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Globale Erwärmung: Wie lange noch schaut die Schweiz zu?

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rlarsson
Mitglied
#941 ° Gesendet: 16.03.2010 07:53
agathon:
@ rlarsson und kikri

Ich zitiere nochmals aus dem NZZ/WWF-Kommentar:
Nur klimapolitische Bremser warten auf die globale Ideallösung. Sie behindern damit dringend nötige, an die Schweiz angepasste Vorwärtsstrategien.

Umweltschutz fängt bei jedem Einzelnen an. Du kannst täglich etwas Gutes für die Umwelt tun. Was ihr Linken mit eurer Umweltpolitik aber anstrebt, das ist indes die totale Entmündigung des Bürgers und die Schädigung der Wirtschaft im globalen Vergleich. Was denkst du wohl, warum Kopenhagen und auch zukünftige Klimaevents floppen? Die Schwellenländer und Staaten wie die USA, China, Kanada, Japan usw. haben längstens realisiert, dass der 2000-Watt-Furz von den grünen Spinnern aus Europa ein Hirngespinst ist und das Rad der Zeit in die Steinzeit zurück drehen würde. Grönland war mal eine grüne Insel, jetzt ist sie eisbedeckt und die Gutmenschen wollen uns ein schlechtes Gewissen einreden weil Grönland wieder grün wird. Wenn man auf Ungereimtheiten aufmerksam macht und selbst Lügengebäude einer IPCC aufgedeckt werden ist man der "Böse" der nichts versteht und alles nur schön redet.

Die klimapolitischen Bremser seid in Tat und Wahrheit ihr, indem ihr penetrant eure Gebetsmühlen predigt. Zum Glück ist euch die Technik und der technologische Fortschritt in Umweltbelangen um Längen voraus. Ich bediene mich lieber dem Fortschritt und handle bewusst im Alltag, als dass ich Moralis wie z.Bsp. BR M. Leuenberger auf den Leim krieche, die in ihrem Handeln genau das Gegenteil tun und ihre egozentrische Umweltpolitik (CO2-Abgabe, Zertifikate und sonstiger Ablasshandel) nur als Steuersubstrat anschauen. Die Wirtschaftsvertreter in Bern sind käuflich und linke Umweltaktivisten und Sektierer sowieso.
rlarsson
Mitglied
#942 ° Gesendet: 16.03.2010 08:05
Nachtrag: Ich lasse mich gerne belehren, wenn die Klimapäpste des IPCC, die EU- und UNO- Moralis empirische oder theoretisch-analytische Beweise liefern. Leider gibt es nicht einmal einen statistischen Zusammenhang für ihre angeblichen Erkenntnisse. Also, pure Theorie!

Und eine Theorie, die nicht empirisch verifiziert wurde, nenne ich immer noch eine Hypothese.
agathon
Mitglied
#943 ° Gesendet: 16.03.2010 09:31 ° Bearbeitet von: agathon
kikri:
Wenn jemand etwas von mir will, hat er mir min. plausibel zu erklären, weshalb ich ihm das geben soll.

Schöne Aussichten, in einem Staat mit über sieben Millionen Einwohnern: Hast du echt das Gefühl, man müsste jedes Geschäft derart zu Brei runterkochen, damit auch der letzte Couch-Potato seine Denkerchen noch anwirft? Seltsamerweise gibt zig Leute, die den Treibhauseffekt (oder zumindest ein Grossteil des Faktoren-Bündels) verstehen; nur bei @kikri macht es seltsamerweise "kuckuck"!
agathon
Mitglied
#944 ° Gesendet: 16.03.2010 09:47 ° Bearbeitet von: agathon
rlarsson:
Umweltschutz fängt bei jedem Einzelnen an. Du kannst täglich etwas Gutes für die Umwelt tun.

Absolut! In der Schweiz bleibt es leider allzu oft bei Lippenbekenntnissen. Die Liberaldenkenden wählen in letzter Zeit immer mehr die Grünliberalen. Warum? Weil sie erst dann effizient mit den Ressourcen umgehen, wenn die GLP ihnen Vorschriften gesetzt hat. Es ist so wie beim Rauchen: Jeder Raucher sagt, es sei schlecht und man müsste eigentlich aufhören. Doch nur Krankheit oder Verbote, bringen die Leute dazu aufzuhören; deshalb stimmen sogar Raucher für Rauchverbote!!

rlarsson:
Was ihr Linken mit eurer Umweltpolitik aber anstrebt, das ist indes die totale Entmündigung des Bürgers und die Schädigung der Wirtschaft im globalen Vergleich.

