteil, ich habe immer FDP und SVP angeprangert, weil sie die Ausbildungs- und Forschungskosten abzuwürgen versuchen. Und ich habe in Fred Freizügigkeit die Unternehmer- und Arbeitgeberverbände angeprangert, weil sie den Zuzug ausländischer Arbeitnehmer vorziehen, statt Geld in die Bildung der Schweizer zu stecken. Also behaupte nicht solchen Blödsinn.
AdiB
Mitglied
#16 ° Gesendet: 11.01.2009 15:11
Typisch, man ist einfach mal dagegen und mach riesen Lärm, nur damit man den "Ökos" einmal mehr ans Bein pinkeln kann...

Mir ist es ehrlich gesagt ziemlich egal, welche Lampen meine Wohnung erhellen; Hauptsache es gibt genügend Licht. Mit Ausnahme der langen "Aufwärmzeit" stören mich Energiesparlampen überhaupt nicht. Sie sparen Energie und dazu auch noch Geld, darum verstehe ich nicht, warum man so ein Theater darum machen kann.

Mit dem Elektrosmog versucht man lediglich, ein Härchen in der Suppe zu finden; genau wie mit den armen Vögeln, die in den Windturbinen ihr Leben lassen müssen...
Dora
Mitglied
#17 ° Gesendet: 11.01.2009 15:25
Dem Globi darf man sicher nichts glauben, darf ich doch wieder seine Lüge richtig stellen, 13% der Energie würde für die Beleuchtung verbraten, dabei sind es etwa 3%. Auch wird nicht mehr Queksilber in Leuchtstoffröhren verwendet.
driver
Mitglied
#18 ° Gesendet: 11.01.2009 15:35 ° Bearbeitet von: driver
globi1:
Seit gut 100 Jahren wurde die Bevölkerung in Schulen, Bürogebäuden, Werkstätten und Fabriken Leuchtstoffröhrenlicht ausgesetzt [...]

Alles Orte wo (grösstenteils tagsüber) gelernt oder gearbeitet wird. Wenn Du das relevante Zitat im ersten Beitrag nochmals liest, dann siehst Du, dass dies nicht als Problem betrachtet wird, wohl aber die zwangsweise Verwendung von Leuchtstofflicht mit hohem Blauanteil abends und nachts im Wohnbereich.

globi1:
Tatsächlich emitieren Glühbirnen indirekt mehr Quecksilber als Leuchstoffröhren:

Nur wenn der Strom für den Betrieb der Glühbirnen aus Kohlekraftwerken kommt.

globi1:
Es ist also nicht so, als wäre Effizienz im Beleuchtungsbereich völlig sinnlos.

Natürlich nicht. Für viele Einsatzzwecke sind Leuchtstofflampen auch sehr sinnvoll und gut geeignet. Das wird wohl kaum jemand abstreiten und darum geht's auch gar nicht. Es geht darum, dass hier einmal mehr in blindem Aktionismus eine unüberlegte Massnahme durchgedrückt werden soll, bei der jetzt schon absehbar ist, dass sie unerwünschte Nebeneffekte haben wird und in vielen Fällen zu unsinnigen (Not-)Lösungen führen wird.
Dora
Mitglied
#19 ° Gesendet: 11.01.2009 15:39
Das Problem ist das Stromsparlampen mehr Strom brauchen als herkömliche Glühbirnen. Die Herstellung von so genannten Sparlampen ist viel aufwändiger und ein Problem für die Umwelt. Die angegebene Leuchtkraft stimmt nicht mit der leuchtkraft einer Glühbirne überrein. Die hersteller Betrügen gerne und machen dann aus 50watt equivalent zu einer Glübirne nur einen Stromverbrauch von 15Watt geltend obwohl es 30Watt sind wenn man ein Messgerät hinhält.
Der Kassensturz hat in Tests bewiesen das Glühbirnen auch länger halten können als eine Stromsparlampe. Der wesentliche Vorteil der Glühbirne ist, leicht gedimmt haben sie bei gleichem Wattverbrauch einer Stromsparlampe etwa die selbe Leuchtkraft. Halten dann auch länger und belasten die Umwelt weniger, und kosten viel weniger.
globi1
Mitglied
#20 ° Gesendet: 11.01.2009 16:43 ° Bearbeitet von: globi1
driver:
wohl aber die zwangsweise Verwendung von Leuchtstofflicht mit hohem Blauanteil abends und nachts im Wohnbereich.

Dann kauf Dir eine Leuchstofflampe mit warmweissen Licht oder eine LED oder eine etwas effizientere Glühlampe.
Effizientere Glühlampen sind nämlich immer noch erhältlich (ich sehe da keinen blinden Aktionismus):
http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/gluehlampen -teilverbot-ab-1-januar.html

driver:
Nur wenn der Strom für den Betrieb der Glühbirnen aus Kohlekraftwerken kommt.

Was für die Mehrheit der Welt immer noch der Fall ist und für lange Zeit der Fall sein wird. Selbst die Schweiz importiert Kohlenstrom während der Nacht und betreibt damit Pumpspeicher welche momentan ausgebaut werden.

driver:
dass sie unerwünschte Nebeneffekte haben wird und in vielen Fällen zu unsinnigen (Not-)Lösungen führen wird.

Mal abgesehen davon, dass Glühlampen immer noch erhältlich sind, was wären denn nun diese schlimmen Nebeneffekte? (Blauanteil und Elektrosmog kann es nicht sein, weil die sind technisch behebar und der Quecksilberanteil von 5mg pro Lampe kann rezykliert werden und LEDs haben kein Quecksilber).
Und der EU Quecksilber Grenzwert für Thunfisch liegt bei 1mg/kg und im Gegensatz zur Sparlampe wird der aber gegessen.


Noch was: Angenommen ein Glühlampe mit 60W Leistung brennt während 1000 Stunden, dann entspricht das bereits 60 kWh oder 216'000 kJ.
Mit 216'000 kJ lässt sich immerhin etwa eine Tonne Kupfer einschmelzen. Der Gedanke eine Sparlampe braucht mehr Energie in der Herstellung als sie über ihre Lebensdauer einspart ist völlig absurd.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzw%C3%A4rme
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