Die Frage ist letztlich ob wir unser hart verdientes Geld den Planwirtschafts-Franzosen schenken möchten, um mehr radioaktiven Abfall und Klumpenrisiken produzieren zu können oder ob wir die Schweizer Volkswirtschaft unterstützen möchten.
Erneuerbarer Strom in gewaltigen Mengen selbst in der Schweiz zu produzieren ist übrigens kein Problem.
1. Drei neue Französische EPR Reaktoren kosten übrigens etwa 20 Milliarden Franken.
Mit 20 Milliarden Franken kann man von der Schweiezr Firma Oerlikon rund 60 Dünnschicht
Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren.
Nach 10 Jahren haben diese High Tech Fabriken, effiziente Solar Module mit einer Gesamtleistung von 96'000 MW produziert! Das ist 20 mal mehr Leistung als die 3 ausländischen AKWs zusammengerechnet.
2. Die Schweizer Speicherkraftwerke können für 3 Monate die Schweiz mit Strom versorgen, sollte tatsächlich die Sonne solange nicht mehr scheinen, was in den letzten 5 Milliarden Jahren noch nie geschehen ist.
3. Jetzt speichern die Speicherkraftwerke Atomstrom während der Nacht. Zukünftig kann Solarstrom die Speicherkraftwerke am Tag entlasten und so die Effizienz der Pumpspeicherkraftwerke erhöhen.
4. Am Tag ist der Stromverbrauch doppelt so hoch wie während der Nacht und das trotz dem künstlichem Nachstrom und den ineffizienten Heizwendeln. Solarzellen welche ausschliesslich am Tag Strom erzeugen sind demnach ausgezeichnet, da die Schweiz während der Nacht problemlos mit Wasserkraftstrom versorgt werden kann (zusätzliche Erhöhung der Effizienz).
5. Leibstadt welches nahezu 20% des Strombedarfs der Schweiz deckt ist für 5 Monate stillgelegt worden und es war kein Problem, aber wenn sich eine Regenwolke über eine PV-Anlage ergiesst, gehen gemäss Axpo die Lichter aus.
6. Knapp 3000 km2 der Schweiz sind verbaut. Mit 10% davon, erreicht man bei lediglich 10% PV Wirkungsgrad bereits eine installierte Maximalleistung von 30 GW = 30 * Gösgen. Das ist weniger als 1% der Fläche der Schweiz.
7. Solarthermie hat einen Wirkungsgrad von über 80%. Das heisst mit lediglich 1% der verbauten Fläche erreicht man eine installierte Maximale Wärmeleistung von 24 GW = 24 * Gösgens. Das Wasser auf dem Dach zu erhitzen Wasser ist wesentlich billiger als neue ausländische AKWs zu bauen um verschwenderische Elektroboiler betreiben zu können.
Das wissen auch die Chinesen.
8. Folgende Flächen sind nicht alle heimatgeschützt: Lagerhäuser, Bürohäuser, Bahnhöfe, Rangierbahnhöfe, Bahnlinien, Sporthallen, Autobahnen, Brücken, Flughäfen, Militärflugplätze, Kasernen, Zeughäuser, Stadion, Schulen, Spitäler, Gemeindehäuser, Mehrzweckhallen, Universitäten, Hallenbäder, Parkhäuser, Einkaufszentren, Scheunen, Staumauern, Gewerbliche Dächer, Industriedächer, Wohnblöcke, Einfamilien Häusern etc. und Fassaden brauchen übrigens keine zusätzliche Fläche und produzieren mehr Strom im Winter.
9. Jedes Jahr wird 25 km2 neu verbaut. Das entspricht 2.5 GW maximaler PV Leistung bei 10% Wirkungsgrad (=2.5 mal Gösgen). Die Fläche die neu verbaut wird, ist sowieso nicht heimatgeschützt.
Abgesehen davon sind wir wegen dem Verzicht auf Mühleberg, Beznau I+II ohnehin nicht auf Solarenergie angewiesen, denn wir haben noch das hier:
10. Biogas (z.B. Gülle, Abfälle)
11. KVAs
12.
Holz
13. ARAs
14. Wind (Eine Windturbine ist schöner als hunderte Hochspannungsleitungen.
Österreich versorgt JETZT 560'000 Haushalte mit Windstrom und nicht erst im Jahr 2020.)
15. Geothermie
16.
Kleine Wasserkraft. (Die Schweiz hat nahezu 10 mal weniger Kleinwasserkraftwerke als noch vor 100 Jahren).
17.
Effiziente und günstige Wärmekraftkopplung. (Kopenhagen bezieht 85% des Stroms auf diese Weise).
18. Momentan importieren wir 100% Öl, 100% Gas, 100% Uran und einen wesentlicher Teil der Nahrung, es wäre also überhaupt nichts neues wenn wir 10% Windstrom importieren würden. Insbesondere dann nicht, wenn wir den Windstrom speichern und wieder teurer verkaufen.
19. Effizienz. (Kein Stand-by, keine elektrischen Heizungen und keine Glühbirnen). Ein Wärmepumpenboiler verbraucht 3-4 mal weniger Strom als ein Heizwendelboiler, ist für den Hausbesitzer langfristig günstiger und die Wertschöpfung ist im Gegensatz zu einem AKW mehrheitlich in der Schweiz. Trotzdem werden Heizwendelboiler immer noch legal verkauft.
Deutschland hat seinen erneuerbaren Stromanteil am Gesamtstrom trotz massivem Widerstand der Deutschen Kohle- und Atomlobby in lediglich einem EINZIGEN Jahr bereits JETZT um über 3% gesteigert. Gemäss Axpo soll in der Schweiz zukünftig nicht einmal ein Wachstum von 0.3% möglich sein. Was ist wohl glaubwürdiger Fakten oder Studien?
Übrigens, wenn die Atomlobby selbst an eine Stromlücke glauben würden, dann würde sie ganz bestimmt nicht mit allen Mitteln die Begrenzung der Einspeisevergütungen auf lächerliche 0.6 Rappen pro kWh erkämpfen.
Sondern sie würde alles dafür tun, dass diese Begrenzung aufgehoben oder zumindest wesentlich erhöht würde.
Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus! Ausserdem könnten diese minimalen Extrakosten die Haushalte wiederum problemlos durch Effizienz mit Steckerleisten, Energiesparlampen oder ganz einfach mit etwas Aufmerksamkeit eingespart werden.
Die Schweizer Effizienz-Lücke schafft Schweizer Arbeitsplätze und stärkt die Schweizer Exportindustrie und mit ihr die Schweizer Volkswirtschaft!
Fakten zur Atomenergie