Im ersten Punkt hast du völlig recht. Es gibt tatsächlich Menschen, die sind offenbar nicht mündig genug, um mit der Umwelt schonend umzugehen. Vor dreissig Jahren haben diese Leute noch ihre alten Kühlschränke in den Seen versenkt, Autoreifen im Wald in entsorgt usw. Wegen diesen Deppen braucht es Gesetze, leider ist das so.
Wenn aber deshalb diese Bürger "total entmündigt" sein sollen, dann irrst gewaltig: Sie dürfen immer noch in 99% ihres Alltags die Entscheide selber fällen.

Das Projekt einer 2000-Watt-Gesellschaft schädigt die Wirtschaft überhaupt nicht: Du hast immer noch das etwas veraltete Bild einer Wirtschaft vor Augen, die allein aufgrund der Ressourcen-Verschwendung funktioniert: Das ist aber nicht so, vor allem nicht hierzulande, wo der Finanz- und Versicherungssektor ein grossen Teil Wirtschaft ausmacht. Zweitens erarbeiten wir mit der 2000-Watt-Gesellschaft international einen wirtschaftlichen Vorsprung heraus: Wir sind energie-unabhängiger (merke: unsere Energie stammt zu einem Grossteil nicht aus der Schweiz) und haben erst noch das Knowhow und technische Wissen, dass sich bestens im Ausland verkaufen lässt.
Jetzt ist Zeit für energietechnische Innovationen! Nicht dass wir den Anschluss nochmals so heftig verpassen, wie in der Informationstechnologie.
rlarsson
Mitglied
#945 ° Gesendet: 16.03.2010 10:57
agathon:
In der Schweiz bleibt es leider allzu oft bei Lippenbekenntnissen.

So ein Schwachsin! Hast du wirklich das Gefühl, dass man sich gegen Energieeffizienz auflehnt? Dann wären all jene Idioten, die heute ein Haus bauen nicht auf energiesparende Massnahmen achten und ihr Heizsystem von fossilen zu elektrischen hin planen würden. A++ Kühlschränke sind die Zukunft, lieber @agathon. Etwas anders sieht es mit den alten Liegenschaften aus. Aber warum, und vor allem wie beim Henker, sollen sich Hausbesitzer im Rentenalter über alle Ohren verschulden, wenn sie bei Banken nicht einmal mehr eine Hypothek für energetische Sanierungen bekommen? Nun kommen die Linken wieder postwendend mit der Leier um neue Verbote und Bevordmundungen. Eine schwache Antwort. Für mich ist bei all dem wichtiger, der Wandel findet statt. Er dauert leider nur zwei bis drei Generationen. Nehmt dies doch bitte einmal zur Kenntnis ohne andauernd die Gegenseite schlecht zu machen.

agathon:
Das Projekt einer 2000-Watt-Gesellschaft schädigt die Wirtschaft überhaupt nicht: Du hast immer noch das etwas veraltete Bild einer Wirtschaft vor Augen,

Logisch gibt es gewichtige Nachteile für unser Land, wenn aufstrebende Nationen Vorteile aus wirtschaftlicher Betrachtung für sich ausnützen. Ich gehe mit der Zeit, wie oben bereits erwähnt. Und wenn ich und meine Familie einen sparsamen Umgang mit Energie pflegen, dann sind wir noch lange nicht von vorgestern oder Deppen, die ihren Müll irgendwo vor der der Haustüre liegend entsorgen. Ja, du liegst richtig. Solche Personen unterstehen dem Gesetz. Man muss es nur konsequent anwenden. Ich würde in Bern jeden Jugendlichen büssen, der seinen Junk-Food-Müll auf die Strasse wirft. Hat mit Erziehung im Elternhaus zu tun. Weitere Bevordmundungen lehne ich ab. Es kommt wenn es nach den Linken ginge wohl noch so weit, dass die Staatsschnüffler unangemeldet bei Herrn und Frau Schweizer die Raumtemperatur überwachen kommt.
globi1
Mitglied
#946 ° Gesendet: 16.03.2010 11:19 ° Bearbeitet von: globi1
was aber auch regional unterschiedlich ist.

Die Ozeane dieses Planeten sind allesamt miteinander verbunden.

Wenn sich der Pazifik ausdehnt, dann steigt auch das Wasserniveau im Atlantik - selbst wenn sich der Atlantik nicht ausdehnen sollte.

Und das hat übrigens absolut nichts mit Eis zu tun, sondern nur mit der temperaturabhängigen AUSDEHNUNG des Wassers.

Das ist tatsächlich Physik für Anfänger.
globi1
Mitglied
#947 ° Gesendet: 16.03.2010 11:30 ° Bearbeitet von: globi1
Die Schwellenländer und Staaten wie die USA, China, Kanada, Japan usw. haben längstens realisiert, dass der 2000-Watt-Furz von den grünen Spinnern aus Europa ein Hirngespinst ist und das Rad der Zeit in die Steinzeit zurück drehen würde.

Im Gegensatz zu Dir interessieren mich weder Grüne, Rote, Blaue, Schwarze oder Gelbe - mich interessieren nur Fakten.

Tatsache ist, dass China 80% der Solarthermischen Anlagen der Welt installiert und mehr Windkraftanlagen als Europa und die USA installiert obwohl sie über ein wesentlich geringeres Bruttosozialprodukt verfügen.
www.ren21.net/pdf/RE_GSR_2009_Update.pdf

China hat im Gegensatz zur Schweiz schon längst bemerkt, dass die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern und die Entwicklung von erneuerbaren Technologien viel Geld bringt.
http://www.ewea.org/index.php?id=1487

Aber freu Dich doch. Es läuft ja alles nach Deinem Gusto. Die Schweiz investiert praktisch nichts in die Reduktion der Abhängigkeit von Deinen geliebten Minarettländern und die Schweiz investiert praktisch nichts in zukunftsfeste Arbeitplätze und daran wird sich auch kaum etwas ändern:

Wenn die UBS Bonibezüger trotz Rekordverlust nur 1% ihrer Boni im Bordell verpulvern, dann fördert die Schweiz Bordelle mehr als sie Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen fördert.
Bünzli
Mitglied
#948 ° Gesendet: 16.03.2010 11:41
rlarsson:
So ein Schwachsin! Hast du wirklich das Gefühl, dass man sich gegen Energieeffizienz auflehnt?

Aber sicher doch!
Die Strommonopolisten lehnen jede Massnahme zur Energieeffizienz ab. Damit dies umgesetzt wird haben sie sich viele Politiker gekauft.
Wieso denkst du können sie den Strompreis ohne einen Mehrwert zu erbringen verdoppeln?
Wieso möchten sie unbedingt drei neue AKWs bauen? Weil sie sich so sehr für die Energieeffizienz einsetzten?
Wieso sinkt der Durchschnittsverbrauch der Schweizer Autos nicht?
Wieso werden kleine, dezentrale Kraftwerke be- und verhindert?
Wieso wird die Aussenisolation von durchschnittlichen Wohnhäusern mit dem Argument des Stadtbildes verboten?
rlarsson
Mitglied
#949 ° Gesendet: 16.03.2010 12:39 ° Bearbeitet von: rlarsson
Bünzli:
Die Strommonopolisten lehnen jede Massnahme zur Energieeffizienz ab.

Monopol, Ablehnung? So einen Stuss habe ich noch selten gehört. Habe ich die Anti-A++-Kühlschrankkampagne der Stromproduzenten verpasst?

Bünzli:
Wieso denkst du können sie den Strompreis ohne einen Mehrwert zu erbringen verdoppeln?

Siehst du, BR M. Leuenberger hat in allen Belangen versagt. Viele dieser Aufschläge muss Genosse Leuenberger auf seine Kappe nehmen. Nun stehen noch weitere CO2-Abgabe-Raubzüge an.

Bünzli:
Wieso möchten sie unbedingt drei neue AKWs bauen?

Bei steigender Bevölkerungszahl und uneingeschränkter Einwanderung die logische Konsequenz, da immer mehr Strom konsumiert wird. Die Linken könnten aktiv mithelfen, die Einwanderung zu bremsen. Vielleicht benötigen wir dann nur noch ein neues AKW?

Bünzli:
Weil sie sich so sehr für die Energieeffizienz einsetzten?

Stell dir einmal das Chaos in einem Netzverbund von Europa vor (Blackouts eingeschlossen) wenn die Schweizer Stomproduzenten schweizerische Energiepolitik nach Geschmack der Linken betreiben würden? Senden wir die Schadenersatzforderungen an die Parteizentrale der SP und der Grünen?

Bünzli:
Wieso sinkt der Durchschnittsverbrauch der Schweizer Autos nicht?

Wo liegt dein Problem? Fakt ist, dass er sinkt. Warum denn gleich so ungeduldig?

Bünzli:
Wieso werden kleine, dezentrale Kraftwerke be- und verhindert?

Ich wüsste schlicht und einfach nicht, wo viele Gemeinden das Geld für solche Investitionen hernehmen wollen? Weiter wird dieser Strom in vielen Kommunen gar nicht zu marktgerechten Preisen verkauft werden können und müsste massiv vom Steuerzahler subventioniert werden. Die Geschichte kennen wir ja von der Photovoltaik zur Genüge.

Bünzli:
Wieso wird die Aussenisolation von durchschnittlichen Wohnhäusern mit dem Argument des Stadtbildes verboten?

Das musst du die Genossinnen und Genossen die politisch in den Städten am Ruder sind fragen. Ich kann diesbezüglich auch nur den Kopf schütteln.
globi1
Mitglied
#950 ° Gesendet: 16.03.2010 13:28 ° Bearbeitet von: globi1
Habe ich die Anti-A++-Kühlschrankkampagne der Stromproduzenten verpasst?

Mal abgesehen davon, dass das Strommagazin tatsächlich Werbung für ineffiziente Haushaltsgeräte wie Steamer macht und die Stromkonzerne sogar Werbespots gegen erneuerbare Kraftwerke gefahren haben. Die Stromlobby verhindert Effizienz und erneuerbare Energie ganz einfach über ihre Vertreter im Parlament.

Siehst du, BR M. Leuenberger hat in allen Belangen versagt. Viele dieser Aufschläge muss Genosse Leuenberger auf seine Kappe nehmen.

Falsch. Die Strompreise verdoppeln sich weil die Stromlobby neue, teure ausländische AKWs anschaffen will um ihr Monopol ausbauen zu können:
http://www.swissinfo.ch/ger/Strompreise_werden_sich_verdoppeln.html?ci d=6933038
http://www.thestar.com/article/665644

Bei steigender Bevölkerungszahl und uneingeschränkter Einwanderung die logische Konsequenz, da immer mehr Strom konsumiert wird.

Falsch. Selbst wenn Du erneuerbare Energie und Effizienz mit Schweizer Arbeitsplätzen aus ideologischen Gründen abgrundtief hasst:
Neue Schweizer Gaskombi kosten 10mal weniger als neue, ausländische AKWs und können den CO2-Ausstoss tatsächlich mehr als halbieren, wenn mit deren Strom Wärmepumpen betrieben werden, welche alte, fossile Heizungen ersetzen.

Ich wüsste schlicht und einfach nicht, wo viele Gemeinden das Geld für solche Investitionen hernehmen wollen?

Eigentlich liesse sich das problemlos über Einspeisevergütungen finanzieren und anstatt dass unsere Pensionskassen sich mit ausländischen Hedge-funds verspekulieren müssen, könnten sie in zukunftsfeste Schweizer Kraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen investieren. Aber eben 1 Rappen pro kWh für neue, erneuerbare Schweizer Kraftwerke ist offensichtlich nach Deinem Gusto eine Sauerei aber 15 Rappen für neue ausländische AKWs ist gemäss Deiner ideologischen Verblendung ausgezeichnet...
Hauptsache neue, ausländische AKWs und eine Erhöhung der Abhängigkeit von importierten Energieträgern - koste es was es wolle.

Die Geschichte kennen wir ja von der Photovoltaik zur Genüge.

Zur Erinnerung mein lieber Schweizer Arbeitsplatzhasser und Lügensack:
Wenn die UBS Bonibezüger trotz Rekordverlust nur 1% ihrer Boni im Bordell verpulvern, dann fördert die Schweiz Bordelle mehr als sie Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen fördert.
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